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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

250 
Futtermittel. 
ist stets vorzuziehen, weil sie nicht nur bequemer ist, sondern auch gleich 
mäßigere Ergebnisse liefert. 
3. Für die Filtration empfehlen sich auch hier Goochsche Tiegel mit weiter Durch 
lochung und dünner Asbestlage. Statt der teueren Platintiegel kann man recht wohl solche 
aus Reinniokel anwenden; diese werden durch die verdünnte saure Lösung nicht an 
gegriffen und erleiden auch durch das Glühen nur unwesentliche Veränderungen, d. h. 
Gewichtsabnahmen, die nur bei dem erstmaligen Glühen 5,5—25,5 mg für den Tiegel be 
tragen, dann geringer werden und hei dem Glühen zum dritten Male schon durchweg fast 
gleich Null sind. Notwendig nur ist, daß man zum Glühen starke Oxydations 
flammen anwendet, wie sie z. B. mit den Teclu-Brennern erzielt werden. 
In einer großen Reduktionsflamme überziehen sich die Nickeltiegel leicht mit einem 
schwarzen Belag von Kohlenstoff bezw. Kohlen 
stoffnickel, der sich durch anhaltendes Glühen nur 
schwer beseitigen läßt. 
Auch sind bei anderthalbstündigem starken 
Glühen der Eeinnickel-Tiegel in einer Gehläse- 
flamme die Gewichtsverluste beträchtlicher; aber 
ein so anhaltendes Glühen ist zum Verbrennen der 
erhaltenen Rohfaser nicht notwendig; hier genügt 
ein viertel- bis halbstündiges Glühen auf viel Luft 
zuführendem Brenner vollständig. 
Jedenfalls ist die Gewiohtsab- oder -Zunahme 
der Tiegel so unbedeutend, daß die dadurch etwa 
entstehenden Fehler bei der quantitativen Be 
stimmung der Rohfaser nicht ins Gewicht fallen 
und bedeutend geringer sind, als sie bei der 
üblichen Bestimmung der Eohfaser (Umfüllen des 
Rohfaserrückstandes mit Asbest- oder Papierfilter) 
leicht entstehen können. 
Die Tiegel 1 ) haben die übliche konische 
Form; die Höhe beträgt 6 cm, der obere Durch 
messer 6 cm, der untere 4 cm; sie sind mit 
möglichst weiten Löchern versehen und werden 
mittels eines weichen Kautschukschlauches von 8 cm 
Länge und 3—4 cm Durchmesser auf die dick 
wandige Aspirationsflasche mit schwachem Um 
legerand aufgesetzt. (Vergl. Pig. 43.) 
Die Filtration durch diese Tiegel verläuft durchweg schnell, wenn man die verdünnte 
Glyzerinflüssigkeit stets kochend heiß hält. Nur in seltenen Fällen, z. B. bei Baumwolle 
saatmehl, Kot und sonstigen staubartig feinen Stoffen, empfiehlt es sich, die gekochte oder 
gedämpfte Flüssigkeit in großen Beohergläsem stärker zu verdünnen, absitzen zu lassen, 
die völlig klare Flüssigkeit einmal abzuhebern und dann den Bodensatz nach Verdünnen 
und Kochen zu filtrieren. 
Das Verfahren hat vor dem Hennehergschen den Vorzug, daß die Bestimmung 
der Eohfaser mit nur einer Kochung oder Dämpfung beendet ist. Auch liefert es 
mit diesem durchweg gleiche und nur in dem Falle niedrigere Ergebnisse, wenn 
die Stoffe verhältnißmäßig viel Pentosane enthalten. Daraus folgt dann von selbst, 
daß die nach dem Glyzerin-Schwefelsäure-Verfahren bestimmte Eohfaser mehr 
von den sonstigen Begleitern der Eoh- oder Holzfaser, nämlich mehr Lignin ent 
halten muß. Das ist auch in der Tat der Fall, aber eher ein Vor- als Nachteil 
des Verfahrens, wenn es gelingt, gleichzeitig in der Eohfaser das Lignin quantitativ 
] ) Die Tiegel werden von W. C. Heraeus in Hanau bezw. von „Vereinigte Deutsche 
Nickelwerke“ in Schwerte i. Westf. geliefert.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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