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Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

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Bibliographic data

fullscreen: Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

Monograph

Identifikator:
881870463
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3654
Document type:
Monograph
Author:
Meltzing, Otto
Title:
Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kap. VI. Die schädlichen Folgen des Kapitalanlagezwanges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
  • Title page
  • Contents
  • Kap.I. Die bisherigen staatlichen Bestrebungen, den Kurs der Staatspapiere zu bessern
  • Kap. II. Vergleich des Kursstandes der Staatspapiere der verschiedenen Kulturstaaten
  • Kap. III. Gründe für den Kursrückgang der Staatspapiere
  • Kap. IV. Staatliche Maßnahmen zur Hebung der Staatspapierkurse
  • Kap. V. Die Erstreckung des Kapitalanlagezwanges auf die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. VI. Die schädlichen Folgen des Kapitalanlagezwanges
  • Kap. VII. Bereich der staatlichen Maßnahmen für eine Besserung der Rentenkurse
  • Kap. VIII. Förderung des Finanzpolitik des Staates durch die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. IX. Schlußzusammenfassung

Full text

100 
eine Einschränkung des Hypothekarkredits, die um so schwerer 
empfunden werden wird, als sie zusammentrifft mit einer Ver 
ringerung des Hypothekengeldzuflusses aus den Kreisen der 
öffentlichen Sparkassen und, in gewissem Umfange, seitens ein 
zelner Träger der Sozialversicherung. Da die Geldnachfrage am 
Hypothekenmarkte in gleicher Größe, wie bisher, fortbestehen 
bleibt, muß das verringerte Geldangebot zu einer Erhöhung 
der Geldleihpreise, der Hypothekenzinsen, führen. Diese Er 
höhung haben zunächst die Hypothekenschuldner zu tragen. 
Sie werden indessen versuchen und in vielen Fällen auch in 
der Lage sein, die größere Last in Form höherer Mietpreise 
!au,f die Bewohner ihrer hypothekarisch beliehenen Häuser und 
Grundstücke abzuwälzen. Es ergibt sich also, daß letzten Endes 
die Mieter einen Teil der Last der Kapitalanlagevorschrift zu 
tragen haben, die damit geeignet ist, die Wohnungsnot in den 
Großstädten zu erhöhen, zu noch engerem Zusammenwohnen 
zu führen, das Schlafstellenwesen zu verschlimmern und die 
gesundheitlichen und hygienischen Verhältnisse in den Groß 
stadt-Mieterkreisen zu verschlechtern. 
Da die Geldnachfrage am Hypothekenmarkt in alter Höhe 
bestehen bleibt, werden andere Geldgeber für den Ausfall, 
ider durch die Ablenkung eines Teiles der Versicherungs- und 
Sparkassengelder entsteht, einzutreten haben. Es werden dies 
in erster Linie die Hypothekenbanken sein. Die gesteigerte 
Tätigkeit der Hypothekenbanken auf dem Hypothekenmarkte 
insbesondere der Großstädte muß sie dazu nötigen, sich durch 
größere Emissionen neuer Pfandbriefe weitere flüssige Mittel 
zu schaffen. Um für die Pfandbriefe Käufer zu finden, werden 
I die Hypothekenbanken sie mit einer möglichst hohen Zins 
rente ausstatten. Sie können dies tun, da das Anziehen der 
Hypothekenzinsen ihnen erlaubt, auf ihre Pfandbriefe höhere 
Zinsen zu gewähren als bisher. Es werden also infolge der 
Kapitalanlagevorschrift eine große Reihe neuer Rentenpapiere, 
die zum Teil mündelsicher sind, an deren Sicherheit jedenfalls 
tm Publikum nicht gezweifelt wird und die sich ganz erheblich 
höher verzinsen als die Staatspapiere, auf den Geldmarkt ge 
worfen. Es ist nicht schwer einzusehen, daß diese verschärfte
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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