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Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

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Bibliographic data

fullscreen: Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

Monograph

Identifikator:
882692321
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5020
Document type:
Monograph
Author:
Agahd, Konrad http://d-nb.info/gnd/116256575
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben
Edition:
Zweite Auflage, neub bearbeitet
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (X, 168 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Betrachtungen zum Kinderschutzgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Betrachtungen zum Kinderschutzgesetz
  • Zweiter Teil. Kommentar zum Reichsgesetz, betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben vom 30. März 1903
  • Index

Full text

War die Regelung der gewerblichen Kinderarbeit notwendig? 11 
Unsinn, wenn die Gesundheit und die Sittlichkeit gefährdet sind? 
Ist es Zufall, „daß in Gebieten mit hoher industrieller Entwicklung 
und ausgedehnter Verwendung jugendlicher Arbeitskräfte auch die 
Kriminalität der Jugendlichen im Verhältnis zu der der Erwachsenen 
hoch ist?" Zirkus, Ballet u. dgl., Bedienen der Gäste durch schul 
pflichtige Mädchen — bergen sie nicht die schwersten Gefahren? Ist 
nicht nachgewiesen, daß Übermaß von Arbeit ein Kind arbeitsscheu 
macht? Weiter, daß ein Kind wohl meint, es müsse Arbeit ein 
bitteres Los sein, nur der Armut eigen? 
Die Motive berühren die sittliche Seite nur wenig, verschließen 
sich aber den vorliegenden Gefahren keineswegs. Da heißt es in 
der Begründung bezüglich der Theateraufführungcn, öffentlichen Vor- 
und Schaustellungen: 
„Dabei blieb nicht unberücksichtigt, daß die Verwendung von Kindern 
auch bei den der Kunst und Wissenschaft dienenden Schaustellungen mit Ge 
fahren für die Kinder verknüpft ist. Indessen schien die Gewährung einer 
Ausnahmestellung für künstlerische und wissenschaftliche Unternehmungen um 
deswillen weniger bedenklich, weil angenommen werden darf, daß hier für 
eine ausreichende Beaufsichtigung der Kinder gesorgt werden wird." 
Und weiter: 
„Die untere Verwaltungsbehörde wird zu prüfen haben, ob die Person 
des Leiters der Unternehmung genügende Sicherheit dafür bietet, daß die 
Kinder vor sittlichen Gefahren behütet bleiben." 
Über das Bedienen der Gäste durch Mädchen s. § 7 und Aus 
führungsbestimmungen zu § 16 (hier in Teil II). Daß der Reichstag 
den § 7 noch wesentlich verbessert annahm, ist auch ein Beweis für 
die Anerkennung des notwendig zu vermehrenden Schutzes jener 
Kinder in sittlicher Beziehung. 
6. Notwendigkeit aus intellektuellen Gründen. 
Wir schreiben diese Zeilen nicht für Lehrer allein. Diesen ist 
bekannt, wie häufig übermäßig beschäftigte Kinder in geistiger Be 
ziehung leiden, wie solche Kinder, wenn ihrer viele in derselben Klasse 
sind, zum Hemmschuh der ganzen Schule werden. Mit Recht wird 
es bedauert, daß z. B. in Berlin im Etatsjahr 1902 nur 10 Pro- 
zent aller Kinder das Ziel der Volksschule erreichen.
	        

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Gesetz Betreffend Kinderarbeit in Gewerblichen Betrieben. Verlag von Gustav Fischer, 1904.
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