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Die Reichseisenbahnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Reichseisenbahnen

Monograph

Identifikator:
881868930
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5857
Document type:
Monograph
Author:
Quaatz, Reinhold Georg http://d-nb.info/gnd/118892673
Title:
Die Reichseisenbahnen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (77 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Reichseisenbahnen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
  • II. Die Reichseisenbahngesellschaft
  • III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
  • IV. Das Kleinbahnwesen

Full text

III. Die Organisation der Betriebsverwaltung. 
Die Unmöglichkeit, eine der bundesstaatlichen Organisationen ein 
fach auf die künftige Reichsverwaltung zu übertragen, ist nun wohl klar. 
Andererseits aber ist es angängig, ja wird es nötig fein, die vorhandenen 
Organisationsgrundlagen zu benutzen und fortzuentwickeln. Eine völlige 
Beseitigung des Vorhandenen und ein Neuaufbau auf völlig neuen 
Grundlagen würden praktisch zu große Schwierigkeiten mit sich bringen. 
Bei den folgenden Vorschlägen ist von den Grundlagen der 
heutigen preußischen Organisation ausgegangen. Dieses 
preußische Direktionssystem ist nun aber in einer eigenartigen Weise mit 
dem Generaldirektionssystem verbunden worden, wie es in 
allen außerpreußischen Eisenbahnstaaten außer Bayern besteht. Diese 
Verbindung von Direktions- und Generaldirektionssystem ergibt sich aus 
der gewaltigen Größe des neuen Reichseisenbahnnetzes und hat den 
Zweck, die Mängel der bestehenden preußischen Ordnung zu beseitigen. 
Diese Mängel können kurz in zwei Worte zusammengefaßt werden: 
zu große Zentralisation an der Zentralstelle, Zersplitterung bei den 
Direktionen und Dienststellen. 
Daß solche Mängel entstanden sind, würde sich schon lediglich aus 
der Lebensdauer der heutigen preußischen Organisation hinreichend er 
klären. Sie stammt aus dem Jahre 1895, also aus einer Zeit, in der der 
letzte gewaltige Aufschwung der deutschen Volkswirtschaft und damit 
des deutschen Verkehrs noch nicht begonnen hatte. Das allein würde 
ihre Unzulänglichkeit dartun: denn keine Organisation veraltet schneller 
als eine Betriebsorganifation. 
Es ist auch nicht etwa an dem, daß die preußische Regierung vor 
dieser Erscheinung die Augen geschlossen hätte. Vielfache Ansätze zeigen 
den Willen, die Organisation dem Wechsel der Zeiten anzupassen, so die 
Einrichtung des Zentralamts in Berlin, die vor allem dem Bedürfnis 
entsprang, die wachsende Überlastung der Zentralstelle zu erleichtern, 
sodann die Einrichtung der Generalbetriebsleitungen in Essen und 
Frankfurt, des Generalverkehrsamts in Berlin und der Kriegsbetriebs 
leitung im Ministerium, sämtlich hervorgerufen durch die Lehren des 
Krieges, die handgreiflich dartaten, daß die ein Vierteljahrhundert alte 
Organisation den Anforderungen der Gegenwart nicht mehr ge 
wachsen war. 
Indessen alle diese Versuche blieben ohne Erfolg und mußten das 
bleiben, weil sie den Kernpunkt unberührt ließen.
	        

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Om Kredit Och Vexlar. Edlund, 1880.
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