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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

I IO 
amerikanischen Schlächtereien, auf Veranlassung der Regierung eben 
falls Untersuchungen über die amerikanischen Schlächtereibetriebe 
an gestellt wurden. Diese Ermittelungen wurden in sehr ausführlicher 
Weise vom Departement of Commerce and Labor in Washington ver 
öffentlicht und geben genaue Aufschlüsse über Vieh, Fleisch und 
Schlächtereiverhältnisse der Vereinigten Staaten. Nach der Genauig 
keit der Aufzeichnungen und Beschreibungen in diesem Werke muß 
man annehmen, daß die betr. Regierungsbeauftragten, die die Be 
richte erstatteten und bearbeiteten, sich monatelang in den Schlächterei 
betrieben zu ihrer Orientierung aufhalten mußten und man fragt sich 
vergeblich, wie es möglich war, daß ein Jahr vorher diese Regierungs 
beauftragten von den Mißständen, die in den amerikanischen Schlächterei 
betrieben bestehen sollten, in einem ausführlichen Regierungswerke 
auch nicht das Geringste erwähnen. Daß die sanitäre Kontrolle, d. h. 
die tierärztliche Untersuchung der Tiere und des Fleisches in den 
amerikanischen Schlächtereien unseren deutschen Anforderungen nicht 
entsprach, wissen wir ja längst; dies erhellt ja aus der Tatsache, daß 
in Chicago täglich für die Prüfung von zehntausend Schweinen nur 
drei Tierärzte vorhanden sind, während bei uns in Deutschland ein 
Tierarzt oder Fleischbeschauer täglich nie mehr als zwanzig Stück 
untersuchen darf. Diese Tatsache ist auch der amerikanischen Ne 
gierung bekannt gewesen. 
Es würde der Regierung der Vereinigten Staaten ganz unmög 
lich gewesen sein, dem allmächtigen und verhaßten Fleischtrust olm e 
weiteres strengere Vorschriften zu geben, obgleich schon seit Jahren 
ein großes Bedürfnis dafür vorlag. Sollten da nicht vielleicht auch 
die Regierungsbeamten bei ihrer jetzigen Revision der Betriebe die 
Mißstände durch ein Vergrößerungsglas angesehen und die durch 
Sinclair entstandene Stimmung benutzend, etwas grauer gemalt haben, 
um mit Hilfe der öffentlichen Meinung das Fleischbeschaugesetz dem 
Fleischtrust auferlegen zu können? 
Man kann das wohl mit ziemlicher Bestimmtheit annehmen, 
denn die Berichte der Regierungsbeauftragten bringen nur allgemeine 
Schilderungen, nie etwas Positives. Die Darstellungen in dem 
Sinclairschen Roman sind teilweise kindlich naiv. Nach Sinclair 
wird in den Vereinigten Staaten nur krankes Vieh geschlachtet; rvas 
man mit dem gesunden macht, darüber gibt er keine Auskunft- 
Auch in Deutschland hat man von Zeit zu Zeit von nicht ganz ein 
wandfreien Zuständen in Schlächtereien und anderen Nahrungsmittel- 
Unternehmungen gehört. Aber solche Ereignisse gehören doch ZLl 
den Seltenheiten und man kann aus einem einzelnen Falle nun nicht
	        

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L’ Arbitrage International Chez Les Hellenes. Aschehoug [u.a.], 1912.
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