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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

;Ol 
epläp 
Lohn und Gewinn. 
m ersetzt wurde, mit dem Tage mußte der Eigentümer 
m suchen, der für ihn arbeiten wollte; und er hat ihn 
icht gefunden; denn in den Anfängen einer Gesellschaft, 
es verfügbares Land für jeden, der es haben will, gibt, 
die Kapitalien noch wenig Wert besitzen, und wo jeder 
e Arbeiter sich sein Netz, seinen Bogen oder gar den 
,ug selbst machen kann, der ihm die Produktion auf 
Rechnung ermöglicht — in einer solchen Gesellschaft hat 
d Lust, sich in den Dienst eines andern zu begeben, 
pigens braucht man gar nicht zu den Anfängen der 
ichen Gesellschaft zurückzugehn: wenn man sich in neu 
ene Länder versetzt, in Kolonien, auch da ist die Frage 
chaffung der Arbeitshände sehr drückend für die Kolo- 
|um Beispiel augenblicklich in Tunis. Was haben in 
Zage die primitiven Eigentümer getan, um sich die 
anderer zu verschaffen? Sie haben die Sklaverei er- 
Sie haben sich durch Eroberung die zur Bebauung 
andes erforderlichen Arme beschafft. Es ist das ein 
imes Ereignis in der Geschichte der Menschheit. Und 
ich aus denselben Ursachen in den Kolonien wiederholt. 
Amerika die Eigentümer in den Vereinigten Staaten 
ndereien anbauen wollten, suchten sie sich Sklaven in 
das war die zweite Phase der Sklaverei, die schwarze 
ei. Und sogar nach Abschaffung der Sklaverei in den 
en ist diese in manchen Kolonieen durch Einstellung der 
^ csetzt worden, und das ist die gelbe Sklaverei. Aber 
len dieses Wiederaufleben der Sklaverei im Kolonial- 
«eiseite lassen und zu dem Augenblick zurückkehren, in 
die antike Sklaverei zugleich mit dem römischen Welt- 
flöste. Wird der Arbeiter dann frei werden? Noch 
f dem Lande, wo er noch unter dem Joche der Leib- 
tft bleiben wird, die nur eine gemilderte Sklaverei 
. Aber in den Städten wird er eine verhältnismäßig 
e, aber kurze Zeitspanne durchleben, ein lichtvolles 
«spiel sozusagen in der Geschichte der Arbeit, obgleich 
wer von der Finsternis des Mittelalters spricht — es 
Zeit des „Handwerkers", der sein Handwerkszeug 
sitzt und nicht nötig hat, Lohnarbeiter in seinen Dienst 
len oder es gar selbst zu werden. 
;r diese Periode hat nicht lange gedauert — etwa fünf 
> Jahrhunderte — weil einerseits die befreiten oder 
Städte geflohenen Leibeigenen ein neues Proletariat 
und weil anderseits die zur Produktion erforderlichen
	        

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Befreite Arbeit. Seehof, 1920.
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