Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bier und seine Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Gerste. 
709 
von Friedr. Lux in Ludwigshafen, 1 ) indem man an einer Wage mit eingeteiltem 
Glasgefäß ahliest, wieviel Raum 160 g abgewogene Gerstenkörner einnehmen. 
Durch Division der für die Sperrigkeit gefundenen Zahl in 10000 erhält man 
das Hektolitergewicht, umgekehrt durch Division mit dem Hektoliter-Gewicht in 
10000 die Sperrigkeit. 
5. Die Spelzeubeschaffenheit. Die Spelzen können die Beschaffenheit des 
Bieres dadurch beeinträchtigen, daß aus ihnen, besonders aus groben Spelzen, 
bitter- oder rauhschmeckende Stoffe ausgezogen und ins Bier übergeführt werden 
können; aus dem Grunde werden feinspelzige Gersten den grobspelzigen vorgezogen, 
obschon der absolute Gehalt an Spelzen bei letzteren nicht erheblich höher ist; er 
beträgt nach Fr. Schönfeld' 3 ) bei dünnspelzigen Gersten 6,5—7,5 °/ 0 , bei grob 
spelzigen bis 9,5 °/ 0 , bei Wintergersten bis 11,5 °/ 0 der Körner. 
Ein genaues Verfahren zur Bestimmung der Spelzen gibt es nicht. Ein 
Verfahren besteht (vergl, E. Prior, 1 ) S. 57) darin, daß man eine gewogene An 
zahl Körner während 24 Stunden in 5 °/ 0 -iger Schwefelsäure bei gewöhnlicher 
Temperatur einweicht, dann mit kaltem Wasser auswäscht und die zurückgebliebenen 
Spelzen trocknet und wägt. Nach einem anderen Verfahren (von Hooky und 
Klose) sollen die Gerstenkörner — in einer abgewogenen Menge —- mittels der 
Luftpumpe luftleer gemacht und dann mit Wasser eingeweicht werden; hierdurch 
sollen sich die Spelzen nach wenigen Minuten leicht von den Körnern ablösen und 
dem Gewichte nach feststellen lassen. 
C. Keimfähigkeit und Keimungsenergie. Eine Gerste ist um so besser, je 
höher die Keimfähigkeit und Keimungsenergie ist bezw. je näher dieselben zu 
sammenliegen. Unter Keimungsenergie versteht man den Prozentsatz der inner 
halb 3 Tagen bei Zimmertemperatur gekeimten Körner, unter Keimfähigkeit die 
Gesamtmenge der keimfähigen Körner nach 10—12 Tagen. Die Keimungsenergie 
soll bei guter Gerste mindestens 90 °/ 0 , die Keimfähigkeit mindestens 95 °/ 0 betragen, 
über die Bestimmung derselben vergl. S. 438—443. 
7. Beschaffenheit des Mehlkörpers oder Endosperms (Schnittprobe). Man 
unterscheidet mehlige, halbmehlige, halb- und ganzglasige (oder -speckige) Gerste. 
Lei letzterer sind die Zellen von Stärke und Plasma völlig erfüllt, bei mehliger 
Gerste schließen dieselben noch Luft, ein; aus dem Grunde läßt sich diese leichter 
verarbeiten und liefert mehr Ausbeute als speckige oder glasige Gerste. Die Be 
schaffenheit des Mehlkörpers wird gewöhnlich durch Durchschneiden der Körner 
mittels des Farinotoms (z. B. von Printz in Karlsruhe) festgestellt, und werden 
Körner, die nur eine Spur einer weißen Stelle (in der Mitte oder am Rande) zeigen, 
zu den halbmehligen Körnern gerechnet. Man soll mindestens 5-mal je 100 Körner 
Durchschneiden. Da die glasigen Körner durchsichtig sind, so bedient man 
sich zur Feststellung der Beschaffenheit des Mehlkörpers auch des Diaphanoskops 
von Ashton. 
8. Schimmelige Beschaffenheit. Stark beregnete oder feucht aufbewahrtc 
oezw. havarierte Gerste ist mehr oder weniger stark verschimmelt. Über den 
Lachweis des Schimmels vergl. S. 253 und 419. 
9. Chemische Zusammensetzung der Gerste. Eine Gerste ist für Brauerei- 
zwecko um so besser, je mehr Extraktausbeute sie liefert; diese schwankt zwischen 
8 80 °/ 0 der Trockensubstanz, geht aber bei schlechten Gersten wohl unter 68 °/ 0 
_ 9 Vergl. Eugen Prior, Chemie und Physiologie des Malzes und des Bieres. 
Leipzig 1896. 
') Pr. Schönfeld, Die Herstellung obergäriger Biere. Berlin 1902, 8.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Index

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Index

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.