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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schmiermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Schmiermittel. 
Die Schmiermittel sind entweder fest hezw. von salbenartiger Konsistenz 
oder flüssig. 
Die festen Schmierfette, welche hauptsächlich zum Schmieren von 
Wagenachsen Verwendung finden, sind meist Gemische von Teer, Destillations 
rückständen der Petroleumraffinierung, Harz und Harzöl mit 10—30 °/ 0 Ätzkalk 
(hezw. Kalkseifen), auch wohl Ton, Wollschweißfett oder Eühölsatz von der Raffi 
nierung des Eüböls mit Schwefelsäure. 
Zum Schmieren von Maschinenteilen finden Verwendung: 
a) Pflanzliche und tierische Fette und öle, und zwar von ersteren 
vorwiegend Eühöl, Olivenöl, Rizinusöl, von letzteren Knochenöl, Spermazetiöl, Talg. 
h) Mineralöle. Von diesen kommen vorwiegend die von 250—300° siedenden 
Anteile des Rohpetroleums und der Schieferöle in Betracht. 
Die billigen, für Eisenbahnwagen benutzten Schmieröle bestehen nur zum 
geringeren Teile aus raffinierten Destillaten, vielmehr zum größten Teile aus 
raffinierten Rückständen. Die Raffinierung geschieht mit konzentrierter Schwefel 
säure unter Einblasen von Luft und durch nachherige Entfernung der Säure durch 
Waschen mit Laugen hezw. Wasser. 
c) Gemische der unter a und b genannten öle, z. B. Gemische von Eühöl 
und Paraffinöl unter dem Namen „Vulkanöl“ oder solche von Klauenöl und Harzöl 
als „Kodöl“. 
d) Als minderwertige Schmieröle, die häufiger den unter a und b ge 
nannten Schmierölen beigemischt werden, sind zu nennen die Harzöle, die bei der 
Destillation des Colophoniums gewonnen werden, und die Teer öle. Zu letzteren 
gehören die Steinkohlenteeröle, nämlich die zwischen 240—350° übergehenden 
Anteile des Steinkohlenteers, und die hochsiedenden Braunkohlenteeröle. 
Ein gutes Schmieröl soll folgende Eigenschaften besitzen; es soll; 
1. die Reibung möglichst vermindern und zu dem Zweck einen hinreichenden Grad 
von Schlüpfrigkeit besitzen, 
2. an der Luft nicht verharzen, 
3. keine chemische Wirkung auf die Metallteile ausüben, also weder sauer sein noch 
zum Sauerwerden neigen, 
4. einen gewissen Grad von Zähflüssigkeit (Viskosität) besitzen, so daß es weder 
zwischen den reibenden Flächen herausgepreßt noch bei schneller Bewegung heraus 
geschleudert wird. 
6. sein Volumen und seinen Flüssigkeitszustand durch Temperaturwechsel nicht 
wesentlich verändern; es soll also hei niederen Temperaturen flüssig bleiben und bei hohen 
Temperaturen nicht zu dünnflüssig werden, 
6. weder ungelöste Beimengungen noch feste Körper gelöst enthalten. 
In den letzten Jahrzehnten sind die Schmieröle aus dem Pflanzen- und Tier 
reiche fast vollständig durch die weit billigeren Mineralschmieröle verdrängt worden.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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