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Die Reichseisenbahnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Reichseisenbahnen

Monograph

Identifikator:
881868930
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5857
Document type:
Monograph
Author:
Quaatz, Reinhold Georg http://d-nb.info/gnd/118892673
Title:
Die Reichseisenbahnen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (77 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Reichseisenbahnen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
  • II. Die Reichseisenbahngesellschaft
  • III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
  • IV. Das Kleinbahnwesen

Full text

41 
Zum Verständnis und zur Begründung dieser Behauptung muß mit 
ein paar Worten über die innere Einheit von Verkehr und Betriebs 
leitung etwas weiter ausgeholt werden. 
Treffend nennt man die Verkehrsstrahen unseres Landes „Ver 
kehrsader n", denn sie sind lebensnotwendige Organe des Wirt 
schaftskörpers. Geht man allein von gesunden wirtschaftlichen Gesichts 
punkten aus, so ist das Verkehrsnetz eines Landes ein organisches 
Ganzes und so wenig teilbar oder trennbar wie das Netz der Adern 
im Menschenleibe. Einem einheitlichen Wirtschafts 
körper muß ein einheitliches Verkehrsnetz ent 
sprechen. 
Wie steht es hiermit bei uns? Nach seinen natürlichen Lebens 
bedingungen ist Deutschland ein einheitlicher Wirtschaftskörper. Die 
Grenzen der einzelnen Bundesstaaten sind politische, keine wirtschaft 
lichen Grenzlinien. Die wirtschaftliche Einigung, der Zollverein, war 
sogar der Vorläufer der politischen Einigung. 
Anders aber war das Schicksal des deutschen Verkehrsnetzes. Bis 
in das Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, also noch Jahre 
nach der Reichsgründung, war es völlig zersplittert. Ja es herrschte 
damals eine Art Eisenbahnanarchie. Es ist eins der unsterb 
lichen Verdienste Bismarcks um sein Land, hier eingegriffen zu haben. 
Freilich sein weitblickender Plan, Reichseisenbahnen zu schaffen, scheiterte. 
Er scheiterte an dem Partikularismus der größeren Bundesstaaten. 
Jeder baute für sich innerhalb seiner Grenzen sein Eisenbahnnetz aus, 
durchaus nicht immer im freundnachbarlichen Benehmen. Die Ver 
heißung der Reichsverfassung, die ein „einheitliches Netz" der deutschen 
Eisenbahnen wollte, blieb unerfüllt. Die politischen Grenzen der 
Bundesstaaten schneiden quer durch die großen Verkehrsadern Deutschlands. 
Die gewaltige Entwicklung, dis das deutsche Wirtschaftsleben von 
1890 bis 1914 erfuhr, wie die furchtbaren Erfahrungen des Weltkrieges 
machen diesen Druck, diese Einschnürungen des Verkehrs immer empfind 
licher, ja, diese drohen lebensgefährlich zu werden. 
Daß das nicht jedermann zum Bewußtsein kommt, liegt daran, 
daß wir der Regel nach die Eisenbahn nur als Reisemittel für Personen 
kennen lernen und würdigen. Für unser Wirtschaftsleben wichtiger 
aber ist der Güterverkehr auf der Eisenbahn. Durch die Eisenbahn 
vollzieht sich, so darf man in kurzen Worten sagen, unser wirtschaft 
licher Blutumlauf. Dieser hat gewisse Zentralpunkte, das sind 
die großen Erzeugungsgebiete und die großen Mittelpunkte des Bedarfs. 
Diese Zusammendräng ung von Erzeugung undBedarf 
ist kennzeichnend für die moderne Wirtschaft. Millionenstädte wie Groß- 
Berlin mit seinem Riesenbedarf an Gütern aller Art, namentlich Roh 
staffen und Lebensmitteln, seinem gewaltigen Versand an Gütern, mit
	        

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Die Reichseisenbahnen. Verlag von Julius Springer, 1919.
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