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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Mikroskopische Untersuchung. Tierische Schmarotzer. 
421 
der Untersuchung von Futtermitteln, die einer Zersetzung durch Bakterien ver 
dächtig sind, mittels des Plattenkultur-Verfahrens, versuche man festzustellen, ob eine 
einzelne Art ganz überwiegt; im allgemeinen findet man, falls keine Vermehrung 
der Pilze in dem Futtermittel stattgefunden hat, eine ganze Reihe von Arten. 
Der sichere Nachweis, daß ein Futtermittel verschimmelt ist, ist als erbracht 
anzusehen, wenn es gelingt, mehrfach Mycel oder Konidienträger aufzufinden. 
Jedes Futtermittel, in dem Bakterien und Schimmel sich vermehrt haben, 
ist vom Verfüttern auszuschließen oder doch nur mit großer Vorsicht zu ver 
werten. Ausgenommen sind hier selbstverständlich die natürlichen Sauerfutter 
mittel. Wenn auch vermutlich weder verschimmelte noch von Bakterien zersetzte 
Futtermittel so oft giftig wirken, wie gewöhnlich angenommen wird, so ist doch die 
Möglichkeit dazu stets vorhanden, zumal weder die chemische noch die biologische 
Untersuchung darüber sicheren Aufschluß geben. 
VI. Einige tierische Schmarotzer der Futtermittel. 
Von niederen Tieren sind einige Nematoden erwähnenswert. In Weizen 
körnern kommt Tylenchus scandeus Schneid, vor, der von dem Samenkorn an die 
junge Pflanze wandert, zwischen den 
Scheiden bis zur Ähre emporsteigt 
und sich im Fruchtknoten ansiedelt, 
der dadurch zu einem sogen. Raden 
oder Gichtkorn sich entwickelt, das 
nur die halbe Größe des gesunden hat 
und in seinem Innern statt der Stärke 
zahllose 0,8—1,0 mm lange Nema 
toden enthält. Eine andere Nematode 
ist Tylenchus devastatrix Kühn, 
die vom Boden in den Stengel von 
Roggen, Hafer, Klee, Buchweizen 
wandert und hier die bekannten Miß 
bildungen erzeugt, indem heim Buch 
weizen eine Verkrümmung und Ver 
dickung des Stengels, bei den anderen 
Pflanzen eine überreichliche Be 
stockung stattfindet, deren Triebe aber 
a Ue niedrig bleiben und eingehen. Eine 
dritte Nematodenart ist Heterodera 
kchachtii A. Schmidt, die bekannte 
Rühennematode, die an den Saug 
wurzeln der Runkel- und Zuckerrübe 
schmarotzt und oft die Ausbildung der Rübe verhindert. Die Nematoden wandern 
aus dem Erdboden, in dem sie überwintern, im Larvenzustande unter die Oberhaut 
der Wurzeln, Hier differenzieren sie sich allmählich in die beiden Geschlechter, 
von denen die Männchen flaschenförmig, die Weibchen bimförmig aussehen. Nach 
er Befruchtung schwellen letztere zu zitronenförmigen Kapseln an, die die Wurzel- 
aut durchbrechen, so daß die Wurzeln dann wie mit Perlen besetzt aussehen. Die 
eibchen enthalten zahlreiche Eier, aus denen die geschlechtslosen Larven schlüpfen. 
Auch eine Form der Kartoffelfäule wird durch Nematoden verursacht. 
11 der Schale solcher Kartoffeln befinden sich eingesunkene, mißfarbige Flecken, 
Fig. 226. Nematodenfäule der Kartoffel 
tt tote Teile, ee herausgefallene Nematodeneier; die 
das Nematodennest umgehenden Zellen p p haben die 
Stärke fast ganz verloren, aber Protoplasma und Kern 
vergrößert. (110-faoh.) Nach Frank.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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