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Die Reichseisenbahnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Reichseisenbahnen

Monograph

Identifikator:
881868930
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5857
Document type:
Monograph
Author:
Quaatz, Reinhold Georg http://d-nb.info/gnd/118892673
Title:
Die Reichseisenbahnen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (77 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Reichseisenbahngesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Reichseisenbahnen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
  • II. Die Reichseisenbahngesellschaft
  • III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
  • IV. Das Kleinbahnwesen

Full text

tages nach größerer Klarheit der Haushaltsaufstellung hätte halten 
können. Sie sichert vielmehr dem preußischen Finanzminister einen 
weit- und bis ins einzelne gehenden Einfluß aus die Wirtschaftsgebarung 
der Staatsbahnverwaltung. Bei der großen Bedeutung der Eisenbahn 
einnahmen und -ausgaben für die Staatswirtschaft ist es verständlich, 
daß kein preußischer Finanzminister diesen Einfluß ohne die schwerst- 
wiegenden Gründe aus der Hand zu geben geneigt war. Daß aber 
auch alle Finanzminister bisher ihn tatsächlich zu behaupten gewußt 
haben, erklärt sich aus der hervorragenden Stellung, die der Finanz- 
minister im preußischen Staatsministerium überlieferungsgemäß ein 
nimmt. 
In einem inneren Zusammenhang mit der Einordnung des Eisen 
bahnhaushaltes in den preußischen Staatshaushalt und mit dem über 
ragenden Einfluß des Finanzministers im Eisenbahnhaushalt, namentlich 
bezüglich der Ausgabenbewilligung, steht die Abhängigkeit, in die beide, 
Eisenbahn- und Staatswirtschaft, von den jeweiligen Konjunktur 
schwankungen geraten sind. 
Es ist klar, daß ein Betrieb wie die preußischen Staatseisenbahnen 
von den Schwankungen des Wirtschaftslebens in genau dem gleichen 
Maße getroffen wird, wie beispielsweise die großen Unternehmungen 
in der Berg- und Hüttenindustrie. Ja, diese Schwankungen sind für 
einen so vielgestaltigen und auf regelmäßigen Verlauf so eingestellten 
Betrieb, wie es die Eisenbahn ist, besonders empfindlich. Man sollte 
daher annehmen, daß die Finanzwirtschaft der Eisenbahnen mit noch 
weit stärkeren Schutzmaßnahmen gegen die Schwankungen der Kon 
junktur ausgerüstet sei als die kaufmännische Praxis. Indessen ist 
das nicht der Fall. 
Die Gewinnausteilpolitik der großen Privatwerke, Banken und 
anderen Unternehmungen zeigt in immer steigendem Maße das Be 
streben, die Erträge stetig zu gestalten, d. h. in jedem Jahre tunlichst die 
gleichen, und zwar mäßig bemessenen Gewinne ausschütten. Dies 
fetzt nun voraus, daß in guten Jahren die Übergewinne durch besondere 
Einrichtungen aufgefangen und für schlechte Jahre aufbewahrt werden. 
Weiter zeigen alle gut geleiteten Privatunternehmungen das Bestreben, 
notwendige Erwerbungen und Ausgestaltungen aus eigenen Mitteln 
zu bestreiten, d. h. also einen Teil der Reingewinne für solche Bedürf 
nisse jeweils zurückzustellen, um sich möglichst unabhängig vom Geld 
märkte zu halten. Die Vorbedingung für all das ist also in erster 
Linie die Aufspeicherung der über das Durchschnittsmaß hinausgehenden 
Erträge der guten Jahre. 
Die Form, der die R ü ck l a g e p o l i t i k sich bedient, ist verschieden. 
Man kann sie aber in drei große Gruppen teilen: die Bildung stiller 
Rücklagen, die im Jahresabschluß nicht erscheinen, die Bildung offener
	        

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Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich. Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, 1919.
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