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Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

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Bibliographic data

fullscreen: Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

Monograph

Identifikator:
882692321
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5020
Document type:
Monograph
Author:
Agahd, Konrad http://d-nb.info/gnd/116256575
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben
Edition:
Zweite Auflage, neub bearbeitet
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (X, 168 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Betrachtungen zum Kinderschutzgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Betrachtungen zum Kinderschutzgesetz
  • Zweiter Teil. Kommentar zum Reichsgesetz, betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben vom 30. März 1903
  • Index

Full text

20 
Löhne in der gewerblichen Kinderarbeit. 
welche Kinder verdient haben, unendlich viele elterliche Sorge er 
leichtert worden?" Ich weiß nicht, durch welches Multiplikations 
exempel die Berechnung zustande gekommen ist. Einwandfrei ist sie 
nicht, denn die angenommenen durchschnittlichen Löhne geben ein 
total falsches Bild, und auch in der Kinderarbeit gehen bei starkem 
Angebot (zum Winter!) die Löhne zurück. Für Hannover aber ließ 
sich durch sehr beachtenswertes Material feststellen, daß 86418 Mk. 
von 1620 schulpflichtigen Kindern jährlich verdient waren. Diese 
Summe kann aber nur dem Kurzsichtigen als eine hohe erscheinen. 
Der Gegenbeweis ist durch Abschnitt I und II erbracht. Und wir 
fügen hier noch besonders hinzu, daß in Großstädten hochgelohnte 
Kinder meist kein Handwerk erlernen wollten, sondern „ungelernte 
Arbeiter" wurden, die bekanntlich in der Kriminalstatistik eine 
große Rolle spielen. Da zahlt der Staat die Kosten. Und er 
zahlt die Kosten auch sonst; denn wer kann zahlenmäßig feststellen, 
wieviele sittliche Werte verloren gegangen sind, wieviel Volkskraft 
verschwendet wurde? 
„Es liegt ein unschätzbarer Segen darin, wenn Kinder von 
Jugend auf daran gewöhnt werden, an ihrem Teil zu der Wohl 
fahrt des Elternhauses mit beizutragen. Auf gesunder Grundlage 
sich haltend, wird das fleißige Zusammenarbeiten von Eltern und 
Kindern die Bande des Familienlebens festigen und das Gefühl der Zu 
sammengehörigkeit kräftigen." So der Jahresbericht der Ostfriesischen 
Handelskammer 1902. I. S. Die gesunde Grundlage soll 
das Kinderschutzgesetz schaffen helfen; sie ist noch nicht vor 
handen. Die Kinderarbeit, in maßloser Weise gestattet, hat zu 
einem nicht geringen Teil derhansindnstriellenBevölkerung 
zu jenen Löhnen verholfen, welche sie zwangen, um jeden Preis 
zu arbeiten. Das soll anders werden; sonst tritt nicht eine Festigung, 
sondern fortschreitendeLockerung derFamilienbande 
ein. Die Kinderarbeit in den Großstädten, vornehmlich das Aus 
träger- und Laufburschcntum, ist eine Hauptqnelle der Verwahrlosung 
der Jugendlichen, die die Kosten der Armenvcrwaltungen verviel 
facht, während der wirtschaftliche Vorteil dieser Kinderarbeit nur 
ein scheinbarer ist. (Vgl. bezügl. Armenverwaltungen auch
	        

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Gesetz Betreffend Kinderarbeit in Gewerblichen Betrieben. Verlag von Gustav Fischer, 1904.
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