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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Tierische Entleerungen und Stallmist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Untersuchung von Kot. 
123 
heißem, etwas salzsäurehaltigem Wasser auf, läßt stets wieder ahsitzen, filtriert 
die klare Flüssigkeit und bringt den Niederschlag erst auf das Filter, wenn im 
Filtrat mit Schwefelsäure kein Niederschlag mehr entsteht. Der Niederschlag wird 
nach dem Trocknen von dem Filter getrennt und geglüht (das Filter für sich ver 
brannt), nach dem Glühen mit einigen Tropfen verdünnter Schwefelsäure (um durch 
organische Substanz etwa zu Schwefelharyum reduziertes schwefelsaures Baryum 
wieder in letzteres Uherzuführen) befeuchtet und nochmals geglüht, bis die über 
schüssige Schwefelsäure verdampft ist, hierauf nach dem Erkalten des Tiegels ge 
wogen. 
15. Um den Schwefel, der vielleicht als solcher und nicht bloß als Schwefel 
säure im Harne enthalten ist, zu bestimmen, werden 50 ccm Harn in einem ge 
räumigen Silhertiegel mit einigen Stücken von reinem Ätzkali und etwas Salpeter 
versetzt, vorsichtig ahgedampft, der Rückstand stark geglüht und darin die Gesamt 
menge der Schwefelsäure ermittelt (vergl. auch unter „Tier- und Pflanzenasche“). 
II. Der Kot. 
a) Allgemeine Untersuchung. Der Darmkot, zunächst der Pflanzen 
fresser, wird auf seine Bestandteile fast genau in derselben Weise untersucht und 
für die Untersuchung vorbereitet, wie die Grün- und Rauhlutterstoffe; ich verweise 
daher auf diesen Abschnitt, in welchem die betreffenden Untersuchungsverfahren 
ausführlich beschrieben sind. Nur hinsichtlich der Eohfaserhestimmung im Darm 
kot sei bemerkt, daß es wegen der reichlichen Beimengung von harzigen Gallen 
stoffen oft nötig ist, die Masse zuerst mit Weingeist auszukochen, bevor man 
dieselbe der Behandlung mit verdünnter Schwefelsäure und Kalilauge usw. unterwirft. 
Auch ist zu beachten, daß mikroskopische Untersuchungen für die Beurteilung der 
mit dem Kot im unverdauten, jedoch oft mehr oder weniger veränderten Zustande 
aus dem Körper entfernten Futterhestandteile von großem Werte sind. Zu diesem 
Zwecke kann man eine Probe des zu untersuchenden Kotes in einem Beutel von 
feiner Leinwand unter kaltem Wasser längere Zeit kneten und drücken, bis das 
Wasser nicht mehr getrübt wird und ans dem Rückstand keine weiteren löslichen 
Stoffe in die Flüssigkeit übergehen. Der Bodensatz, welcher in der Flüssigkeit hei 
längerem Stehen derselben sich bildet, wird unter dem Mikroskop mit Hilfe von 
Jodtinktur auf etwa vorhandene Stärkemehlkügelchen und außerdem auf unlösliche 
und schwerlösliohe Salze und sandige Beimengungen usw. untersucht; die filtrierte 
klare Flüssigkeit prüft man, oh sie vielleicht Zucker, gummiartige Stoffe, 
Milchsäure usw. enthält. Ebenso wird der ausgewaschene Rückstand im Leinwand- 
heutel, entweder sofort oder nachdem die harzigen Stoffe durch Behandlung mit Al 
kohol entfernt worden sind, unter dem Mikroskop untersucht, um Aufschlüsse über 
den Verlauf des Verdauungsvorganges im lebenden Tierkörper zu erhalten. 
h) Bestimmung der Stoffwechselerzeugnisse im Kot. Dem Kot sind 
stets mehr oder weniger Stoffwechselerzeugnisse, besonders solche von Gallen- 
hestandteilen herrührend, heigemengt. Diese verursachen daher hei der Berechnung 
der Verdauungs-Koeffizienten einen Fehler, indem letztere in Wirklichkeit höher 
sind, als sie sich aus Futter- minus Kothestandteilen berechnen. Dieses trifft be 
sonders für die stickstoffhaltigen Stoffwechselerzeugnisse zu, während die stick 
stofffreien dagegen zurücktreten und (bei etwa 1—3 °/ 0 der Kottrockenmasse) 
vernachlässigt werden können. 
Die stickstoffhaltigen Gallenhestandteile sind löslich in Äther (Dyslysin), in 
Alkohol (alle Bestandteile bis auf Dyslysin und Taurin) und in Wasser (in letzterem
	        

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Oeuvres Complètes. Guillaumin, 1847.
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