Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Wein. 
773 
diesem Palle das Piltrat trübe, so ist dies ein Zeichen, daß zu kurze Zeit geschüttelt oder 
aufgekocht oder absetzen gelassen wurde, aber es ist dies keineswegs die Folge einer Parb- 
fälschung. Ein klares, aber gefärbtes Filtrat ist dagegen für die Gegenwart von Teer 
farben beweisend. 
Auf diese Weise können nachgewiesen werden: Säurefuchsin, Bordeauxrot B, Roccelin, 
Purpurrot, Crocein BBB, Biebrichrot, Ponceau R, Ponceau B, Orange R, Orange RR, 
Orange RER, Orange II, Tropaeolin M, Tropaeolin II, Gelb I, Binitronaphtolgelb, Gelb NS, 
Kongorot, Amaranthrot, Orseilleextrakt I und 2 B, Benzopurpurin, Biebricher Scharlach, 
Heßpurpur. 
Ist das Piltrat farblos, dann kann trotzdem fremder Farbstoff vorliegen, und zwar 
aus der Reihe derjenigen, welche gleichzeitig mit dem Weinfarbstoff niedergeschlagen 
werden; zu denen zählt Cazeneuve das Erythrosin, Eosin, Methylenblau, Coupiersblau, 
Diphenylaminblau. 
Bei Safranin, Chrysoidin, Chrysoin, Methyleosin, Gelb II, Rot NN, Rot I, 
Ponceau ER hängt es wiederum von den Mengenverhältnissen ab, in denen sie angewendet 
wurden, da diese Farbstoffe zum Teil von Quecksilberoxyd zurückgehalten werden. 
Die vorstehenden Verfahren genügen zum Nachweise von Teerfarben im Rotweine, 
doch sind zum sicheren Nachweise derselben, wenn möglich, alle 5 Verfahren anzuwenden. 
b) Nachweis von Pflanzenfarbstoffen im Rotweine. Der Nachweis pflanzlicher 
Farbstoffe, wie von Malven, Heidelbeeren, Holunder, Ligusterbeeren usw-, ist außerordentlich 
unsicher, mit voller Bestimmtheit zu führen unmöglich. Die Unterscheidung dieser Farb 
stoffe von dem Rotweinfarbstoffe scheint lediglich auf dem Einfluß zu beruhen, den der 
größere Gerbstoffgehalt und Gehalt an sonstigen Kämme- und Trester-Extraktivstoffen auf 
die Parbenreaktionen ausübt. 
Nur der Farbstoff der Kermesbeeren (Phytolacca) unterscheidet sich von dem des 
Rotweines in auffallender Weise durch den rotvioletten Bleiessigniederschlag. Zu seiner 
weiteren Bestätigung kann die Reaktion mit Ätzbaryt, wobei Ausscheidung blauer bis 
violetter Flocken erfolgt, sowie die Reaktion mit Alaun und Natriumkarbonat dienen, auf 
die hier nur verwiesen sei. 1 ) 
Im Anschlüsse an den Nachweis fremder Farbstoffe im Rotwein möge hier auch der 
Nachweis fremder Farbstoffe im Weißweine 
kurz besprochen werden. 
Als Färbemittel für Weißweine kommt fast ausschließlich Karamel in Betracht. 
Teerfarbstoffe dürften für diesen Zweck wohl nur höchst selten verwendet werden. Zur 
Prüfung auf Teerfarbstoffe dienen die oben unter A angegebenen Verfahren. 
Zum Nachweise des Karamels dient das Verfahren von P. Carles mit 
Eiweißlösung: Man preßt frisches Hühnereiweiß durch ein dichtes Planellläppchen und 
mischt mit dem gleichen Volumen Wasser, Von dieser Eiweißlösung gießt man 2 com in 
20 ccm Wein, schüttelt tüchtig durch und filtriert. Entsteht bloß geringfügige Trübung 
und steht das Filtrat dem ursprünglichen Wein an Stärke der Färbung nur wenig oder 
gar nicht nach, so liegt Grund zu der Annahme vor, daß der Wein mit Karamel gefärbt 
ist. Der normale Farbstoff eines Weißweines ist durch Eiweiß fällbar. 
Außer diesem Verfahren bestehen noch mehrere Vorschläge 2 ) zum Nachweise von 
Karamelfarbstoff; über das Verfahren von C. Amthor mit Paraldehyd vergl. S. 693. 
Weine, welche aus eingedampftem Most hergestellt sind, geben natürlich ebenfalls 
die Karamelreaktionen, da bei dem Eindampfen des Mostes durch Zersetzung des Zuckers 
Karamel gebildet wird. 
II. Bestimmung der Gcsanitweiusteinsiiurc, der freien Weinsteinsäure, des Weinsteins 
und der an alkalische Erden gebundenen Weinsteinsäure. 
a) Bestimmung der Gesamtweinsteinsäure. „Man setzt zu 100 ccm Wein in einem 
Becherglase 2 ccm Eisessig, 0,5 ccm einer 20°/ 0 -igen Kaliumacetatlösung und 15 g ge- 
*) Vergl. R. Heise, Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamts 1895, 11, 613. 
2 ) Vergl, K. Windisch, Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs- u. Genußmittel 
1905, 9, 350.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.