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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Milch und Molkerei-Erzeugnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

462 
Milch und Molkerei-Erzeugnisse. 
4. Außer dem Normal-Rund-Butyrometer, dessen Form die Fig. 252 zeigt, werden 
ferner noch geliefert; a) „Präzisions-Butyrometer“, bei denen die Hauptstriche um das 
ganze Rohr herumgezogen sind und das Lumen des oberen Skalenstückes um mehr als das 
Doppelte verengt ist. und zwar ohne Schwächung des Rohres. Hierdurch wird genauere 
Ablesung des Fettgehaltes (bis auf 0,025 °/ 0 ) ermöglicht. Diese Butyrometer eignen sich 
namentlich für die Untersuchung von fettarmeren Milchen (Magermilch, Buttermilch, Käse 
milch). — b) „Plan- hezw. Konvex-Butyrometer“ mit breiter Skala und runder Lichtung. 
Diese Butyrometer sollen eine größere Genauigkeit, Schnelligkeit und Sicherheit unter 
möglichster Schonung der Augen auch bei fettarmen Milchen ermöglichen und werden von 
Gerber z. Z. als die besten empfohlen. 
6. Der Amylalkohol soll bei 15° ein spezifisches Gewicht von nahezu 0,815 oder 
95—96° Tralles haben. Siedepunkt 128—130°. Der Amylalkohol ist nur dann brauchbar, 
wenn 1 ccm desselben im Butyrometer mit 10 ccm Schwefelsäure und 11 ccm Wasser 
geschüttelt, hierauf 2—3 Minuten geschleudert und 24 Stunden stehen gelassen, keine 
ölige Abscheidung gibt; anderenfalls wird durch Verwendung desselben zu viel Fett gefunden. 
M. Siegfeld 1 ) empfiehlt zur Beurteilung der Brauchbarkeit eines neuen Amylalkohols ver 
gleichende Fettbestimmungen unter Verwendung eines bewährten Amylalkohols auszuführen. 
6. H. Droop-Richmond und P. R. O’Shaughnessy 2 ) fanden unter Umständen 
bis 0,5 °/ 0 zu hohe Ergebnisse und dabei dunkel gefärbte Fette, wenn sie Schwefelsäure 
und Amylalkohol zuerst mischten und dann erst die Milch hinzu gaben. 
7. Schüttelt man nicht rasch, so kann es verkommen, daß dadurch die Fett 
schicht lichtbraun bis violett gefärbt wird und sich ein dünnes Scheibchen unter der Fett 
schicht bildet, wodurch die genaue Ablesung erschwert wird. 
8. Um eine größere Anzahl Proben gleichzeitig für das Ausschleudern vorzubereiten 
und sofort noch warm zentrifugieren zu können, bedient man sich besonderer Schtittel- 
gestelle, mit denen man, je nach ihrer Größe, 4—32 Butyrometer auf einmal schütteln kann. 
9. Bei längerem Erhitzen zeigen sich leicht dunkele Ausscheidungen unter der 
Fettschicht. 
10. Vor dem Einlegen in die Zentrifuge müssen die Butyrometer so hoch gefüllt, 
d. h. die Gummistopfen so weit hineingeschraubt werden, daß der Flüssigkeitsspiegel in 
der Nähe des Nullpunktes steht. 
11. Für die Butyrometrie sind folgende Zentrifugen-Konstruktionen her 
gestellt worden: a) „Ideal“ (Universal) mit beweglichen Hülsen und zusammenlegbarem 
Schleuderschirm und Riemenzug; für 2 oder 4 Proben; besonders für die Reise geeignet. — 
b) „Simplex“, Kreiselzentrifuge mit Schnurantrieb; einfachste Konstruktion, leicht aus 
einandernehmbar; für 4, 8 oder 16 Proben. — c) „Original-Rapid“ mit Rapid-Antrieb 
(Riemenzug). Die Umdrehungsgeschwindigkeit kann während des Laufes noch gesteigert 
werden; für 4, 8, 16 oder 24 Proben. — d) „Excelsior“ mit Federantrieb; für 8, 16 oder 
24 Proben. — e) „Turbine“ für Dampf- und Wasserbetrieb; für 16, 24 oder 32 Proben. — 
f) „Blitz“ mit Kurbelantrieb; für 8, 16, 24 oder 32 Proben. — g) „Electro“ für elek 
trischen Antrieb (110 bozw. 220 Volt Spannung und l l / 2 Ampere Stärke); für 8, 16, 24 
und 32 Proben. — h) „Triumph“ mit Heizvorrichtung und Kurbelantrieb; für 24 und 32 
Proben. 
12. Die Umdrehungsgeschwindigkeit kann mit einem auf dem Deckel anbringbaren 
Tourenzähler — die neueste Konstruktion ist das „Bifluid-Tachometer“ — gemessen werden. 
Geschwindigkeiten von über 1200 Umdrehungen sind zwecklos und bei den 32-er Zentrifugen 
bedenklich, d. h. unter Umständen gefährlich. 
13. Sollte das Fett, etwa infolge zu geringer Umdrehungsgeschwindigkeit oder Dauer, 
nicht scharf abgeschieden sein, so werden die Butyrometer abermals einige Minuten er 
wärmt und abermals zentrifugiert. 
14. Hierzu geeignete Wasserbäder können von dem Fabrikanten bezogen werden. 
‘) Zeitsohr. f. angew. Chem. 1903, 16, 1217. 
2 ) Analyst 1899, 24, 146.
	        

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Allgemeine Gesellschaftslehre. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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