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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

272 
Futtermittel. 
Wasser versetzt, filtriert und wiederum eingedampft. Bei reinem Weizenmehl bleibt 
ein nur sehr geringer weißer Beschlag; kornradehaltiges Mehl dagegen gibt einen 
bedeutend größeren, gleichfalls fast rein weißen Rückstand. Diese Rückstände mit 
einigen Tropfen konzentrierter Schwefelsäure versetzt, liefern bei kornradehaltigem 
Mehle nach einigen Minuten erst gelbe, dann braunrote Färbungen, während bei 
reinem Weizenmehl 2 Stunden lang die Schwefelsäure fast farblos bleibt. Eine 
auftretende schwache Rosafärbung zeigt die Gegenwart von Kornrade an. 1 °/ 0 
Zusatz von Kornrademehl zeigt obige Reaktion schon sehr schön. Handelt es sich 
um noch geringere Mengen, so muß eben eine größere Menge Mehl ausgezogen 
werden. Es ist empfehlenswert, gleichzeitig einen vergleichenden Versuch mit reinem 
Weizenmehl auszuführen. 
2. Nachweis von Mutterkorn. Zum chemischen Nachweis von Mutterkorn 
versetzt man in einem Kölbchen nach Hofmann-Kandel 1 ) 10 g des Mehles mit 
20 ccm und bei Kleien mit 30 ccm Uber Natrium destilliertem Äther, setzt 1,2 ccm 
5 °/ 0 -iger Schwefelsäure zu, schüttelt gut durch und überläßt das verschlossene 
Kölbchen 6 Stunden der Ruhe. 
Hierauf filtriert man den Kolbeninhalt durch ein kleines, vorher mit Äther 
angefeuchtetes doppeltes Filter in einen farblosen, bei 40 ccm mit Marke ver 
sehenen Zylinder (bezw. Reagenzrohr) und wäscht den Rückstand so lange mit 
Äther aus, bis das Filtrat 40 ccm beträgt. Das Filtrat wird sodann mit 1,8 ccm 
einer gesättigten Lösung von doppelkohlensaurem Natrium versetzt und gut durch 
geschüttelt. In wenigen Minuten sondert sich ein Teil der Flüssigkeit am Boden 
des Zylinders ab, der bei Vorhandensein von Mutterkorn je nach der Menge eine 
schwache hell- bis stark dnnkelviolette Färbung hat. 
Man kann auf diese Weise noch 0,5 °/ 0 Mutterkorn in Mehl oder Kleie (nach 
Hilger sogar noch 0,005—0,01 °/ 0 ) nachweisen. Nach L. Medicus und H. Kober (1. c.) 
aber ist die Reaktion von Hof mann nicht allein für Mutterkorn kennzeichnend, 
sondern tritt auch bei Gegenwart von Kornrade ein. 
Andere Unkrautsamen (wie Sauerampfer, Knöterich-, Leguminosen- und Brassica- 
Arten) geben diese Reaktion nicht. 
G. Lagerheim empfiehlt behufs Nachweises von Mutterkorn das mit salz 
säurehaltigem Wasser behandelte Mehl mittels einer alkoholischen Lösung von 
Dimethylamidoazobenzol, Thionin und Safranin zu färben; hierdurch werden die 
Mutterkornfragmente gelb gefärbt und können schon bei schwacher Vergrößerung 
leicht von den blau, violett oder bunt gefärbten Fragmenten unterschieden werden. 
Auf eine Arbeit zur quantitativen Bestimmung des Alkaloidgehaltes, 
im Mutterkorn von C. C. Keller 2 ) sei nur verwiesen. 
3. Die Bestimmung des Klebers und der Backfähigkeit eines Mehles (bezw. der 
Beschaffenheit des Weizens und Roggens). Die größere und geringere Backfähigkeit 
eines Mehles wird vielfach einzig und allein dem Gehalt des Mehles (Weizenmehles) 
an Kleber zugeschrieben. Es sind deshalb eine Reihe Verfahren in Vorschlag ge 
bracht, welche darauf hinausgehen, aus einem Weizenmehl (bezw. aus einem zu 
Mehl gemahlenen Weizen) den Kleber durch Auswaschen abzuscheiden und die Menge 
wie Güte des Klebers zu ermitteln. Auf diesem Grundsatz beruhen das Aleurometer 
von Boland 3 ) und das Farinometer von K. W. Kunitz 4 ) in Reudnitz bei Leipzig- 
’) Vergl. H. Lauck, Landw. Versuchs-Stationen 1894, 43, 303. 
2 ) Schweiz. Wochenschr. für Chem. und Pharm. 1894, 44 und 121. 
3) Vergl. 0. Dämmers Lexikon der Verfälschungen, 1887, S. 545. 
*) Vergl. Fr. Nobbe in Landw. Versuchs-Stationen 1885, 31, 184.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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