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Zur Frage der Naturalteilung

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Frage der Naturalteilung

Monograph

Identifikator:
882698974
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4771
Document type:
Monograph
Author:
Steinert, Valentin http://d-nb.info/gnd/1054405190
Title:
Zur Frage der Naturalteilung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (66 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Frage der Naturalteilung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
  • II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld

Full text

7 
schließlich oder neben freiteilbaren Besitzungen geschlossene Güter gegeben. 
Sicher ist, daß vor dein 18. Jahrh, die Güter mehr geschlossen waren, 
daß sie aber im Laufe der Zeit mehr und mehr zerstückelt wurden. So 
waren vor Zeiten z. B. in Großbardorf 56, in Saal 24 geschlossene 
Höfe. Obwohl diese Höfe um das Jahr 1800 völlig aufgeteilt waren, 
waren sie noch im Hofverband zusammengefaßt; allein in Ansehung der 
Abgaben hatten sie einen Zusammenhang?) 
Wir wollen nun naher die Gründe darzulegen versuchen, warum 
die Grundherrn ein Interesse daran hatten, ans die bäuerliche Erbfolge 
einzuwirken, insbesondere waruni ihnen an der Hintanhaltung der fort 
währendeil Teilung und an der Einführung der Gebundenheit soviel 
gelegeil war. 
Es steht fest, daß die Gleichstellung der Kinder in beweglichem 
wie tu unbeweglichem Vermögen das primäre Erbrecht des fränkischen 
Stamnies war, wie denn auch die Landgerichtsordnung von 1618 dieses 
Prinzip der Gleichstellung als einen „alten Landsbrauch" gesetz 
lich festlegte?) 
Der unbeschränkten Teilung trat die Grundherrschaft entgegen, 
durch diese wurde erst die Gebundenheit des Bauerngutes geschaffen. 
Der Grundherr hatte ans 2 Gründen ein Interesse daran, daß das 
Gut iiur einem der Kinder übergeben ivird. 
War der Gruildherr zugleich Gutsherr, wie dies bei den Adeligen 
zumeist der Fall war, so waren für ihn die Spannfrohnden zur Be 
wirtschaftung seines Gutes von größter Wichtigkeit. Diese Spann- 
frohnden konnte er sich nur dadurch sichern, daß er das Bauerngut 
immer in einer bestimmten Größe erhielt; dies aber erreichte er allein 
dilrch die Geschlossenheit des Gutes. 
Die Gebundenheit bot auch für die Erhebung der grundherrlichen 
Abgaben und laiidesherrlichen Steuern große Bequemlichkeit; die Ab 
gaben konnten im ganzen nach dem Hoffuß erhobeil werden. Doch war 
der letztere Punkt nicht wohl ausschlaggebend für die Einführung der 
Geschlossenheit, der Hauptgrund war das Bedürfnis des Guts- 
0 Vgl. Bundschuh Bd. I. S. 58: „Die 2 Gülthöfe der Marschalke von 
Ostheiiu Wallershäuser Linie in Althausen waren anno 1607 mit 15 Häusern 
bebaut und unter 40 Zensiteu geteilt, welche abgeben rnußten und in ihren Kindern 
noch abgeben: 5% Handlohn, 6 fl. beständige Erbzinsen, 12 Schilling Weck und 
Käse, 33 Fastnachthühner, 2H7 Schock Eier, 5 Pfd. Unschlitt, 197-2 Malter Korn, 
77a Malter Weizen, 28 Malter Hafer." 
2 ) Vgl. S. 22. Bei der Gemengelage der Grundstücke muß die Gebundenheit, 
d. h. die Zusammenfassung der in der Flur zerstreut liegenden Grundstücke zu einenr 
Verband, der auch im Erbweg nicht getrennt werden durfte, immer als etwas 
Willkürliches erscheinen.
	        

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Zur Frage Der Naturalteilung. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme), 1906.
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