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Zur Frage der Naturalteilung

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Frage der Naturalteilung

Monograph

Identifikator:
882698974
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4771
Document type:
Monograph
Author:
Steinert, Valentin http://d-nb.info/gnd/1054405190
Title:
Zur Frage der Naturalteilung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (66 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Frage der Naturalteilung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
  • II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld

Full text

4 
sich die Landaufteilung anders vollzogen. Hier wurde das Land in 
gleichmäßige, senkrecht zu den Haßbergen laufende schmale Parallel- 
streifeu geteilt, die durch die ganze Markung ziehen. Auf einem solchen 
Parallelstreifen wechselten Ackerland und Wiesen miteinander ab. 
Noch jetzt existieren diese Streifen Landes; sie werden noch heute im 
ganzen verkauft und vererbt. 
Wir übergehen die Zeit der Entstehung der Grnndherrschaft und 
wenden uns der Epoche zu, in der wir im Grabfeld die Grnndherr 
schaft in ihrer ausgeprägten Form vorfinden. 
Als Herrn des Grabfeldes tauchen um das 11. Jahrh, die 
Grafen von Wildberg und von Henneberg auf. Durch klage Heirateil 
brachten die Grafen von Henneberg den wildbergischen Anteil an sich, 
sodaß sie anfangs des 14. Jahrh, als alleinige Herrn des Grabfeldes 
erscheinen. Die Grafen voll Henneberg sowohl wie die von Wildberg 
hatten nicht Jndividualsnccession, sondern teilteil ihr Land gleichmäßig 
unter ihre Kinder. Es ist charakteristisch, wie Graf Berthold von 
Henneberg anfangs des 14. Jahrh, sich bemühte, die durch Heirat an 
fremde Fürsten gefallenen Anteile des Landes wieder an sein Geschlecht 
zu bringen. Sein Sohn Heinrich mußte durch seine Vermählung mit 
der Tochter des Markgrafen von Brandenburg einen Teil für die 
Familie zurückgewinnen, die anderen Teile erwarb Graf Berthold um 
teures Geld zurück. Schnltes spricht in seiner diploinatischeil Geschichte 
der Grafschaft Henneberg von schwächenden Teilungen. Diesem Um 
stande hatte es das Hochstift Würzbnrg zu verdanken, daß cs schon um 
die Mitte des 14. Jahrh, im Grabfeld festen Fuß fassen konnte. Auch 
die Klöster und der Klerils erwarben teils durch Kalif, teils durch 
Schenkung bedeutende Besitzungen; es lvaren llamentlich das Bistum 
Eichstätt, die Klöster Bildhausen, Langheim, St. Stephan zu Würz 
burg, Veßra, Wechterswinkel, die viel an Land, Zinsen und Gülten 
besaßen. Adelige Vasallen der Grafen erlangten in der Folgezeit Besitz, 
indem sie den verschllldeteil Grafen ans ihreil Geldverlegenheiten halfen. 
Mitte des 16. Jahrh, starb das Geschlecht der Grafen von Henne 
berg aus. Die Fürstbischöfe von Würzbnrg hatten den größten Teil 
des Bezirkes an sich gebracht und ihn sich bis in das vorige Jahr 
hundert herauf erhalten. Um die Mitte des 18. Jahrh., zu einer 
Zeit, iil lvelcher die große Befreiung des Bailernstandes noch nicht 
begonnen hatte, waren die Orte des Grabseldes in der Hauptsache 
unter folgende Gruildherrn verteilt. Die Fürstbischöfe von Würzbnrg, 
hatten 19 Dörfer, von denen 17 zu den Amtskellereien Königshofen 
und Snlzfeld gehörten. Die Amtskellerei Königshofen bestand ans den 
Orten Alsleben, Althausen, Aub, Eyershausen, Gabolshansen, Herbstadt,, 
Jpthausen, Königshofen, Merkershansen, Obereßfeld, Ottelmanilshansen,.
	        

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Zur Frage Der Naturalteilung. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme), 1906.
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