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Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
882699261
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4781
Document type:
Monograph
Author:
Kanbe, Masao http://d-nb.info/gnd/11603548X
Title:
Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (74 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. Einfluß der japanischen Volkswirtschaft auf den russisch-japanischen Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Einfluß der japanischen Volkswirtschaft auf den russisch-japanischen Krieg
  • II. Teil. Einfluß des russisch-japanischen Krieges auf die japanische Volkswirtschaft

Full text

21 
die Pferdezuchtanstalten. Außer diesen, landwirtschaftlichen Interessen 
dienenden, zahlreichen Instituten, hat man auch eine Reihe Don Organen 
geschaffen, welche zur Beförderung von Handel und Industrie in Japan 
bestimmt sind. In dieser Beziehung sind zu nennen: die technischen 
Vereine, die industriellen Versuchslaboratorien, sowie technische und 
kaufmännische Schulen in großer Zahl. Von diesen Schulen sind be 
sonders die technische Fakultät der kaiserlichen Universität, die technischen 
Hochschulen, die Handelshochschulen, die technischen Mittelschulen, 
Handelsschulen, Lehrlingsschulen, und die kaufmännischen und technischen 
Fortbildungsschulen zu erwähnen. Neben diesen Schulen dienen der 
praktischen Bildung dann noch die Handelskammern, Konsulate, Ans 
stellungen, Handelsmuseen im In- und Auslande, die Entsendung ge 
eigneter Sachverständiger säst über den ganzen Erdkreis 311 Studien 
zwecken, sowie die Entsendung kaufmännisch oder technisch vorgebildeter 
Studierender oder Werkmeister in das Ausland, deren Pflicht es ist, 
sich mit dem Studium fremder Einrichtungen in bezug auf Handel 
und Industrie zu befassen. 
Ebenso sind naturgemäß auch für andere Gebiete des wirtschaft 
lichen Lebens Fortbildungsinstitute der verschiedensten Art in Japan 
geschaffen, deren Erörterung hier jedoch übergangen werden muß, um 
nicht den Umfang dieser Studie allzusehr auszudehnen. 
Die systematische Schilderung der volkswirtschaftlichen Zustände 
Japans hat sich logischerweise nunmehr mit einer Darstellung der 
finanzwirtschaftlicheil Verhältnisse des Landes zu befassen, die in der 
modernen Wirtschaftspolitik eine so hervorragende Rolle spielen. Ihr 
stärker oder geringer pulsierendes Lebeil bildet heutzutage einen wirk- 
samen, weil sehr einpfindlichen, Gradmesser des nationalen Wohlstandes 
eines Landes. Die beiden wichtigen Faktoren der Finalizwirtschaft 
bilden das Bankwesen und der Geldverkehr. 
Obwohl das japanische Bankwesen erst seit etwa dreißig Jahren 
nach europäischein und amerikanischein Muster eingerichtet worden ist, 
so lassen sich doch für das letzte Jahrzehnt bereits recht beträchtliche 
Fortschrittte erkennen. Außer den gewöhnlichen Banken mid Spar 
banken gibt es in Japan eine Reihe moderner Geldinstitute, die, unter 
besonderen Gesetzen errichtet, der staatlichen Aussicht unterstehen und 
den anderen Banken gegenüber eine Sonderstellung einnehmen. Zn 
diesen, eine sonderrechtliche, staatliche Stellung einnehmenden Bankin 
stituten zählen: Die Bank von Japan (Nippon Ginko) als die Zentral 
bank des gesamten japanischeii Jnlandsbankverkehrs, mit dem aus 
schließlichen Rechte der Ausgabe koiivertirbarer Banknoten; dann folgt 
ihrer Bedeutung nach die Iokohama-Specie-Bank, ivelche besonders dem 
Dienste des auswärtigen Handels ihre finanziellen Kräfte ividniet und
	        

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Der Russisch-Japanische Krieg Und Die Japanische Volkswirtschaft. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme), 1906.
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