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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Bestimmung der stickstoffhaltigen Substanzen. 
213 
gesäuerten Lösung des phosphorwolframsauren Natriums 1 ) so lange versetzt, als noch 
ein Niederschlag entsteht; der Niederschlag wird nach etwa 12-stündigem Stehen 
durch ein Filter von bekanntem Stickstoff-Gehalt filtriert, mit verdünnter Schwefel 
säure (1 : 3) ausgewaschen, samt Filter noch feucht in einen Kolben gegeben und 
darin der Stickstoff-Gehalt nach Kjeldahl ermittelt. Durch Multiplikation des ge 
fundenen Stickstoff-Gehaltes mit 6,25 erhält man die Menge des vorhandenen Peptons. 
Man kann auch das albuminfreie Filtrat nach dem Ansäuern mit Schwefelsäure 
direkt mit phosphorwolfrarasaurem Natrium fällen; man erhält auf diese \\ eise 
Albuinosen- -j- Pepton-Stickstoff und nach Abzug des durch Zinksulfat gefällten 
Albumosen-Stickstoffs den Pepton-Stickstoff; jedoch ist die vorherige Ausfüllung der 
Albumosen vorzuziehen. 
Bei der Pepton-Fällung durch Phosphorwolframsäure ist jedoch zu berücksichtigen, 
daß hierdurch auch organische Basen und Ammoniak (siehe oben) gefällt werden. 
Letzteres läßt sich in einer 2. Fällung durch Destillation des Niederschlages mit 
gebrannter Magnesia bestimmen und von dem Gesamt-Stickstoff des Niederschlages 
in Abzug bringen. Für die organischen Basen ist aber eine gesonderte Bestimmung 
neben den Peptonen nicht möglich. Man prüft hierauf qualitativ, indem man das 
Filtrat von dem Zinksulfat-Niederschlage mit überschüssigem Ammoniak bis zur 
deutlichen alkalischen Reaktion versetzt, von einem etwa entstehenden Niederschlage 
(Phosphate) abfiltriert und zu dem Filtrate eine Lösung von Silbernitrat (etwa 
2,5 g in 100 ccm Wasser) hinzufügt. Ein entstehender Niederschlag zeigt or 
ganische Basen (Xanthinbasen, vergl. vorstehend S. 212) an. Bleibt ein solcher Nieder 
schlag aus, so darf man noch nicht auf Abwesenheit von organischen Basen überhaupt 
schließen; weil aber die Xanthinbasen am weitesten im Pflanzen- und Tierreich ver 
breitet sind, so deutet das Ausbleiben eines Niederschlages mit Silbernitrat darauf 
bin, daß die Menge an organischen Basen nur gering ist; man kann alsdann, wenn 
gleichzeitig eine deutliche qualitative Reaktion von Peptonen aufgetreten ist, den 
dnrch phosphorwolframsaures Natrium gefällten Stickstoff als vorwiegend Pepton- 
Stickstoff annehmen. Konnte dagegen qualitativ kein Pepton nachgewiesen werden, 
80 stammt der durch phosphorwolframsaures Natrium gefällte Stickstoff —. nach 
Abzug des Ammoniak-Stickstoffs — vorwiegend aus stickstoffhaltigen organischen 
Lasen. Richtiger aber bringt man die durch Zinksulfat gefällten Stickstoff-V er- 
bindungen als Albumosen-Stickstoff, die durch phosphorwolframsaures Natrium ge 
eilten Stickstoff-Verbindungen als „Pepton- + Basen-Stickstoff“ zum Ausdruck. 
L Trennung und Bestimmung der nichteiweißartigen Stickstoff-Verbindungen. 
Hierbei ist in erster Linie zu beachten, daß man wegen der leichten Zersetzlichkeit dei 
Lflanzenauszüge recht rasch arbeiten und das Ausziehen so vornehmen muß, daß sich nicht 
crch die Art des Ausziehens Zersetzungserzeugnisse bilden, welche ic igo ni 
natt beeinflussen. t ., „ n ,. 
. . ö. Kellner hat vorgeschlagen, die Pflanzenstoffe statt mit asser mi ^ w 
'grädigem Weingeist unter Zusatz von einigen Tropfen Essigsauie mi au 
Johr IV*—iV. Stunden zu kochen, nämlich 10 g fein gepulverte Substanz mit 300 ccm 
beses Weingeistes, nach dem Erkalten zu filtrieren, von dem Filtrat einen aliquoten 
61 im Wasserbade einzudampfen, mit Wasser aufzunehmen usw. 
, Will man mit Wasser ausziehen. so empfiehlt es sich, zunächst (2-mal) 1 Stunde 
lan g mit kaltem Wasser (etwa das 10-fache der Substanz) zu behandeln, 1 ) mit Hilfe dei 
’) 120 g phosphorsaures Natrium und 200 g wolframsaures Natrium ^ rde £ 111 1 1 
Va sse gelögt Zu der j . edegmal erfor d er l ic h e n Lösung setzt man ein halbes F olumeu 
wefelsäure (1 Vo'l. konz. Schwefelsäure und 1 Vol. Wasser). . 
2 ) Das Asparagin zersetzt sich nämlich schon beim Kochen der wässerigen Losung.
	        

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The Industrial Revolution. The University Press, 1922.
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