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Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
882518925
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5489
Document type:
Monograph
Author:
Lochmüller, W.
Title:
Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 127 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel V. Überblick über die Entwicklung bis zur Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Die Entwicklung der deutschen Baumwollindustrie bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
  • Kapitel II. Die Einbürgerung der Maschine
  • Kapitel III. Die Befestigung der Stellung der Baumwollspinnerei
  • Kapitel IV. Die Zeit nach dem deutsch-französischen Kriege bis zum Zolltarifgesetz von 1879
  • Kapitel V. Überblick über die Entwicklung bis zur Gegenwart
  • Kapitel VI. Der neue deutsche Zolltarif vom 25. Dezember 1902
  • Kapitel VII. Die Ereignisse auf dem Baumwollmarkt
  • Kapitel VIII. Organisationsbestrebungen. Arbeiterverhältnisse
  • Kapitel IX. Statistische Mitteilungen
  • Kapitel X. Rückblick

Full text

— 37 
muß der Einzelne unter geschickter Ausnützung der Konjunkturen 
operieren. 
Der Bezug der Baumwolle war bis Ende der siebziger Jahre 
und sogar noch bis in die achtziger Jahre hinein hauptsächlich über 
Liverpool und Havre, teilweise auch direkt aus den Produktions 
gebieten, erfolgt. Die Bemühungen der Kaufleute Bremens, das schon 
lange in engster Handelsbeziehung zu Nordamerika stand, waren 
darauf gerichtet gewesen, den Baumwollhandel mehr und mehr von 
Liverpool, Havre und den holländisch-belgischen Häfen ab- und nach 
Bremen hinzuziehen. So war Ende 1872 die Gründung der „Bremer 
Baumwollbörse“ zustande gekommen, deren Organisation in vielen 
Punkten von der jener anderen Börsen abwich. Es war auch 
gelungen, den Baumwollhandel Bremens zu heben 1 ); aber erst, nachdem 
die Spinner große finanzielle Verluste erlitten hatten, die sich natur 
gemäß aus verunglückten Preiskalkulationen ergeben mußten, kamen 
sie den Wünschen der Bremer Händler entgegen. So bildet denn 
die Bremer Baumwollbörse seit dem Jahre 1886 eine Vereinigung 
der deutschen Baum Wollspinner und -Händler und entwickelt sich, 
ähnlich wie Liverpool für England und früher für ganz Europa, zum 
nationaldeutschen Baumwollmarkt für Deutschland und Österreich. 
Daß die Spinner dadurch noch keineswegs gegen alle Zufälligkeiten 
der Preiskonstellationen geschützt sind, liegt auf der Hand, aber es 
ist wenigstens ein bedeutsamer Schritt zur Unabhängigkeit von England 
getan. 
Wie sehr das Gedeihen der deutschen Baumwollindustrie sonst 
von den englischen Verhältnissen abhängig war, zeigt wiederum mit 
Evidenz das Jahr 1892. Zu Beginn ist die Lage trostlos, am Ende 
aber aussichtsreicher denn je. In England standen nämlich infolge 
1) Im Jahre 1881 betrug die Einfuhr von Baumwolle 
in Liverpool 13 966 687 Ztr. 
,, Havre ca. 3000000 ,, 
,, Bremen . 2096368 ,, 
„ London . 850464 „ 
„ Hamburg 633900 „ 
Von der gesamten deutschen Baumwolleinfuhr kamen über England 876 693 Tonnen, 
über Bremen 104818 und über Hamburg 31695 Tonnen (R. Jannasch, Die Rohstoff 
märkte und ihre Bedeutung für den Welthandel, Ztschr. des Kgl. Prß. Slat. Bureaus, Jahrg. 1883, 
S. 282/83). Die Steigerung der Importe Bremens ist aits folgenden Zahlen ersichtlich: 
Bremens Baumwolleinfuhr betrug durchschnittlich 
1847—51 66858 Ztr. 1877—81 1412 443 Ztr. 
1857—61 498613 „ 1887—91 2875414 „ 
1867—71 680205 „ 1892—96 4208912 „ 
(Quelle; Deutsches Handelsarchiv, Jahrg. 1898, I, S. 266).
	        

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Zur Entwicklung Der Baumwollindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1906.
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