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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Untersuchung von Boden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

30 
Untersuchung von Boden. 
Statt der freien Oxalsäure kann man auch oxalsaures Ammon verwenden. Seibst- 
verständlich muß die Oxalsäure chemisch rein und frei von Alkalien sein. Zur Gewinnung 
solcher Oxalsäure läßt man die heiß gesättigte wässerige Lösung der im Handel vorkommen 
den Oxalsäure, die häufig Kali enthält, unter fortwährendem Umrühren erkalten und das 
so erhaltene feinkörnige Kristallpulver zwischen Fließpapier schnell abtrocknen. 1 ) 
Noch sicherer wird nach Stolba jede Spur von Alkali entfernt, wenn man die 
Oxalsäure in 10—lö-prozentiger siedender Salzsäure löst, die Flüssigkeit unter Umrühren 
erkalten läßt, die ausgeschiedenen kleinen Kristalle mit wenig Wasser auswäscht und aus 
reinem Wasser umkristallisiert. 
Nach dem Wägen der Chloralkalien werden diese in Wasser gelöst, falls 
die Lösung schwach trübe ist, filtriert, mit genügend Platinchlorid versetzt und im 
Wasserhade bis zur Trockne verdampft. Der trockene Rückstand darf nicht mehr 
nach Salzsäuregas riechen. Man gibt 1—2 Tropfen destilliertes Wasser hinzu, über- 
gießt mit Äther-Alkohol (1: 3) und filtriert die Flüssigkeit, welche deutlich gefärbt 
sein muß, durch ein ausgewaschenes, vorher bei 130° getrocknetes Filter, wäscht 
mit Äther-Alkohol aus, bis der Äther-Alkohöl nicht mehr gelblich, sondern farblos 
ahläuft, läßt dann den Äther-Alkohol des Filters an der Luft verdunsten, trocknet 
hei 130° und wägt. 
Das Kaliumplatinchlorid kann anstatt auf einem gewogenen Filter auch im 
Goochschen Tiegel nach Neubauer gesammelt und gewogen werden; indem man 
nachher das Kaliumplatinchlorid mit heißem Wasser auswäscht und den Tiegel nach 
dem Trocknen zurückwägt, erhält man das vorhanden gewesene Kaliumplatinchlorid. 
Aus dem gewogenen Kaliumplatinchlorid wird durch Multiplikation mit 0,306 
das Chlorkalium berechnet, dieses von den Gesamt-Chloralkalien abgezogen und so das 
vorhandene Chlornatrium und daraus durch Multiplikation mit 0,531 das Natron 
(Na^O) gefunden, Kaliumplatinchlorid x 0,194 — Kali (K 2 0). Soll das Natrium 
nicht bestimmt werden, sondern nur das Kalium, so wird die nach dem Glühen 
mit Oxalsäure erhaltene wässerige Lösung nicht erst in einer Platinschale zur 
Trockne verdampft, sondern direkt mit Platinchlorid oder Uberchlorsäure (vergl. 
unter Düngemittel) versetzt und dann (wie vorgeschrieben) weiter behandelt. 
In letzterem Falle, und wenn der Boden nur geringe Mengen Schwefelsäure 
enthält, kann man nach dem Vorschläge von J. Hasenbäumer * 2 ) auch in 
folgender Weise verfahren: 
Die salzsaure Lösung des Bodens wird in einer Porzellanschale eingedampft, 
mit Wasser aufgenomraen und in eine Platinschale gebracht. Man setzt etwas 
Ammoniak und Ammoniumkarbonat zu und verdampft zur Trockne. Den Trocken 
rückstand erhitzt man Uber einem Pilzbrenner ganz schwach, bis die Ammonium 
salze verjagt und die organischen Stoffe zerstört sind. Der Glührüokstand wird 
einige Zeit mit heißem Wasser behandelt, filtriert und das Filtrat nach dem 
Ansäuern mit Salzsäure direkt mit Uberchlorsäure oder mit Platinchlorid gefällt. 
Anmerkung. Das Verfahren beruht darauf, daß das Ferrihydroxyd, wenn es schwach 
geglüht bezw. bis auf 200° erhitzt wird, kein Kali mehr festhält (adsorbiert), also alsdann 
sehr leicht mit wenig Wasser sich auswaschen läßt. 
2. Aufschließung des Rückstandes von der Behandlung mit heißer konzentrierter 
Salzsäure durch konzentrierte Schwefelsäure. 
Der Rückstand von der Behandlung mit heißer konzentrierter Salzsäure wird 
an der Luft unter Bedecken mit Filtrierpapier trocknen gelassen, darauf tunlichst 
J ) Zeitschr. f. analyt. Chemie 1874, 13, 50. 
2 ) Chem.-Zeitung 1904, 28, 210.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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