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Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
882518925
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5489
Document type:
Monograph
Author:
Lochmüller, W.
Title:
Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 127 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel X. Rückblick
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Die Entwicklung der deutschen Baumwollindustrie bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
  • Kapitel II. Die Einbürgerung der Maschine
  • Kapitel III. Die Befestigung der Stellung der Baumwollspinnerei
  • Kapitel IV. Die Zeit nach dem deutsch-französischen Kriege bis zum Zolltarifgesetz von 1879
  • Kapitel V. Überblick über die Entwicklung bis zur Gegenwart
  • Kapitel VI. Der neue deutsche Zolltarif vom 25. Dezember 1902
  • Kapitel VII. Die Ereignisse auf dem Baumwollmarkt
  • Kapitel VIII. Organisationsbestrebungen. Arbeiterverhältnisse
  • Kapitel IX. Statistische Mitteilungen
  • Kapitel X. Rückblick

Full text

IOO 
folgt, daß der Trust allein fähig ist, den Betrieb unter dem Gesichts 
punkt möglichst großer Wirtschaftlichkeit zu leiten. Der Trust kann 
nicht nur gleichartige Unternehmungen, sondern ganz besonders auch 
die verschiedenen Produktionsstufen zusammenfassen 1 j. Die Voraus 
setzung dazu ist allerdings eine ganz bedeutende Kapitalkraft. Damit 
kommen wir aber zu einer, vielmehr zu der Hauptschwäche der Trust 
bildung, die zwar nicht notwendig, aber leicht mit der Ausdehnung 
eines Trusts zutage tritt, und zwar bisher namentlich in der Union, 
d. i. die „Überkapitalisation“. Die Industrie ist heute schon fast zu 
sehr mit den großen Banken, den Kapitalreservoirs, verwachsen, es 
gibt wohl kein Gebiet des industriellen Lebens, wo nicht die Banken 
ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben. Auch ein Trust wird 
der Mitwirkung einer oder mehrerer Banken nicht entbehren können. 
Es ist nun ein Zug der Zeit, bei der Gründung großer Unternehmun 
gen recht optimistische Rentabilitätsberechnungen anzustellen und 
daraufhin loszuwirtschaften. Wirft man sich daher einer Spekulations 
bank im wahren Sinne des Wortes in die Arme, so tritt zu leicht 
der Fall ein, daß Outsider-Werke nicht zu dem „billigen Gelegen 
heitswert“ während einer Krise, sondern womöglich über den Normal 
wert hinaus, den sie unter normalen Produktions- und Absatz Verhält 
nissen haben würden, angekauft werden. Der Trust ist dann von 
vornherein ein Koloß auf tönernen Füßen und seine Rentabilität sehr 
in Frage gestellt. Der ganze Profit fließt dann in die Taschen der 
Bankaktionäre und die Industrie wird von den Großbanken ins Schlepp 
tau genommen. Die günstigen Wirkungen eines Trusts hängen also 
davon ab, ob die Primärwerke selbst kapitalkräftig genug sind 
oder die Hilfe von Banken in ausgedehntem Maße in Anspruch 
nehmen müssen und zweitens davon, daß der Wert der anzukaufenden 
Werke richtig taxiert wird. Sind diese Grundbedingungen erfüllt, so 
ist der Trust jeder anderen Wirtschaftsform überlegen. 
Fassen wir kurz das Ergebnis zusammen: Die Industrie muß 
auf dem einmal begonnenen Wege fortschreiten, die Entwicklung 
zum Großbetrieb und zur Konzentration, zur betrieblichen sowohl 
wie zur örtlichen, muß immer bestimmtere Formen annehmen; alles 
das sind Vorbedingungen zu einer straffen Organisation, deren - 
vorläufig — letztes Ziel aber ist der Trust. 
i) Tschierschky sieht S. 104 seiner Arbeit über „Kartell und Trust“ einen Trust 
in der Baumwollindustrie der nordamerikanischen Südstaaten voraus, die erwähnten Zu 
sammenschlüsse scheinen tatsächlich darauf hinzudrängen.
	        

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Zur Entwicklung Der Baumwollindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1906.
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