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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

2 
Wer die Einrichtungen der Schlachthäuser kennt, wird mir zugeben, 
daß Wagen benutzt werden müßten, um verendetes Vieh in die 
Schlachthäuser zu bringen und diese Wagen würden von Tausenden 
gesehen werden. 
Präsident Roosevelt ist gegen die Trusts im allgemeinen, und 
wohl mit Recht. Er will die obligatorische Fleischbeschau zum Ge 
setz erheben. Es ist dies auch wohl angebracht. Fleischbeschauer 
und Tierärzte hat man dort in den Schlachthäusern, aber bis jetzt 
konnten die Schlächtereien nicht durch Gesetz gezwungen werden, 
ihr Vieh untersuchen zu lassen, wenn sie es nicht wollten. Dieser 
Grund ist wohl die Ursache zum ganzen amerikanischen Schlachthaus 
skandal. Hier in Deutschland haben wir ja auch noch nicht allzu 
lange die obligatorische Fleischbeschau, und die großen Gutsbesitzer 
und Bauern brauchen auch heute ihr Vieh zum Selbstgebrauch noch 
nicht untersuchen zu lassen. Die Engländer haben seinerzeit ihrem , 
Militär verdorbenes Büchsenfleisch vorgesetzt und die Soldaten haben 
sich mit Recht geweigert, es zu essen. Es ist aber auch manches 
Dosenfleisch jahrelang alt. Armour sollte seinerzeit für die fran 
zösische Armee Dosenfleisch liefern, welches zehn Jahre haltbar sein 
sollte. Nun muß sich doch jeder selbst sagen, daß von der Unmenge 
der amerikanischen Dosen etliche durchrosten, so daß Luft ans Fleisch 
gelangt und dieses natürlich verderben wird; aber was können dafür 
die Schlächter und Packer? 
Man sollte meinen, die Herren könnten sonst angeben, in welchen 
Schlächtereien diese Mißstände vorgekommen sind. 
Nach allem, was ich aus den verschiedenen Fleisch Verekelung 5 ' 
artikeln herausgefunden habe, haben die Schreiber keine Ahnung v ° n 
der Einrichtung eines Chikagoer Packhauses, die übrigens jedermann 
offen stehen.“ 
Ein anderer Mann der Praxis, der Besitzer einer der größte’ 1 
deutschen Fleischkonservenfabriken, schreibt u. a. in der Konserven 
zeitung vom 6. Juli 1906: 
„Alle Gerüchte, so mannigfaltig und sensationell sie auch sein 
mögen, müssen mit aller Reserve aufgenommen werden. Ich kenne 
die amerikanischen Verhältnisse auch sehr genau und glaube wohl 
sagen zu dürfen, daß meines Erachtens die Anschuldigungen viel z u 
schwere sind und weit über das Ziel hinausschießen. Wie weit sie 
berechtigt sind, das wird die Zeit ja lehren. Kein Fabrikant — u11 ^ 
da wende ich mich auch an uns deutsche Konservenfabrikanten '< 
am ehesten aber die größten unter uns, sind geschützt vor Verleum 
dungen durch ihre Angestellten, speziell aber entlassenes Personal
	        

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Die Doppelte Kaufmännische Buchhaltung. Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen’sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp., 1923.
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