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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasser
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Schädlichkeit für die Fischzucht. 
885 
In beiden Fällen hat der Untersuchende einen Vergleich mit einer benachbarten, 
möglichst gleichartigen, aber von einer Verunreinigung nicht betroffenen Strecke desselben 
Gewässers herbeizuführen; der Unterschied im Reichtum und in der Zusamensetzung der 
Fauna ist, wenn möglich, unter Ermittelung von Zahlen, bezw. unter Anführung der Arten 
in den vergleichenden Gewässerstrecken festzustellen. 
ad 1. Eine eingehende Untersuchung der Fauna eines Gewässers wird mit aller 
wünschenswerten Sicherheit den Mangel jeglichen tierischen Lebens feststellen können. 
Es wird dazu notwendig sein, daß mit feinen Gazenetzen an den verschiedensten 
Stellen sowohl im freien Wasser wie an den Uferrändern, namentlich hinter Vorsprüngen, 
wo das Wasser stagniert, sorgfältig gefischt wird. Es ist ebenso notwendig, den Boden 
des Wassers, wie etwa darin vorhandene Pflanzen, die Überzüge auf Steinen, faulenden 
Holzteilen, Pfählen usw. auf das Vorkommen von Tieren zu prüfen. Da diese Untersuchungen 
nur mit dem Mikroskop und von zoologisch bezw. botanisch geschulten Sachverständigen 
ausgeführt werden können, so sind genauere Vorschriften für den Fang und die Unter 
suchung überflüssig, weil dieselben jedem der vorher erwähnten Sachverständigen geläufig 
sind. Wenn in den nach der oben gegebenen Vorschrift eingesandten Proben keine Spuren 
lebender Organismen vorgefunden werden, so darf hieraus noch nicht mit Sicherheit aut 
das gänzliche Fehlen derselben in dem betreffenden Gewässer selbst geschlossen werden, 
sondern dieser Befund muß durch eine Untersuchung seitens des Sachverständigen an Ort 
und Stelle bestätigt werden. 
Schwieriger gestaltet sich die Untersuchung, wenn infolge von Verunreinigungen 
die Fauna nicht vollständig vernichtet, sondern vorerst mehr oder weniger im Rückgang 
begriffen ist. Es entsteht dann die Aufgabe, die Tierwelt quantitativ zu bestimmen. 
Zu diesem Zweck ist das Verfahren der Hensenschen Planktonbestimmung (d. h. mit 
dem Doppelkegelnetz) anwendbar, aber nur mit größter Vorsicht und unter verschiedenen 
Vorsichtsmaßregeln. Das einzige bisher bekannte Verfahren der quantitativen Bestimmung, 
das Hensensche Planktonverfahren, besitzt nämlich leider nur so beschränkte Verwendbar 
keit, daß es nur in den seltensten hier in Betracht kommenden Fällen anwendbar erscheint. 
Ausgeschlossen ist dasselbe jedenfalls in der zurzeit vorliegenden Form für die fließenden 
Gewässer, namentlich für die kleineren Flüsse und Bäche, weil in denselben die frei flottierende 
Menge der Tiere im Verhältnis zu den am Boden und am Ufer vorkommenden Tieren so 
sehr zurücktritt, daß aus dem Plankton kein sicherer Schluß auf die im ganzen vorhandene 
Masse der Tierwelt gezogen werden kann. Ähnlich liegen die Verhältnisse bei den 
kleineren und flachen, stehenden Gewässern (Seen und Teichen). 
So bleibt die Anwendung des Planktonverfahrens nur auf die großen und tieferen 
Seen beschränkt, in welchen eben das Plankton die am Ufer und am Boden lebende Tier 
menge tibertrifft oder derselben etwa gleichkommt. 
Da für die vorliegende Anweisung die größeren Seen praktisch nur selten in Be 
tracht kommen, so kann an dieser Stelle davon Abstand genommen werden, für die An 
wendung des Planktonverfahrens besondere Vorschriften zu geben, welche im übrigen aus 
der Arbeit von Apstein: „Das Süßwasserplankton“ (Kiel und Leipzig 1896, Lipsius u. 
Fischer) zu ersehen sind. 
Es wird somit meist nur ein länger andauerndes Studium, welches sich u. a. auch 
auf das Auftreten von Kummerformen zu erstrecken hat, zum Ziele führen. 
ad 2. Die tierischen Organismen sind gegen Veränderungen ihrer Lebensbedingungen 
in verschiedenem Grade empfindlich. Die einen leben nur in sauerstoffreichem und klarem 
Wasser, andere gedeihen dagegen in faulenden, sauerstoffarmen Gewässern, die einen tiefen, 
sandigen Untergrund und schnell fließendes Wasser haben, andere halten sich besser auf 
modrigem Grund an ruhigen Stellen usw. usw. 
So sind z. B. für die schnell strömenden, reinen Gewässer der Forellenregion be 
sonders kennzeichnend: 
der gemeine Flohkrebs, Gammarus pulex, 
die Napfsohneoke, Ancylus fluviatilis, 
die Larve der Kriebelmücke, Simulia ornata, 
die Larven einzelner Köcherfliegen (Phryganiden), Hydropsyche, Ryacophila, Aigo- 
plestron, Brachycentrus.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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