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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

370 
Futtermittel. 
a) Getrocknete Treber. 1 ) Sowohl die Brauerei- wie Brennereitreber 
werden der künstlichen Trocknung unterworfen. Die Trocknung beider Trebersorten 
(über den Unterschied vergl. S. 305) geschieht auf gleiche Weise. Entweder benutzt 
man die natürlichen Treber wie sie gewonnen werden, oder man preßt einen Teil 
des Wassers (etwa 30 °/ 0 ) vorher ab. Diese Flüssigkeit enthält bei neuen Pressen 
(mit noch engen Löchern) 1,5—2,0 Pfd., bei alten Pressen (mit weiteren Löchern) 
3,0—4,0 Pfd. Nährhestandteile für 1 Ztr. Malzeinmaischung. Da aus 3 Ztr. Malz- 
einmaischung ungefähr 1 Ztr. Trockentreber gewonnen werden, so beträgt der Ver 
lust an Trockenmasse durch das Pressen etwa 6 °/ 0 bezw. 10 °/ 0 . Früher — und auch 
jetzt noch vereinzelt in England — wurde das Trocknen durch direkte Feuergase, 
jetzt wird es durchweg durch Abdampf bei etwa 65° vorgenommen. Durch das letztere 
Trocknungsverfahren erleiden die Biertreber keine Einbuße in der Verdaulichkeit 
und Bekömmlichkeit. 
Die Brennereitreber werden bei dem sog. „Lufthefe- oder Lüftungs 
verfahren“ erhalten, wobei man die Mutterhefe nicht direkt in, die Maische, sondern 
in die von dieser abgetrennte, also treberfreie Würze überführt. Die Zusammensetzung 
der getrockneten Treber ist im Mittel mehrerer Untersuchungen etwa folgende: 
Anzahl Stickstoff- 
Art der Treber; 
der 
Unter- 
Wasser 
Stickstoff- 
Substanz 
Fett 
freie 
Extrakt- 
Rohfaser 
Asche 
Buchungen 
0/ 
Io 
Brauerei- / Gerstenmalz . . 63 8,70 
°/o 
22,50 
°/o 
7,50 
Stoffe 
°/o 
42,30 
°/o 
15,10 
°/o 
3,90 
treber aus \ Woizemnalz . . 
13 
8,75 
25,40 
8,63 
40,65 
13,52 
3,06 
Mais . . . . 
3 
9,03 
20,83 
10,13 
44,14 
13,77 
2,10 
Brennerei- 
Mais u. Roggen 
3 
5,23 
21,63 
10,30 
44.84 
15,43 
2,67 
treber aus 
Mais u. Malz- 
Gersten- 
keime . . , 
2 
5,65 
20,55 
10,50 
45,65 
14,50 
3,25 
malz und 
Eoggen u, Malz- 
keime . . . 
5 
8,30 
18,80 
6,46 
47,22 
15,62 
3,60 
Große Unterschiede 
sind 
hiernach 
in der 
Zusammensetzung 
der einzelnen 
Trebersorten nicht vorhanden; die Weizen-Biertreber enthalten durchweg nur etwas 
mehr Protein und Fett (Ätherauszug) als die Gersten-Biertreher; bei den Brennerei 
trebern zeichnen sich die, welche unter Verwendung von Mais gewonnen werden, 
durch einen höheren Fett- und durchweg auch einen höheren Protein-Gehalt vor 
den unter Verwendung von Roggen an Stelle von Mais gewonnenen aus. 
Gute Trockentreber sollen frei von brenzlichen und angebrannten, kohligen 
Teilen sein, sowie nur bis 12 °/ 0 Wasser enthalten. Mitunter beobachtet man bei 
Trockentrebern einen stark saueren Geruch; wir fanden in solchen Proben bis zu 
2,43 °/ 0 freie Säuren, als Milchsäure berechnet. Die freie Säure kann wohl 
nur daher rühren, daß die Treber vor dem Trocknen längere Zeit gelagert haben 
und dabei in sauere Gärung übergegangen sind. Wenn die zur Trocknung ver 
wendeten Heizgase mit den zu trocknenden Trebern in direkte Berührung kommen 
sollten, so können die Treber (und auch die folgenden getrockneten Futtermittel) 
geringe Mengen schweflige Säure bezw. Schwefelsäure aufnehmen. 
Die Art der verwendeten Rohstoffe läßt sich nur durch eine mikroskopische 
Untersuchung feststellen (vergl. die einzelnen Getreidearten). 2 ) 
] ) Vergl. Th. Dietrich, Laudw. Versuchs-Stationen 1901, 56, 207. 
2 ) Wir beobachteten in einem Palle eine Verfälschung von Trockentrebern mitEeis- 
spelzen, die angeblich den Brennereitrebern hier und da zugesetzt werden sollen, um die 
Treber leichter trocknen zu können. Um zu entscheiden, ob die vorhandenen Eeisspelzen
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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