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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Milch und Molkerei-Erzeugnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

510 
Milch und Molkerei-Erzeugnisse. 
fahren c und d ahscheiden und diese alsdann neutralisieren. Die brauchbarsten 
Verfahren sind folgende: 
a) Verfahren von A. Devarda. 1 ) 50—100 g des von der Rinde befreiten 
Käses werden in kleine Stücke geschnitten — wohl besser auf einer Reibe zer 
rieben — oder mit wenig Wasser in einer Reihschale verrieben und in einer 
Wolfbauerschen Scheideflasche 3 ) mit 50—80 ccm Wasser, 100—150 ccm Äther 
und mit 2 Tropfen Phenolphthalein-Lösung versetzt. Das Ganze wird fleißig ge 
schüttelt und so lange mit verdünnter Kalilauge versetzt, bis die wässerige Flüssigkeit 
deutlich rot gefärbt bleibt. Darauf wird das Ganze noch einige Male gehörig ge 
schüttelt. Die nach kurzer Zeit sich abscheidende Ätherfettschicht wird abgezogen, 
nötigenfalls filtriert und der Äther abdestilliert. Das so gewonnene Fett wird bei 
100° getrocknet und, wenn notwendig, nochmals filtriert. 
b) Verfahren von A. Kirsten. 8 ) 50—100 g der zerriebenen, zerdrückten 
oder sonstwie zerkleinerten Käsemasse werden (bei wasserarmen Hartkäsen unter 
Zusatz von etwas Wasser) in einer großen Reibschale mit Äther zu einem dünnen 
Brei zerrieben. Gleichzeitig wird zur Neutralisation der freien Säure so viel stark 
verdünnte Kalilauge zugegeben, bis eine deutlich alkalische Reaktion 4 ) nachweisbar 
ist. Der Brei wird in Soxhletsche Schüttelflaschen gefüllt und in diesen durch 
kräftiges Umschütteln mit mehrmals erneuerten Äthermengen versetzt, die mindestens 
4 / 2 Stunde mit der Käsemasse in Berührung bleiben. Zur besseren Abscheidung 
der Ätherfettlösung kann man die Flaschen in der Soxhl et sehen Handschleuder 
(vergl. S. 456) zentrifugieren. Trübe Fettlösungen werden filtriert, der Äther ab 
destilliert und das Fett unter schwachem Durchleiten von trocknem Wasserstoff 
bei 100° getrocknet. 
c) Verfahren von K. Windisch. 5 ) 60—100 g zerkleinerte Käsemasse 
werden in einer Reibschale mit der l 4 / 2 —2-fachen Menge Salzsäure vom spezifischen 
Gewicht 1,125 zerrieben, die Mischung in ein Becherglas übergeführt und im 
kochendem Wasserbade erhitzt, bis das Fett sich als klare ölige Schicht an der 
Oberfläche der braunen bis violetten Flüssigkeit abgeschieden hat. Darauf stellt 
man das Becherglas in eiskaltes Wasser, bis das Fett erstarrt ist, hebt die Fett 
scheibe heraus, spült sie mit kaltem Wasser gut ah, bringt sie in eine Porzellan- 
schale, gibt zur Entfernung etwa in dem Fette enthaltener kleiner Mengen Salz 
säure Wasser hinzu, erwärmt bis zum Schmelzen des Fettes und rührt Wasser 
und Fett mit einem Glasstabe leicht durcheinander. Man läßt das Fett wieder er 
starren, hebt die Fettscheibe ab, trocknet sie mit Filtrierpapier sorgfältig ab, 
schmilzt sie und filtriert das getrocknete Fett durch ein trocknes Filter. 
Auf diese Weise erhält man das Neutralfett einschl. der im Käse vorhandenen 
freien und der darin in Form von Seifen vorhandenen Fettsäuren. Um das für 
die Prüfung auf Reinheit allein zu untersuchende Neutralfett zu erhalten, löst 
man das erhaltene Fett in Alkohol und Äther, setzt einige Tropfen alkoholischer 
Phenolphthaleinlösung hinzu und versetzt die Lösung unter starkem Umschütteln 
4 ) Zeitschr. f. analyt. Chem. 1897, 36, 751. 
2 ) Diese Flasche hat in der Mitte eine starke Einschnürung und besteht somit gleich 
sam aus zwei verbundenen Kugeln. 
3 ) Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs- und Genußmittel 1898, 1, 742. 
4 ) In der Vorschrift ist nicht angegeben, wie dieselbe nachgewiesen werden soll; da 
die Beschreibung des Verfahrens sich in der Arbeit von A. Kirsten unmittelbar an das 
Devardasche Verfahren anschließt, so darf wohl angenommen werden, daß auch hier 
2 Tropfen Phenolphthaleinlösung zugesetzt werden sollen. 
5 ) Arb. d. Kaiserl. Gesundh.-Amt. 1898, 14, 554 und 1900, 17, 281.
	        

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Procedures in Employment Psychology. Shaw, 1926.
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