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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Untersuchung von Boden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Untersuchung der Mineralböden. 
67 
abgebrochen. Das Wasser dringt in das evakuierte Gläschen und die infolge der Benetzung 
auftretende Wärme bringt Eis zum Schmelzen; hierdurch wird weiter das Volumen verringert 
und dementsprechend Quecksilber eingesaugt. Wenn, wie vorstehend angegeben, gearbeitet 
wird, kann nach einer Stunde die Beobachtung abgebrochen, die Menge eingesaugten Queck 
silbers entweder durch Ablesen an der geeichten Kapillare oder durch Zurüokwägen des Queck 
silberschälchens festgestellt werden; 0,01544 g eingesaugtes Quecksilber sind, wie schon oben 
gesagt, gleich 1 kal. (g-kal.). Hiervon ist jedoch noch die Arbeit in Abzug zu bringen, 
welche durch den Luftdruck beim Binströmen des Wassers in das evakuierte Gläschen 
. . (76 — x). 13,6. v. 0,01544 
geleistet wird. Die hierauf bezügliche Korrektion beträgt 42 400 ' worm x 
gleich dem in cm Quecksilber ausgedrückten, in dem evakuierten Gläschen herrschenden 
Drucke und v gleich dem in dem Gläschen unausgefüllten Volumen (in ccm) ist. x wird durch 
ein Queoksilbermanometer, welches an der zum Evakuieren benutzten Glocke angebracht 
ist, v durch Wägen der bei der Benetzung einströmenden Wassermenge bestimmt. Eür 
die meisten Bälle ist eine mittlere Korrektion = 0,00035 g Quecksilber für 1 ccm für die 
Genauigkeit der Ergebnisse ausreichend. 
Aus zahlreichen Untersuchungen gibt Mitscherlich folgende Übersichtsergebnisso 
für die Benetzungswärme (g-kalorien für 1 g Boden): 
Humusreiche 
Sand 
Sandboden 
Lehmiger 
Sandboden 
Lehmboden 
u, humoser 
Sandboden 
Ertragreiche Boden und ” ^ s 
t/. . ... , m Humus- und 
Kulturboden strenge Ten- , 
,Tonboden 
boden 
unter 0,5 0,5—1,0 1,0—1,3 1,3—1,8 1,8—4,5 4,5—10 über 10 kal. 
Die Größe der Benetzungswärme bezw. Bodenoberfläche steht hiernach ohne Zweifel 
in einem gewissen Verhältnis zur Ertragsfähigkeit des Bodens; aber diese Beziehungen hören 
von einer gewissen untersten bis zu einer gewissen obersten Grenze auf; so kann die Beuetzuugs- 
wärme des strengen Ton- und Humusbodens nicht mehr als günstig angesehen werden. 
18. Bestimmung der Hygroskopizität der Bodenarten usw. nach H. Eode- 
wald und A. Mitscherlich. 1 ) Zu denselben Ergebnissen wie das vorstehende Ver 
fahren führt auch die Bestimmung der Hygroskopizität des Bodens. 
Unter „Hygroskopizität“ versteht man die Wassermenge, welche der 
Boden enthält, wenn seine Oberfläche (d. i. die Summe der Oberfläche der einzelnen 
Bodenpartikelchen) mit einer Molekülschicht W r asser bedeckt ist, bezogen auf hundert 
Gewichtsteile des trocknen Bodens. Die Hygroskopizität ist also eine der Boden- 
oherfläche proportionale Größe. Die Bodenoherfläche selbst ist aber eine für den 
einzelnen Boden typische und gleichhleihende Größe, durch welche alle landwirt 
schaftlich wichtigen physikalischen Eigenschaften des Bodens mitbedingt werden. 
Zur Bestimmung der Hygroskopizität sind zwei Glasgefäße nach Art der 
Exsikkatoren erforderlich, welche zweckmäßig so, wie Eig. 14 und 15 S. 68 zeigen, 
beschaffen sein sollen. 
Figur 14, S. 68. a ist ein gut gekühltes, annähernd halbkugelförmiges Glasgefäß, dessen 
oberer Rand plan geschliffen ist; b ist ein gewölbter, am Rande plan geschliffener Messing 
deckel, an welchem sich eine Tube (c) befindet, durch welche die Luft aus dem Apparat 
ausgepumpt werden kann. Um den Apparat zu verschließen, ist an der Tube ein dick 
wandiger Schlauch (d) aus Gummi von „bester Dampfqualität“ mit Fett aufgesetzt, welcher 
nach dem Auspumpen der Luft aus dem Gefäße mit einem Glasstopfen verschlossen wird. 
Die Dichtung zwischen Deckel und Gefäß geschieht derart, daß beide Teile an den abge- 
sohliffenen Rändern schwach eingefettet werden und dann dazwischen ein etwa 0,8 mm 
starker und etwa 1 cm breiter Ring aus Paragummi (Pig. 14 e) gelegt wird. Dies ist 
erforderlich, da der Vakuumexsikkator in strömenden Dampf gebracht werden soll, ohne 
daß dabei das Vakuum verloren geht. Der Boden des Gefäßes wird mit chemisch reinem 
i) Von den Verfassern selbst mitgeteilt; vergl. auch Landw. Jahrbücher 1902, 31, 
675 und Landw. Versuchs-Stationen 1904, 59, 433.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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