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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

53 
Es läßt sich daher diese Arbeit nicht auf den nächsten Tag 
verschieben, der Fabrikant ist vielmehr gezwungen, die Zubereitung 
des Gemüses im Hinblick auf die in der Küche noch vorzunehmen 
den Arbeiten, eine entsprechende Zeit vorher einzustellen. 
Die seitens des Bundesrats gewährten Erleichterungen, bei dem 
Eintreten einer außergewöhnlichen Häufung der Arbeiten, kommen 
daher infolge des früheren Feierabends des Gros der Arbeiterinnen, 
nicht zur vollen Wirkung. Dies würde vielmehr nur dadurch er 
möglicht werden, daß es gestattet würde, für das Küchenpersonal 
einen späteren Beginn, dafür aber auch ein späteres Aufhören der 
Arbeit festzusetzen, als sie für das Gros der Arbeiterinnen besteht. 
Zur Beurteilung der ganzen Frage ist es wohl nicht nötig auf die 
besonderen Verhältnisse der Konservenindustrie als Saison- und 
Nahrungsmittelindustrie ausführlicher einzugehen, nur auf einige 
Hauptpunkte mag hingewiesen werden. Die durch die Reichs 
gewerbeordnung herbeigeführte Einschränkung der Frauenarbeit hat 
bereits die Konservenindustrie zu bestimmten Maßregeln gezwungen, 
u m sich gegen die Verluste zu schützen, die durch verstärkte An 
fuhr an Rohgemüse an besonders heißen Tagen entstehen. Und zwar 
werden von den meisten Konservenfabriken des Sonntags, weil die 
Sonnabendzufuhr in den seltensten Fällen am Liefertage aufgearbeitet 
werden kann, keinerlei Rohgemüse mehr angenommen. Des ferneren 
hat die Handhabung der Reichsgewerbeordnung bereits dahin geführt, 
daß bei Abschlüssen auf Rohgemüse die Klausel aufgenommen und 
schon bei normalen Ernten auch durchgeführt wird, daß nicht über 
ein Maximalquantum an Rohgemüse pro Aar oder Hektar bebauter 
Fläche abgenommen wird. Solche Maßnahmen bilden zwar eine 
Härte gegen den Landwirt, die Durchführung wird aber umso be 
greiflicher, je mehr die Konservenindustrie technisch in ihrer Be 
wegungsfreiheit eingeengt wird. 
Erwägungen, ob durch Veränderungen resp. Vergrößerungen 
von Fabrikeinrichtungen die geschilderten Übelstände gemildert wer 
den könnten, haben zu dem Resultat geführt, daß dies für die Kon 
servenindustrie, die sowieso schon als Saisonindustrie mit einem über 
mäßig hohen Anlagekapital zu rechnen hat und mithin nicht für 
außergewöhnliche Fälle bauliche und maschinelle Einrichtungen treffen 
kann, nicht durchführbar ist, zumal die Arbeitshäufung durchaus 
wechselnd und mithin unberechenbar ist. So war es z. B. im Jahre 
i 9ö3 durch die abnorme Witterung während der Spargelkampagne, 
die zirka den vierten Teil der ganzen Spargel ernte in einigen wenigen 
Tagen (4—5) hervorbrachte, unmöglich, das zur Anlieferung gebrachte
	        

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Konserven Und Konservenindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1907.
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