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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Speisefette und -öle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Butter und Butterschmalz. 
563 
a) Wenn heim Auslassen der Butter die sich ahsetzende wässerige 
Schicht eine gelhe Farbe haben sollte, so führt man mit der klar filtrierten, wässerigen 
Schicht folgende Reaktionen aus: . 
u) Bewirkt ein Zusatz von Ammoniak oder Alkalien eine Bräunung bezw. braunrote 
Färbung der Flüssigkeit, so ist die Butter mit Kurkuma gefärbt. 
ß) Wird die Flüssigkeit auf Zusatz von konzentrierter Schwefelsäure blau 
und scheiden sich auf Zusatz von Wasser schmutziggrüne Flocken aus, so deutet das auf 
Orleans hin; geht dagegen die blaue Färbung bald in Lila oder ins Yiolettbraune über 
und bewirkt in einer anderen Probe Zitronensäure eine grasgrüne Färbung, so ist auf 
Saflor zu schließen. 
y) Entsteht auf Zusatz von Salzsäure ein kristallinischer Niederschlag unter gleich 
zeitiger Entfärbung der Flüssigkeit, so war Yiktoriagelb (Dinitrokresolkalium, Safran 
surrogat) zugesetzt; dasselbe geht durch Schütteln der wässerigen Flüssigkeit mit Benzol 
in letzteres über und färbt dasselbe gelb. Tritt beim Bilden des gelben Niederschlages 
keine Entfärbung der Flüssigkeit ein, so ist Martiusgelb vorhanden; Zusatz von Ätz 
natron zu einer anderen Probe bewirkt dann einen rotbraunen Niederschlag. 
d) Bildet sich auf Zusatz von Bisenchlorid ein flockiger Niederschlag mit schwärzlich 
brauner Farbe, so sollen Ringelblumen, entsteht eine braunschwarze Färbung, so soll 
Saflor, entsteht eine dunkelbraunrote Färbung, so soll Safran verwendet sein. 
b) In der Regel wendet man aber die Butterfarben in Öllösung an und diese 
Farben gehen durchweg nicht in das Abschmelzwasser über; man muß daher das 
Butterfett auf fremde Farbstoffe prüfen. 
A. R. Leeds 1 ) verfährt, zu dem Zweck wie folgt: 
Von Butter und Kunstbutter werden 100 g in 300 ccm reinem Petroläther (vom 
spezifischen Gewicht 0,638) gelöst, die Lösung wird mittels eines Scheidetrichters von Wasser 
und Salzen getrennt und im Scheidetrichter wiederholt mit Wasser, im ganzen mit 100 ccm 
gewaschen. Sodann läßt man die Fettlösung im Winter in der Kälte, im Sommer in eis 
kaltem Wasser 15—20 Stunden stehen, wobei viel Stearin auskristallisiert. Die hiervon 
abdekantierte klare Lösung wird mit 50 ccm 1 / 10 N.-Kalilauge geschüttelt, wobei die 
Farbstoffe dem Petroläther entzogen werden. Die wässerige Farbstofflösung trennt man 
von der Fettlösung und säuert sehr sorgfältig mit verdünnter Salzsäure an, bis die Lösung 
gegen Lackmuspapier eben sauer reagiert. Hierbei wird der Farbstoff (zugleich mit sehr 
Wenig Fettsäure) abgeschieden. Man filtriert ihn durch ein tariertes Filter und wäscht 
mit kaltem Wasser. Zu beachten ist, daß die Lösung der Fette in Petroläther stets 
eine hellgelbe Farbe hat, die von den Fetten und Ölen selbst herrührt. 
Zur Erkennung der einzelnen Farbstoffe versetzt man je 2 3 Tropfen ihrer 
alkoholischen Lösung mit je 2—3 Tropfen konzentrierter Schwefelsäure, konzentrierter 
Salpetersäure, Schwefelsäure -f Salpetersäure und konzentrierter Salzsäure. Hierbei treten 
folgende Reaktionen ein; 
(Siehe Tabelle auf Seite 564.) 
Stebbins 2 ) schmilzt 50 g des filtrierten Fettes in einem engen Becherglase auf 
dem Wasserbade, rührt 5—10 g fein gepulverte Walkerde (weißen Bolus) ein und läßt 
Dach 3 Minuten langem Durchrühren auf dem Wasserbade absitzen. Man gießt möglichst 
I* el Fett ab, gibt 20 ccm Benzol zu, rührt durch, läßt absitzen, gießt das Benzol auf ein 
ilter ab und wiederholt das Auswaschen mit Benzol, bis alles Fett entfernt ist. Das 
Filter wird mit Benzol gewaschen und die Filtrate vereinigt. In denselben ist das Karotin 
enthalten, auf welches nach der Tabelle auf S. 564 geprüft wird. Die Walkerde wird auf 
nem Wasserbade von Benzol befreit, 3-mal mit etwa 20 ccm 94 °/ 0 -igem Alkohol ausgekocht, 
nie Auszüge in einer tarierten Schale verdampft, der Rückstand bei 100° getrocknet und 
gewogen, bezw. nach den S 664 angegebenen Reaktionen auf die Natur des Farbstoffes 
e-fVTVrfift- ö ö 
i) Analyst 1887, 12, 150; Chem.-Ztg. 1887, 11, Rep. 188. 
) Journ. Americ. Chem. Soc. 1887, 9, 41 und Analyst 1887, 12, 150. 
36*
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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