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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

410 
Futtermittel. 
Pilze zuweilen auch auf die Basis der Stauden über und zersetzen diese zu einer 
schmierigen, schwärzlichen Masse. Solche „schwarzheinigen“ Stauden gehen ein. 
Genauer beschrieben ist von solchen Bakterien besonders Bacillus phytophtorus 
Appel. 
Die Fäulnis abgestorbener Knollen wird nach Wehmer stets durch zwei 
sporenbildende Stäbchenarten eingeleitet, von denen das eine, Amylobacter navicula, 
Zellulose, das andere, Bacillus II, Pektinstoffe löst. 
Amylobacter navicula zeichnet sich durch die Spindelform seiner Zellen 
(7 — 9 x 1,5 — 3 fi) und den Gehalt an Granulöse aus. Bacillus II bildet lange, 
schlanke Stäbchen (3 — 14 x 0,7 — 1 fi, im Mittel 7x1 fi), die nicht selten in Ver 
bänden von 20—30 fi Länge angeordnet sind. 
In späteren Fäulnisstufen findet man noch andere Stäbchen- und Kugel 
bakterien. 
Fig. 211. Bakterien der Kartoffelfäule. A Amylokacter navicula, zum Teil mit Endosporen. 
B u. C Bacillus If. B Sporangien. C Stäbchen und Zellfäden. Nach Wehmer. 
C. Der Schorf der Kartoffeln. Auf der Schale der sonst ganz gesunden 
Kartoffelknollen entstehen kleinere oder größere Flecken von rauher, runzliger Be 
schaffenheit, die manchmal eingesunken, manchmal etwas erhöht, manchmal auch in 
der Ebene der Schale liegen. Es ist ziemlich sicher, daß auch der Schorf durch 
Lebewesen erzeugt wird, doch ist über ihre Natur noch nichts bekannt. 
D. Die Elseufleckigkeit der Kartoffeln. In dem sonst ganz gesunden Fleisch 
der Knollen zeigen sich rostrote Flecken und Linien. Diese Erscheinung, die leicht 
mit Fäule verwechselt wird, hat damit nichts zu tun. Über die Ursache der Flecken 
bildung weiß man nichts; Pilze sind daran nicht beteiligt. Da die eisenfleckigen 
Kartoffeln so haltbar wie normale sind, auch als Saatgut ohne Nachteile verwendet 
werden können, so handelt es sich nur um einen Schönheitsfehler, der auf ihren 
Wert als Futtermittel oder Saatgut keinen Einfluß hat. 
4. Pilze an den Leguminosen. 
A. Die Rostpiize. Auf den Blättern verschiedener Leguminosen entstehen rost 
rote, später schwarzbraune Flecken, die aus den Konidienträgern verschiedener 
Arten der Gattung Uromyces bestehen. Die Uredosporen ähneln denen der Gattung 
Puccinia, die Teleutosporen dagegen sind einzellig, rundlich, gestielt. Nach „dem 
Bau der Sporenhaut der Teleutosporen kann man die einzelnen Arten bis zu einem 
gewissen Grade unterscheiden (Fig. 212, S. 411).
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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