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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

296 
Futtermittel. 
Bei der Beurteilung der Reinheit von Mahlerzeugnissen des Roggens und Weizens 
muß aber beachtet werden, daß eine geringe Beimengung (etwa 5 °/ 0 ) der einen 
Getreideart zu der anderen leicht Vorkommen kann, ohne daß ein absichtlicher 
Zusatz anzunehmen ist. Geringe Beimengungen der einen in der anderen Getreideart 
können daher nicht ohne weiteres als Verfälschung angesehen werden; erst größere 
Beimengungen sind zu beanstanden.. Diese lassen sich aber nicht oder nur durch 
äußerst sorgfältiges und langwieriges Auszählen der fremden Gewebselemente unter 
dem Mikroskop in annähernden Prozentsätzen angeben. 
1. Die Untersuchung von Mehlen auf Reinheit. Für die Unterscheidung 
von Roggen- und Weizenmehl kommen die vorstehend angegebenen Forraelemente, be 
sonders die Haare, Quer-, auch Längszellen, ferner das Verhalten der Stärke 
körner und Kl eherzellen in Betracht. Dasselbe gilt von Futtermehlen (Boll-, 
Schwarzmehl usw.). Dagegen bedarf 
2. die Untersuchung der Kleien noch einiger besonderen Erläuterungen; 
denn in diesen finden sicli die Formelemente nicht nur in einem anderen Verhältnis, 
sondern auch neben diesen die verschiedensten anderen Verunreinigungen. 
Nach den Beschlüssen des Verbandes landw. Versuchs-Stationen i. D. R. ist 
Kleie der Abfall, welcher beim Mahlen des vorher von Verunreinigungen 
befreiten, also reinen, mahlfertigen Kornes entsteht. 
Die Erzeugnisse des Bntspitzens sind demnach zu den Bestand 
teilen der Kleie zu zählen, nicht aber etwaige Ansammlungen in den 
Staubkammern. 
Beim Verkauf von Kleie ist die Gehaltsgarantie für Nährstoffe 
möglich und anzustreben. 
Die Kleie muß unverdorben sein und soll nur aus dem ihrem Namen 
entsprechenden Material hergestellt sein. Mischungen von Kleie sind 
unter Angabe der Bestandteile besonders zu bezeichnen. 
Bei der Weizenkleie unterscheidet man mehrere Sorten, nämlich: Fiug- 
kleie, bestehend aus den beim Putzen durch den Ventilator abgeblasenen Staub 
teilchen und Schalenblättern, die zur Fütterung nicht verwendet werden soll; 
Spitzkleie, bestehend aus den beim „Spitzen“ des Weizens auf einem besonderen 
Mahlgang erhaltenen behaarten Spelzen neben einem großen Teil der Weizenschalen 
— letztere können durch die neuen Mahleinrichtungen auch fast rein für sich gewonnen 
werden —; sie werden aber mit der Spitzkleie der gewöhnlichen Kleiesorten entweder 
der groben bezw. Schalenkleie oder der feinen bezw. Gries- oder Dunstkleie 
zugesetzt. Letztere enthalten neben den Bestandteilen der Frucht- und Samenschale 
die Gesamtreste des unter der letzteren liegenden Knospenkernes, die Aleuronschicht 
und Reste des Stärkekörpers. 
Bei der Vermahlung des Roggens fällt neben dem Futtermehl durchweg 
nur eine Sorte Kleie ab; um so mehr ist sie den Verunreinigungen bezw. den Ver 
fälschungen, besonders durch die jetzigen Abfälle des Weizens ausgesetzt, welche, 
wie die Weizengrieskleie, Spitz- und Flugkleie, mit unbewaffnetem Auge der Roggen 
kleie ähnlich erscheinen oder ihr eine helle — d. h. beliebtere — Farbe erteilen. 
Besonders häufig ist der Zusatz von dem Kornausputz oder Ausreuter bei 
beiden Kleien; unter Kornausputz bezw. Ausreuter versteht man alle beim Reinigen 
und Putzen des Getreides abgeschiedenen Abfälle organischer Natur, als da sind: 
Vermengung der Bestandteile des Bodensatzes mit denen der Decke weit mehr aus 
geschlossen. Vergl. die von Ed, Spaeth (Zeitschr. f. angew. Chemie 1897, 10) für diese 
Zwecke besonders vorgeschlagenen Sedimentiergläser S. 262.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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