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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Schluß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

94 
Untersuchung von Boden. 
Bodenarten. 
Stickstoff 
kg 
Kali 
kg 
Kalk 
kg 
Phosphor- 
säure 
kg 
Hochmoorboden durch Brennkultur ausgenutzt 
(unkultiviert), Hellweger Moor, Kreis Achim, 
Moorkolonie Hintzendorf 
3000 
200 
800 
120 
Hochmoorboden in alter Kultur (ohne Sand), 
Hellweger Moor, Kreis Achim, Moorkolonie 
Giersdorf 
4400 
200 
800 
600 
Ausgetorfter Hochmoorboden (unkultiv.), Lilien- 
thaler Hochmoor, Kreis Osterholz, Moorkolonie 
Wörpedorf 
1800 
200 
400 
200 
Ausgetorfter Hochmoorboden (mit Sand kulti- 
viert, alte Kultur), Lilien thaler Hochmoor 
Osterholz, Moorkolonie Wörpedorf .... 
3400 
400 
2200 
800 
Mit Hilfe dieser Zahlen wird sich jeder Moorhoden auf Grund der durch die Unter 
suchung und das Yolumgewicht gewonnenen Werte seiner Zusammensetzung nach kenn 
zeichnen und annähernd auf seinen landwirtschaftlichen Wert beurteilen lassen. Auf die 
einzelnen Arten der Meliorierung, welche bei den erwähnten Moorhodenarten eine durchaus 
verschiedene ist, kann hier nicht näher eingegangen werden; in bezug hierauf sei auf die 
schon mehrfach erwähnte Schrift von M. Fleischer, sowie die übrigen Veröffentlichungei 1 
der Moor-Versuchsstation verwiesen. 
Wiederholt wurde schon betont, daß bei der Beurteilung der Güte eines Moorbodens 
nicht weniger, wie die chemische Zusammensetzung, der Zersetzungszustand Beachtung ver 
langt, da dieser die Kulturfähigkeit in hohem Grade beeinflußt. Derselbe pflegt bei kalk- 
reichen Mooren weit günstiger zu sein als bei kalkarmen; in den erstgenannten Mooren gehen 
die chemischen Umsetzungen, namentlich die Bildung von Kohlensäure und Salpetersäure, 
wie die von der Moor-Versuchs-Station ausgeführten Untersuchungen zeigen, mit unver 
gleichlich viel größerer Energie vor sich, als in den letzteren Mooren. 
Endlich muß noch darauf hingewiesen werden, daß neben den chemischen und 
physikalischen Bodeneigenschaften noch eine ganze Reihe landwirtschaftlicher und tech 
nischer Gesichtspunkte, namentlich die Lage, die Mächtigkeit, die Wasserverhältnisse, in 
Betracht zu ziehen sind, um ein abschließendes Urteil über die Kulturwürdigkeit von 
Moorflächen zu erlangen. V. 
V. Untersuchung der Materialien zur Bedeckung des Moorbodens bei de f 
Anlage von Deckkulturen nach Rimpaus System („Dammkultur“). 
Als Bedeckungsmaterial für den Moorboden dient der Mineralboden aus de» 1 
Untergrund oder aus der Umgebung des Moores. In der Mehrzahl der Fälle handelt 
es sich dabei um Sand- oder Kiesböden mit oder ohne einen Gehalt an kohleh' 
saurem Kalk, nicht selten aber auch um kalkfreie oder kalkhaltige Tonböden oder 
um 'Wiesenmergel (sog. Wlesenkalk). 
Das Urteil, ob dieser oder jener Boden ein geeignetes Bedeckungsmaterial 
abgibt, stützt sich im wesentlichen auf die Beobachtung der folgenden Eigenschaften'■ 
Farbe, 
Gehalt an tonigen Beimengungen, 
„ „ kohlensaurem Kalk, 
„ „ Peldspatteilchen, 
„ „ organischen Stoffen, 
„ „ Eisenoxyd- und Eisenoxydulverbindungen, 
„ „ schädlichen Bestandteilen (Schwefeleisen und dessen OxydationseU 
Zeugnissen, schwefelsaurem Eisenoxydul und freier Schwefelsäure))
	        

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Das Landwirtschaftliche Notprogramm. Deutscher Schriftenverlag G. m. b. H., 1928.
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