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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Künstliche Düngemittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

176 Künstliche Düngemittel. 
von einer und derselben Fabrik bezogene Drahtnetz weist Ungleichheiten auf oder 
verändert bezw. verstopft sich mit dem längeren Gebrauch, weshalb es öfters erneuert 
werden soll —andererseits sind die Differenzen durch die Art des Siebens bedingt; bei 
Maschinenbetrieb und vertikaler Bewegung findet man durchweg einen höheren 
Gehalt an Feinmehl, als bei Handbetrieb und horizontaler Bewegung des Siebes. 
Differenzen von einigen Prozenten sind daher nicht auffallend und kaum vermeidbar. 
Enthält ein Schlackenmehl gröbere (hirsekorngroße) Schlackenstucke, so soll 
man diese, wie schon S. 164 No. 8 erwähnt, durch ein 2 mm-Sieb vorher absieben und 
getrennt in Rechnung bringen. Mitunter finden sich auch infolge eingedrungenen 
Wassers Klümpchen im Thomasphosphatmehl, welche durch leichtes Zerdrücken oder 
durch anhaltendes Sieben zu Staub zerfallen. 
5. Nachweis von Verfälschungen des Thomasphosphatmehles. Das Thomas 
phosphatmehl ist mehrfach, vorwiegend in England, mit Redonda-Phosphatmehl 
und Präzipitaten von Eisen- und Tonerde-Phosphaten verfälscht worden; auch hat 
man den Versuch gemacht, statt des Thomasmehles andere Mineralphosphate, so das 
Atlasphosphat, belgisches Phosphatmehl usw., in den Handel zu bringen. 
Die Verschiedenheit der chemischen Zusammensetzung erhellt z. B. aus folgenden 
Zahlen: 
Thomas- 
Redonda- 
Atlas- 
phosphatmehl 
phosphat 
phosphat 
0/ 
Io 
% 
°/o 
Phosphorsäure 
Davon in verdünnter Essigsäure (1 : 2 Vol. Wasser) 
17,98 
41,22 
11,62 
löslich , 
8,25 
Spur 
1,33 
Eisenoxyd und Tonerde 
17,10 
28,72 
12.80 
Kalk 
47,58 
0,26 
17,74 
Davon löslich in verdünnter Essigsäure 
37,31 
Spur 
2,62 
Wasser 
0,15 
23,94 
8,99 
Spezifisches Gewicht 
3,317 
2,481 
2,551. 
Am sichersten zum Nachweis dieser Art Phosphate und auch der Präzipitate 
kann dienen: 
a) Der Wassergehalt. Thomasphosphatmehl enthält nur Spuren Wasser, die 
zur Verfälschung dienenden Phosphate dagegen enthalten nicht unbedeutende Mengen 
Wasser, welches größtenteils schon bei 105—110° verflüchtigt wird. Zeigt daher 
ein fragliches Phosphatmehl durch Trocknen bei 105—110° mehrere Prozente 
Gewichtsverlust, so ist es verdächtig und einer weiteren Prüfung nach folgenden 
Verfahren zu unterwerfen: 
b) Das spezifische Gewicht. Dasselbe ist bei Rcdonda- und Atlasphosphat, 
ebenso bei den Präzipitaten, erheblich geringer als bei dem Thomasphosphatmehl, 
dessen spezifisches Gewicht zwischen 3,00—3,33 zu liegen pflegt. 
Bringt man daher in ähnlicher Weise wie bei der Bestimmung des Horn- 
mehles in Knochenmehl nach S. 167, No. 5 die fraglichen Phosphatmehle in eine 
Flüssigkeit von 2,6—2,7 spezifischem Gewicht, so findet eine Scheidung statt; das 
Thomasphosphatmehl setzt sich zu Boden, während die leichteren Mineralphosphate 
und Präzipitate sich an der Oberfläche der Flüssigkeit ansammeln; letztere können 
dann abfiltriert und näher untersucht werden. Wendet man eine bestimmte Monge 
des fraglichen Thomasphosphatmehles an, sammelt den obenauf schwimmenden Teil 
auf einem Filter und wägt ihn nach dem Trocknen und schwachen Glühen, so läßt 
sich auch annähernd die Menge der Beimengung bestimmen. 
Die geeignetste Scheidungsflüssigkeit für den Zweck ist nach M. Märcker 
das Bromoform, welches bei 14,5° ein spezifisches Gewicht von 2,775 besitzt.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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