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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

624 
Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfahrikation. 
h) Polarisation. Bei der Polarisation der Zuokerabläufe ist nach Anlage C zu 
verfahren. Jedoch geschieht das Abwägen und Entfärben in nachfolgend angegebener 
Weise: 
Zur Untersuchung wird nur das halbe Normalgewicht — 13,0 g — des Zucker 
ablaufs verwendet. Man wägt diese Menge in eine Messing- oder Porzellanschale ab, fügt 
40—50 ccm lauwarmes destilliertes 'Wasser hinzu und rührt mit einem Glasstabe so lange 
um, bis der Ablauf im Wasser sich vollständig gelöst hat. Hierauf wird die Flüssigkeit 
in einen Meßkolben von 100 com Kaumgehalt gefüllt und der an der Schale und dem 
Qlasstabe noch haftende Best mit etwa 10—20 ccm Wasser in den Kolben nachgespült. 
Darauf folgt die Klärung. 
Man läßt zunächst etwa 5 ccm Bleiessig in den Kolben einfließen und mischt durch 
vorsichtiges Umschwenken. Ist die Flüssigkeit, nachdem der' entstehende Niederschlag sich 
abgesetzt hat — was meist in wenigen Minuten geschieht —, noch zu dunkel, so fährt 
man mit dem Zusatze von Bleiessig fort, bis die genügende Helligkeit erreicht ist. Oft 
sind bis zu 12 ccm Bleiessig zur Klärung erforderlich. Dabei ist jedoch zu beachten, 
daß Bleiessig zwar genügend, aber in nicht zu großen Mengen zugesetzt werden darf; 
jeder hinzugesetzte Tropfen Bleiessig muß noch einen Niederschlag in der Flüssigkeit 
hervorbringen. 
Gelingt es nicht, die Flüssigkeit durch den Zusatz von Bleiessig so weit zu klären, 
daß die Polarisation im 200 mm-Kohr ausgeführt werden kann, so ist zu versuchen, ob 
dies im 100 mm-Eohre möglich ist. Gelingt auch dies nicht, so muß eine neue Lösung 
hergestellt und diese vor dem Bleiessigzusatz mit etwa 10 ccm Alaunlösung versetzt werden; 
diese Lösungen geben mit Bleiessig starke Niederschläge, welche klärend wirken, und ge 
statten die Anwendung großer Mengen Bleiessig. 
Die zur Klärung hinzugefügten Flüssigkeiten dürfen zusammen nicht so viel be 
tragen, daß die Lösung im Kolben über die begrenzende Marke steigt. Nach der Klärung 
wird mit Wasser bis zur Marke anfgefüllt und gehörig durchgeschüttelt. 
Nachdem die Polarisation ausgeführt ist, sind die abgelesenen Polarisationsgrade mit 
2 zu vervielfältigen, weil nur das halbe Normalgewicht des Ablaufs zur Untersuchung ver 
wendet worden ist. Hat man statt eines 200 mm-Eohres nur ein 100 mm-Eohr angewendet, 
so sind die abgelesenen Grade mit 4 zu vervielfältigen. 
Berechnung des Quotienten. Bezeichnet man die ermittelten berichtigten 
Prozente Brix der unverdünnten Lösung mit B und die ermittelten Polarisationsgrade mit P, 
so berechnet sich der Quotient Q nach der Formel Q 
100 P 
B 
Bei der Angabe des End 
ergebnisses sind die Bruchteile auf volle Zehntel abzurunden, und zwar, wenn die zweite 
Stelle nach dem Komma weniger als 5 beträgt, nach unten, anderenfalls nach oben. 
Beispiel für die Feststellung des Quotienten. 223 g eines Zuckerablaufs 
sind mit 223 g Wasser verdünnt worden. Die Brixsche Spindel zeigt 35,2 Prozent bei 
21°; nach Tabelle 1 ist die berichtigte Prozentangabe 35,3, diese mit 2 vervielfältigt, 
gibt 70,6. Die Polarisation des halben Normalgewiohts im 200 mm-Eohre sei 25,2 Grad, 
daher beträgt die wirkliche Polarisation 25,2 x2 = 50,4 Grad. Der Quotient berechnet 
sich hiernach auf —^ ^ ’ = 71,39 oder abgerundet 71,4. 
Schlußbestimmung. 
über die Untersuchung ist eine Befundsbescheinigung auszustellen, welche außer 
einer genauen Bezeichnung der Probe folgende Angaben zu enthalten hat: das Ergebnis 
der Prüfung auf Invertzuckergehalt, die abgelesenen Prozente Brix der verdünnten Lösung, 
die Temperatur der Lösung, die berichtigten Prozente Brix nach der Vervielfältigung 
mit 2, das Ergebnis der Polarisation für das ganze Normalgewicht (also die abgelesenen 
Polarisationsgrade vervielfältigt mit 2 oder — bei Anwendung eines 100 mm-Rohres — 
mit 4) und den Quotienten.
	        

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Thomson’s Manual of Pacific Northwest Finance. Thomson’s Statistical Service, 1930.
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