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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Speisefette und -öle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

538 
Speisefette und -öle. 
Phytosterin 10—20 Teile Cholesterin kommen. Ist dagegen der Phytosteringehalt 
der Mischung noch geringer, z. B. 1 Teil Phytosterin auf 50 Teile Cholesterin, so 
lassen sich die Kristalle von denen des reinen Cholesterins makro- und mikroskopisch 
nicht unterscheiden. 
c) Phytosterinacetat-Probe. Sie beruht auf dem etwa 10—20° betragenden 
Unterschiede der Schmelzpunkte der Acetylester des Cholesterins einer 
seits und der Phytosterine andererseits und der Eigenschaft dieser Ester 
in Gemischen nicht zusammen, sondern getrennt zu kristallisieren. Da 
die Acetylester der Phytosterine schwerer in Alkohol löslich sind, als der des Cholesterins, 
so reichern sich heim fraktionierten Umkristallisieren die ersten Krystallisationen 
immer mehr mit den Phytosterinestern an, die man durch ihre höheren Schmelz 
punkte (125,6—137,0° korrig.) von dem Cholesterinester (Schmelzp. 114,3—114,8° 
korrig.) unterscheidet hezw. in Gemischen neben diesen nachweist. 
Man verbindet am besten die Phytosterinacetat-Probe mit der Phytosterin- 
Probe und verfährt nach A. Börner 1 ) in folgender Weise: 
Das aus 50 oder besser aus 100 g Fett in der oben (S. 534) beschriebenen 
Weise gewonnene Bob-Cholesterin bezw. -Phytosterin löst man in möglichst wenig 
absolutem Alkohol (1), führt es unter Nachspülen mit geringen Mengen Alkohol 
in ein kleines Kristallisationsschälchen (2) über und läßt kristallisieren. 
Die sich zuerst aussoheidenden Kristalle prüft man mittels der „Phytosterin- 
Probe“ (S. 536) mikroskopisch auf ihre Kristallform, ob Cholesterin oder Phytosterin 
bezw. Mischkristalle vorliegen (3). Nachdem dies geschehen ist, verdunstet man den 
Alkohol wieder vollständig auf dem Wasserbade, setzt darauf 2—3 ccm Essigsäure 
anhydrid (4) hinzu, erhitzt, unter Bedeckung des Schälchens mit einem Uhrglase (5), 
auf dem Drahtnetze etwa 1 / 4 Minute zum Sieden und verdunstet nach Entfernung 
des Uhrglases den Überschuß des Essigsäureanhydrides auf dem Wasserbade (6). 
Darauf erhitzt man den Inhalt des Schälchens unter Bedeckung mit einem Uhrglase 
mit so viel absolutem Alkohol wie zur Lösung des Esters erforderlich ist (7) und 
*) Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs- u. Genußmittel 1901, 4, 1070. Von dieser 
Vorschrift weicht die der Anlage d der Ausführungsbestimmungen D zum „Fleischbeschau- 
Gesetz“ für die Untersuchung des Schweineschmalzes auf Pflanzenfette etwas ab; sie lautet: 
„100 g Fett werden in einem Kolben von 1 1 Inhalt auf dem Wasserbade geschmolzen 
und mit 200 ccm alkoholischer Kalilauge, welche in 1 1 Alkohol von 70 Volumprozenten 
200 g Kaliumhydroxyd enthält, auf dem kochenden Wasserbad am Eückflußkühler verseift. 
Nach beendeter Verseifung, die etwa 1 / 2 Stunde Zeit erfordert, wird die Seifenlösung mit 
600 ccm Wasser versetzt und nach dem Erkalten in einem Schütteltrichter viermal mit 
Äther ausgeschüttelt. Zur ersten Ausschüttelung verwendet man 800 ccm, zu den folgenden 
je 400 ccm Äther. Aus diesen Auszügen wird der Äther abdestilliert und der Eückstand 
nochmals mit 10 ccm obiger Kalilauge 5—10 Minuten im Wasserbade erhitzt, die Lösung 
mit 20 ccm Wasser versetzt und nach dem Erkalten zweimal mit je 100 ccm Äther aus 
geschüttelt. Die ätherische Lösung wird viermal mit je 10 ccm Wasser gewaschen, 
danach durch ein trocknes Filter filtriert und der Äther abdestilliert. Der Eückstand 
wird in ein Glasschälchen gebracht und darin bei 100° getrocknet. Darauf setzt man 
2—3 com Essigsäureanhydrid hinzu, erhitzt, unter Bedeckung des Schälchens mit einem 
Uhrglas, auf dem Drahtnetz etwa J / 2 Minute lang zum Sieden und verdunstet den Über 
schuß des Essigsäureanhydrids auf dem Wasserbade. Der Eückstand wird vier- bis fünfmal 
aus geringen Mengen, etwa 1 bis 1,5 ccm absolutem Alkohol umkristallisiert und Vun der 
dritten Kristallisation ab jedesmal der Schmelzpunkt bestimmt. Schmilzt das letzte Kri 
stallisationsprodukt erst bei 117 0 (korrigierter Schmelzpunkt) oder höher, so ist der Nach 
weis von Pflanzenöl als erwiesen zu betrachten.“
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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