Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Untersuchung von Boden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

186 Zweiter Teil. Handel. VII. Der Betrieb des Handels 
tragen hat, eine Bestimmung, die nach dem gegenwärtigen Stande der Buchführung 
als ganz veraltet erscheint und auch in Frankreich nicht mehr buchstäblich beobachtet 
wird. Denn wenn auch heute noch die vollständige Geschäftserzählung zu den wesent 
lichen Erfordernissen einer geordneten Buchführung gehört, so ist es doch durchaus 
nicht nötig, daß sie in einem und demselben Buche erfolgt. 
Zu diesem Erfordernis ist aber im Laufe der Entwickelung der Buchführung 
noch ein anderes gekommen, das ebenso wichtig ist wie das erstere, nämlich die 
systematische Darstellung der Geschäfte zu dem Zwecke, auch ohne Aufnahme 
des Inventars ein Bild von der Geschäftsbewegung zu erhalten. Schon der Umstand, 
daß bei größerer Ausdehnung eines Unternehmens die Zahl der einzelnen Geschäfte 
sich derart vermehrt, daß deren unterschiedslose Aufzählung in dem gleichen Buche 
höchst unpraktisch und für die Kenntnisnahme fast zwecklos wird, mußte zu einer 
Teilung des Journals führen. Andererseits mußte auch der Drang, wenigstens die 
tägliche Geldbewegung, die baren Einnahmen und Ausgaben, zu kontrollieren, zu 
dem ersten Ansatz einer systematischen Buchhaltung, zur Einrichtung des Kassen 
buchs oder Kassenjournals führen. Anfänglich hat man wohl die Posten in 
beide Bücher geschrieben; später hat man, um das Journal zu entlasten, die Kassen 
posten überhaupt aus diesem weggelassen. Die Führung des Kassenbuchs ist entweder 
in der Form möglich, daß man dazu, wie im Memorial, nur eine Seite benutzt und 
die Ausgaben von den Einnahmen direkt abzieht, oder in der Form einer doppel 
seitigen Rechnung, eines Kontos, dessen linke Seite, mit Soll, Debet oder 
Einnahmen überschrieben, die Einnahmen, dessen rechte Seite, mit Haben, 
Credit oder Ausgaben überschrieben, die Ausgaben aufnimmt. Letztere Form 
ist jetzt die allgemein übliche. 
Eine weitere Entlastung des Memorials trat dadurch ein, daß Warengeschäfts 
häuser die Posten, die sich auf Einkauf und Verkauf von Waren beziehen, aus dem 
Memorial wegließen und dafür besondere Einkaufs- oder Eingangsfak 
turen- und Verkaufs- oder Ausgangsfakturenbücher einrichteten, 
so daß sich heute der Inhalt des alten Journals oder Memorials auf mehrere Bücher 
verteilt, die — weil sie die Grundlage für alle weiteren Buchungen enthalten — 
gewöhnlich als die Grundbücher der Buchführung bezeichnet werden. 
Das Bedürfnis, ebenso wie für die Kassenbewegung auch für die geschäftlichen 
Beziehungen zu dritten Personen eine gesonderte Rechnung zu führen, um über den 
Stand der persönlichen Verbindungen sich fortwährend Aufschluß geben zu können, 
führte zur Einrichtung des Hauptbuches (der einfachen) oder richtiger Konto 
korrentbuches (der doppelten Buchführung). In diesem Buche erhält jeder 
Geschäftsfreund (Korrespondent), mit dem man in dauernder geschäftlicher Beziehung 
steht, ein Konto, dessen linke Seite die Schulden, dessen rechte die Forderungen, das 
Guthaben des Freundes, aufnimmt. Der Kopf der Rechnung wird mit dessen 
Namen und Wohnort, sowie auf der linken Seite mit Soll oder Debet (Mehrzahl 
Sollen oder D e b e n t), auf der rechten mit Haben oder Credit (Mehrzahl 
Credunt) überschrieben. Man debitiert oder belastet ein solches Konto 
für alle Schulden des Geschäftsfreundes, man kreditiert oder erkennt es 
für alle seine Zahlungen oder anderen Guthaben. Auf solche Weise ist man imstande, 
durch Abschluß der Rechnungen und Ermittelung des Saldo die Forderungen und 
Schulden des Geschäfts für das Inventar auf leichte Weise zu ermitteln, außerdem 
auch jederzeit sich über den Stand dieser Verhältnisse klar zu werden. 
Geht man noch einen Schritt weiter, so kommt man allmählich auch dazu, für 
den Ein- und Ausgang sachlicher Gegenstände eine ähnliche Rechnung zu führen, wie 
sie im vorgenannten Buche über Forderungen und Schulden eingerichtet ist. Man 
führt dann in verschiedenen Nebenbüchern (Scantri) Rechnung über die ein-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.