Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Wein. 
771 
heißem Wasser aus, bis das auf 15° abgekühlte Filtrat 30 com beträgt. Zeigt dasselbe 
bei der Polarisation eine Rechtsdrehung von mehr als 0,5°, so enthält der Wein die unver- 
gorenen Bestandteile des unreinen Stärkezuckers. Beträgt die Drehung gerade -)- 0,6° 
oder nur wenig über oder unter dieser Zahl, so wird die Tierkohle aufs neue mit heißem 
Wasser ausgewaschen, bis das auf 15° abgekühlte Filtrat 30 com beträgt. Die bei der 
Polarisation dieses Filtrates gefundene Rechtsdrehung wird der zuerst gefundenen hinzu 
gezählt. Wenn das Ergebnis der zweiten Polarisation mehr als den fünften Teil der ersten 
beträgt, muß die Kohle noch ein drittes Mal mit 30 ccm heißem Wasser ausgewaschen 
und das Filtrat polarisiert werden. 
13. Nachweis fremder Farbstoffe in Rotweinen. „Rotweine sind stets auf 
Teerfarbstoffe und auf ihr Verhalten gegen Bleiessig zu prüfen. Ferner ist in dem Weine 
ein mit Alaun und Natriumacetat gebeizter Wollfaden zu kochen und das Verhalten des 
auf der Wollfaser niedergeschlagenen Farbstoffes gegen Reagenzien zu prüfen. Die bei 
dem Nachweise fremder Farbstoffe im einzelnen befolgten Verfahren sind stets anzugeben,“ 
Da nach dem neuen Weingesetz die Verwendung von Teerfarbstoffen und Kermesbeeren 
verboten, die Verwendung von tiefgefärbten südländischen Rotweinen zum Verschneiden 
erlaubt ist, so werden Teer-, wie auch Pflanzenfarbstoffe jetzt nur mehr selten zum Auf 
färben des Rotweines verwendet. 
Anmerkung des Verfassers: 
a) Nachweis von Teerfarbstoffen in Rotweinen. A. Hasterlik 1 ) hat die ver 
schiedenen Verfahren zum Nachweise der Teerfarbstoffe einer eingehenden Prüfung unter 
zogen, dessen Untersuchungen wir im nachfolgenden nach K. Windisch (1. c. S. 165) 
größtenteils folgen. 
Zum Nachweise von Teerfarbstoffen im Rotwein dienen folgende Verfahren: 
1. Das Verhalten des Weines gegen Bleiessig. Dasselbe kann nur zur 
vorläufigen Unterrichtung dienen. 
Versetzt man 20 ccm Wein mit 10 ccm Bleiessig, erwärmt die Mischung schwach, 
schüttelt abermals gut um und filtriert, so liegt, wenn das Filtrat rot gefärbt ist, der 
Verdacht des Vorhandenseins eines Teerfarbstoffes vor. Hierbei ist jedoch zu berück 
sichtigen, daß auch manche farbstoffreichen Rotweine ein schwach rotgefärbtes Filtrat der 
Bleiessigfällung liefern. Der Niederschlag mit Bleiessig ist bei reinem Rotwein 
schiefergrau, blaugrau, blaugrün oder grün, bei Vorhandensein z. B. von Kermesfarbstoff 
rotviolett. 
2. Die Wollprobe nach N. Arato. 2 ) Diese Probe ist von allen Proben wohl am 
besten zur Prüfung des Rotweins auf Teerfarbstoffe geeignet. Man verfährt folgendermaßen; 
60—100 ccm des verdächtigen Weines läßt man 10 Minuten mit 5—10 com einer 
10°/ 0 -igen Kaliumbisulfatlösung und 3—4 Fäden weißer Wolle in einer Porzellanschale 
oder einem Becherglase kochen. Die Wolle wird nach dieser Behandlung herausgenommen, 
mit Wasser gewaschen und mit wässerigem Ammoniak behandelt. Enthält der Wein Teer 
farbstoff, so nimmt die Wolle nach dem Kochen mit dem Bisulfat eine stärkere rote 
Farbe an, als bei reinen Weinen, und nach dem Behandeln mit Ammoniak verwandelt sich 
dieselbe nicht in ein schmutziges, grünliches Weiß, sondern bleibt entweder beständig rot 
oder nimmt eine gelbliche Färbung an, welche nach abermaliger Behandlung mit Wasser 
und nach Auswaschen mit Ammoniak wieder die ursprünglich rote Farbe hervortreten läßt. 
Will man jetzt die Natur des fremden Farbstoffes ermitteln, so wäscht man zunächst 
die Wolle mit verdünnter Weinsäure, um die Weinfarbstoffe zu entfernen, und preßt die 
selben zwischen Fließpapier ab. Hierauf bringt man die Wolle in ein Reagensglas und 
tröpfelt Schwefelsäure darauf, wobei kennzeichnende Erscheinungen für die verschiedenen 
Diazokörper auftreten. Ist man genötigt, den Farbstoff von der Wolle zu trennen, so gießt 
man so viel Schwefelsäure hinzu, daß die Wolle damit bedeckt ist, quetscht mit einem 
3 ) Mitteilungen aus d. pharm. Institut u. Laboratorium f. angew. Chemie der Uni 
versität Erlangen 1889, Heft 2, S. 51. 
2 ) Arato, Metodo parala iuvestigacion de algunos derivados del acquitran. Buenos 
Aires. Zeitschr. f. anal. Chemie 1889, 28, 639. 
49*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.