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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

772 
Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse. 
Glasstabe das Ganze gehörig durch und läßt 5—10 Minuten stehen. Hierauf verdünnt 
man mit Wasser auf 10 ccm, nimmt die Wolle heraus und übersättigt mit Ammoniak. 
Nach dem Erkalten übergießt man mit 5—10 com reinem Amylalkohol und, um ein besseres 
Absetzen zu erzielen, mit einigen Tropfen Äthylalkohol, schüttelt, hebert ab, verdampft 
zur Trockne und behandelt den Rückstand mit Schwefelsäure, wobei man gewisse Parben- 
wandlungen, je nach der Natur des Farbstoffs, erhält. In einigen Fällen empfiehlt es sich 
aber auch, den Amylalkohol mit Wasser auszuschütteln, welches ihm hierbei sämtlichen 
Farbstoff entzieht, und mit der wässerigen Lösung die Prüfung vorzunehmen. 
3. Die Ausschüttelung des Weines mit Äther vor und nach dem Über 
sättigen mit Ammoniak. 
100 ccm Wein werden mit 30 ccm Äther in einem Glaszylinder von etwa 30 mm 
Weite und 150 ccm Inhalt durehgesohüttelt; andere 100 com Wein werden nach Zusatz 
von 6 ccm Ammoniak in derselben Weise ausgeschüttelt und beide Proben getrennt weiter 
behandelt. Von den klar abgesetzten Ätherschichten — ist beim Schütteln eine Emulsion 
entstanden, so fügt man zur Abscheidung des Äthers einige ccm Alkohol hinzu — hebt 
man mit einer Pipette 20—26 ccm Äther klar ab und verdunstet den Äther in einem 
Porzellanschälchen über einem 5 cm langen Faden rein weißer Wolle ein. Die Äther 
lösung darf nicht filtriert werden, da geringe Mengen Fuchsin im Filter zurückgehalten 
werden können und dadurch dem Nachweise entgehen. Die an den Bändern der Schale 
sich absoheidenden Teile des Rückstandes löst man durch vorsichtiges Umschwenken wieder 
in dem noch nicht verdunsteten Äther und fixiert so alle in Äther gelösten Bestandteile 
auf der Wollfaser, Bei reinen Weinen ist die Wolle mit dem Verdampfungsrückstande 
der ammoniakalischen Ätherlösung rein weiß, während der ätherische Auszug des natür 
lichen Weines etwas bräunlich mißfarben wird. Wird dagegen der Wollfaden durch die 
ammoniakalische Ätherausschüttelung rot, so sind in dem Weine Teerfarbstoffe vorhanden; 
durch Betupfen mit Salzsäure wird der Faden farblos oder gelblich. Übersättigen mit 
Ammoniak ruft die rote Farbe wieder hervor. 
Aus dem nicht ammoniakalisch gemachten Wein erhält man durch Ausschütteln mit 
Äther die sogenannten Säurefarbstoffe, welche die Wollfaser ebenfalls rot färben. 
Nach Hasterlik lassen sich durch dieses Verfahren nur Fuchsin, Safranin und 
Chrysoidin im Rotweine naohweisen, nicht aber Säurefuchsin (rosanilinsulfosaures Natrium) 
und zahlreiche Azofarbstoffe. 
4. Das Ausschütteln des natürlichen, des mit Schwefelsäure ange 
säuerten und des mit Ammoniak übersättigten Weines mit Amylalkohol. 
Man schüttelt 100 ccm des natürlichen, des mit Schwefelsäure angesäuerten und 
des mit Ammoniak übersättigten Weines mit je 30 com Amylalkohol in Glaszylindern und 
beschleunigt nötigenfalls durch Zentrifugieren die Trennung der beiden Schichten. 
a) Ist der amylalkoholische Auszug des mit Ammoniak übersättigten Rot 
weines rot gefärbt, so sind Teerfarbstoffe vorhanden. 
ß) Ist der amylalkoholische Auszug des ursprünglichen Weines rot gefärbt, 
so können Teerfarbstoffe vorhanden sein; aber auch viele junge und farbstoffreiche reine 
Weine zeigen dasselbe Verhalten. Versetzt man aber die rote amylalkoholische Lösung 
tropfenweise mit Ammoniak, so bleibt sie bei Gegenwart von Teerfarbstoffen rot, während 
sie bei reinen Rotweinen in blau, blaugrün oder grün übergeht. 
'/) Der amylalkoholische Auszug des mit Schwefelsäure an gesäuerten Rot 
weines ist auch bei reinen Rotweinen fast immer rot gefärbt. Man schüttelt denselben 
mit Wasser und prüft die wässerige Lösung mit Ammoniak, wie unter b angegeben ist, 
auf Teerfarbstoffe. 
Durch diese drei Aussohüttelungen lassen sich auch die Azofarbstoffe und das Säure 
fuchsin uachweisen. 
5. Die Schüttelprobo mit gelbem Quecksilberoxyd nach P. Cazeneuve. 
10 com Wein werden in der Kälte mit 0,2 g Quecksilberoxyd 1 Minute lang ge 
schüttelt und nach Absetzen durch ein 3—4-faohes angefeuchtetes Filter filtriert. Dieselbe 
Operation ist mit einer zweiten Probe nach einmaligem Aufkoohen vorzunehmen, wiederum 
erst gut absetzen zu lassen und durch ein 3—4-faohes Filter zu filtrieren. Zeigt sich in
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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