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Zur Frage der Naturalteilung

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Frage der Naturalteilung

Monograph

Identifikator:
882698974
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4771
Document type:
Monograph
Author:
Steinert, Valentin http://d-nb.info/gnd/1054405190
Title:
Zur Frage der Naturalteilung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (66 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Frage der Naturalteilung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
  • II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld

Full text

58 
Eine Statistik über das Abströmen der überschüssigen Bevölkerung 
existiert nicht, obwohl einer solchen nicht unüberwindliche Schwierig 
keiten entgegenstünden. Wir haben eine derartige Statistik für Merkers 
hausen, das, wie schon erwähnt, rein agrarischen Charakter hat, aufge 
stellt. Die Erhebung erstreckt sich nur ans bäuerliche Haushaltungen. 
Da die Tabelle nur die Schichtung der Bevölkerung in einem 
gewissen Zeitpunkt aufweist, so mußte sie etwas dürftig ausfallen. 
Durch eine Beobachtung ans längere Zeit würde das Bild sehr an 
Vollständigkeit gewinnen. Immerhin können wir, unterstützt durch 
persönliche Erhebung, einige Schlüsse ziehen. Der Bauer im natural 
teilenden Grabfeld kommt verhältnismäßig früh zum Heiraten, gewöhn 
lich nicht lange nach Ableistung des Militärdienstes. Besondere Schwierig 
keiten zur Ermöglichung der Heirat hat er nicht zu überwinden, da er 
soviel Grundbesitz, als seine Familie vorläufig zum Lebensunterhalt 
braucht, schon besitzt. Auf die Haushaltung treffen in Merkershauseil 
im Durchschnitt 3 Kinder; der Bauer mit größerem Grundbesitz legt 
sich in der Zahl der Kinder eine gewisse Beschränkung mit Rücksicht 
auf die spätere Grundbesitzteilung auf, doch kann mail bei tveitem nicht 
voil einem Zweikindersystem sprechen, wie es die Zwangsteilung des 
Code Napoleon zeitigte. Die Zahl 5—6 zu überschreiten, sticht er zil 
vermeiden. 
Was nun die Entlastung des Grund und Bodens in Merkers- 
hauseu durch Auswanderung betrifft, so ist zu bemerken, daß die Söhne 
der Bauern mit größereni Grundbesitz meist im Orte selbst wieder eineil 
eigenen Haushalt gründen, während man die Töchter auch auswärts 
zu versorgen sucht. Die Söhne begüterter Bauern erlernen selten ein 
Handiverk, die Handwerker werden fast ausschließlich voin Kleinbesitz 
gestellt. In dienender Stellung befinden sich sehr wenig Personen. 
Die gülistige Besitzverteilnng und die Stabilität der Bevölkerung 
in Merkershausen zeigt, daß eine Abstoßung der überflüssigen Elemente 
erfolgt. Voll den Söhnen siild 10, von den Mädchen 13 auswärts 
versorgt; andererseits ist auch wieder nach Merkershausen eingeheiratet 
worden. Von 110 Ehegatteil sind 20 Männer und 22 Fraueil von 
auswärts. Hier ist zu berücksichtigen, daß die Statistik über das Ab 
strömen der bäuerlichen Bevölkerung eineil kürzeren Zeitraum limfaßt, 
etwa 10—15 Jahre als die über das Zuströmen, etiva 30—40 Jahre. 
Es zeigt sich also, daß die Bevölkerung in starkem Maße fluktuiert. 
2. Einfluß der Naturalteilung auf die Häufigkeit 
der unehelichen Geburten. 
Es ist schoil des öfteren daralif hingewiesen worden, daß für die 
Häufigkeit der unehelichen Geburten die Frage von Bedeutnng sei, ob
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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