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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

288 
Futtermittel. 
gleich in vielen Fällen die chemische Zusammensetzung durch die Beimengung keine 
wesentliche Änderung erleidet, so wird doch in anderen Fällen durch die gleich 
zeitige Berücksichtigung des mikroskopischen und chemischen Befundes der 
Beweis der Verfälschung bezw. der Verunreinigung erst ein sicherer (vergl. S. 283). 
Jedenfalls ist bei Beurteilung der Reinheit oder Unreinheit bezw. der Ver 
fälschung aus den angegebenen Gründen mit Umsicht zu verfahren; es dürfte auch 
hier der Grundsatz im allgemeinen Geltung haben, daß es besser ist, daß ein 
Schuldiger unbestraft ausgeht, als daß ein Unschuldiger einer ungerechten Ver 
dächtigung oder Bestrafung ausgesetzt wird. Ist aber eine absichtliche Ver 
unreinigung oder Verfälschung mit Bestimmtheit erwiesen, so ist um so rücksichts 
loser vorzugehen, als für manche Ungehörigkeiten auf dem Futtermittelmarkte bis 
jetzt kein solcher Rechtsschutz vorhanden ist, wie für den Verkehr mit mensch 
lichen Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen. 
I. Die Getreidearten und ähnliche stärkereiche Futtermittel. 
Die Körner der Getreidearten sind Früchte, welche mit ihrer Samenschale an 
die Fruchtschale eng angewachsen sind. Das ganze Korn besteht aus der Schale, 
der Kleberschicht, dem Mehlkörper und dem Keimling. 
Die Schale läßt sich unterscheiden in die Fruchtschale und die Samen 
schale, welche beide zusammen mit anhaftenden Teilen der Kleberschicht und des 
Mehlkörpers die Kleie liefern. 
Die Fruchtschale gliedert sich weiter in die Oberhaut oder Epidermis, die 
Querzellenschicht und die Schlauchzellenschicht. 
Die Samenhaut wird gebildet aus der sogenannten braunen Schicht und der 
hyalinen Schicht. 
Bei der Gerste, dem Hafer und dem Reis sind mit der äußeren Frucht 
schale noch eng verwachsen die Spelzen, welche durch das Dreschen nicht 
entfernt werden, während sie bei Roggen und Weizen als Spreu abgeschieden werden. 
Obgleich die Früchte unserer Getreidearten im allgemeinen einen ähnlichen 
oder fast gleichen Bau besitzen, so zeigen sie doch in ihren einzelnen Schichten 
kleine Unterschiede in der Form und Größe ihrer Zellen, so daß man bei auf 
merksamer Beobachtung mittels des Mikroskops wohl imstande ist, die Mehle und Kleien 
voneinander zu unterscheiden oder auch Zusätze geringwertiger Mehle zu erkennen. 
Früher betrachtete man die Stärke als das hauptsächlichste Unterscheidungs- 
mittel der Getreidearten. Sie ist auch in manchen Fällen in der Form so verschieden,, 
daß hiernach eine Unterscheidung möglich ist. Bei weniger unterschiedlichen Formen 
kann die Größe der Stärkekörner mit entscheidend sein. 
Der Durchmesser der Stärke der wichtigsten Getreidearten usw. beträgt z. B-- 
Gewöhnliches Vorkommen Mittel 
mm mm 
Eoggenstärke . 
Weizenstärke 
Qerstenstärke . 
Haferstärke . . 
Reisstärke . . 
Maisstärke . . 
Erbsenstärke. . 
Bohnenstärke 
Linsenstärke . . 
Sagostärke . . 
Arrowrootstärke 
Kartoffelstärke . 
0,0369—0,0528 
0,0283 —0,0400 
— 
0,0200—0,0263 
— 
— 
0,0044 
0,0066 
— 
0,0200 
0,050 —0,057 
— 
0,033 —0,063 
— 
0,033 —0.067 
— 
0,065 —0,070 
— 
0,010 —0,100 
— 
0,060 —0,185 
0,140
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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