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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

87 
gestapelt und verhandelt. Da der Frost erst im Frühjahr wieder aus- 
- ist ein Verderben ausgeschlossen. Ein gestallt wird dort im 
ir^ß S ^- ^erhaupt kein Vieh. Das zur Nachzucht bestimmte Vieh 
s,ch im Winter bei wenig Nahrung kümmerlich durchhelfen, 
pj deutschen Fabriken können, selbst im Februar noch, bestes 
eisch von Weidevieh dort erhalten. Der Viehreichtum ist in jenen 
. lclen 50 groß, daß nicht einmal während des russisch-japanischen 
. r ' e g es der Preis stieg. Charakteristisch ist, daß in Rußland, be- 
n ich Westsibirien seit längerer Zeit eine ebenso strenge und 
Essige Fleischbeschau besteht wie in Deutschland. Wenn z. B. 
wird m 61nem ^ ran sport-Eisenbahnwagen nur ein Stück Fleisch gefunden 
wird' mit dem blauen Regierungsstempel versehen ist, so 
aus disziplinären Gründen der ganze Inhalt des Wagens vernichtet, 
äk 11 ^ en Moldauniederungen Rumäniens liegen die Verhältnisse 
Fl • C Auch hier besteht seit langer Zeit ein streng durchgeführtes 
^l^^^^schaugesetz, das für die Ausfuhr nur erstklassiges Fleisch 
. ' , J ' Auch dänisches Fleisch wird von den Fabriken viel ver- 
l .. eL- Die Rinder werden in Dänemark in staatlichen Schlacht- 
^ usern geschlachtet und in Hälften und Vierteln, in Fleischtransport- 
2 oH^ n his auf den Hamburger Schlachthof befördert, dort ver- 
und untersucht. Das frische dänische Fleisch wird nach Vierteln 
e m Vorderviertel kosteten im Herbst 1904 der Zentner 
43 M. während Hinterviertel 10 M. teurer sind. 
F k . Dozüglich des für die deutsche Armee und Marine von einigen 
z - B. Walter Binz in Hamburg und Eckardt & Streithorst 
zu * SSetl hergestellten Corned beef gilt indessen die Vorschrift, daß 
älte S6lner ^ erste h ull g nur Rinder deutschen Ursprungs, die nicht 
jj r a * s 7 Jahre sind, verwendet werden dürfen. Das Vieh muß in 
Fabriken unter Aufsicht von Intendanturbeamten geschlachtet 
^ e n. Für dieses ausgesucht gute Fleisch mußten von den Fabriken 
65 M. per Zentner im Herbst 1904 bezahlt werden. Die Militär- 
A annever waltun een bezahlten wiederum auch für dieses Produkt 
gUte Preise. 
be ■ Mauptfabrikationszeit in den deutschen Dosenfleischfabriken 
ginnt i m September und endet Anfang Februar, da in diesen 
bis >tlaten ^ as h este Material zu beschaffen ist. Vom Anfang April 
Eck' 21 " 11 ^ u ^ ust ru hen die Betriebe meist gänzlich. Die Firma 
i Y r ^ arcJt & Streithorst in Dissen beschäftigt 50 — 60 Arbeiter und 
teil eiter ' nnen i während die übrigen fünf, fast gleich großen Fabriken 
die rne ir ’ te h s weniger Leute beschäftigen. Die Löhne betragen in 
„„ P cl;r ieben bei elfstündiger Arbeitszeit für Männer 2.50 — 3 M. 
2 M. pro Tag. Außer Corned beef fertigen 
Un h für Frauen 1.65
	        

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Konserven Und Konservenindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1907.
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