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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

88 
die deutschen Fabriken noch Boiled beef (frisch in Bouillon einge 
kochtes Rindfleisch) sowie Corned pork (Schweinefleisch) in Dosen 
an, jedoch nur in geringen Quantitäten, da der Konsum darin nicht 
bedeutend ist. Auch zu diesen letzteren Fabrikaten wird nur in 
ländisches Fleisch verwendet. 
Als Gegenstück zu der früher erwähnten amerikanischen Büchsen 
fleischbereitung möge auch eine eingehende Beschreibung der deut 
schen Fabrikation folgen. 
Während in den amerikanischen Fabriken nur, wie oben er 
wähnt, einzelne Teile des Tieres zu Corned beef verarbeitet werden, 
verwendet die deutsche Industrie zu dem gleichen Zwecke das sämt 
liche Fleisch, die guten wie die geringeren Stücke. Nachdem d aS 
Fleisch von den Knochen und dickeren Fettstücken befreit ist, wird 
es in kleinere Teile zerschnitten, mit einer Mischung von Salz, Sal 
peter und Zucker eingesalzen und dann in große Fässer oder Zement 
bottiche fest eingestampft. In diesen Gefäßen verbleibt das Fleisc 
14—16 Tage, bis es vollkommen durchsalzen ist und hierdurch em c 
schöne rote Färbung bis in seine innersten Teile erhalten hat. So 
dann wird das Fleisch in Kesseln mit Dampfheizung zirka 2 Stunden 
vorgekocht, alsdann in passende Stücke zerschnitten. Nachdem man 
das Fleisch mit einer starken Gelatinelösung, sowie mit eingedickter 
Fleischbouillon vermengt hat, wird das Ganze in Dosen gefüllt- 
Dieser Zusatz ist nötig, um eine schnittfeste Ware zu erhalten. Meist 
werden die Dosen jetzt nicht mehr verlötet, sondern mittelst Maschinen 
druckes luftdicht verschlossen. Die weitere Behandlung der Dosen 
ist eine sehr interessante. In den Deckel der Dose wird mit einem 
Stahldorn ein kleines Loch gestoßen und auf dieses ein Stückchen 
Lötzinn gelegt. Alsdann kommen die Dosen in einen Apparat, der 
die Luft aus den Dosen saugt. Da in diesem Vakuumapparat, der 
eine elektrische Lötvorrichtung enthält, auch eine Beleuchtungsem 
richtung angebracht ist, so kann man durch ein starkes Glasfenster 
das Innere von außen her genau beobachten. Die Dosen stehen a 
einer Scheibe, die von außen geführt wird, auch der Lötkolben W1 
von außen geleitet. Nach Entfernung der Luft berührt man mit dem 
glühenden Lötkolben das auf jeder Dose liegende Stück Zinn, ' v ° 
durch die Dose vollkommen geschlossen wird. Man arbeitet a s ° 
hierbei im luftleeren Raum. Später gelangen die Dosen in eine 11 
Autoklav (Dampfkochapparat), in dem die Ware durch g es P ann ^ 
Dampf steril gemacht wird. Die Sterilisation ist vollzogen, wenn 
Dosen im Innern eine Temperatur von 116 0 Celsius erreicht hah 611 ’ 
was mittelst einer sinnreichen Vorrichtung erkennbar ist. Nachdem
	        

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Konserven Und Konservenindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1907.
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