Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Lexikon der Handelsgeographie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Lexikon der Handelsgeographie

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schmiermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

72 
IX. Kapitel. 
letztlich eine Beziehung unmittelbarer oder mittelbarer Wir- 
kenszusammengehörigkeit darstellt. Nehmen wir nur den ein- 
f{achen Fall, daß A. dem B gemäß getroffener Vereinbarung als Vor- 
leistung tausend Kronen übergibt, damit ihm B eine besondere Ware 
äbergebe, und B dann dem A jene besondere Ware übergibt, so stellt 
sich die „Verbundenheit“ der Entwirklichung des auf den A bezogenen 
Leistungs-Grundlage-Wertes, nämlich der „Entwirklichung der Verfügbar- 
keit jener Geldzeichen“ mit der „Verwirklichung des anderen auf den 
A bezogenen Leistungs-Grundlage-Wertes“, nämlich der „ Verwirklichung 
der Verfügbarkeit jener Ware“, als 'eine Wirkenszusammengehörigkeit 
-nsoferne dar, als sich in jener Veränderung, in welcher sich die „Ent- 
wirklichung der Verfügbarkeit jener Geldzeichen“ ergibt, ein Allge- 
meines findet, welches die wirkende Bedingung für die Übergabe der 
Ware durch den B an den A abgibt. Es sind also die sogenannten 
„Preisgesetze“ nichts anderes als besondere „identisch begründete Wir- 
Kgenszusammengehörigkeiten“, und nur deshalb wollte man die „Preis- 
gesetze“ in geheimnisvolle „Funktionalbeziehungen“ umdeuten, weil man 
einerseits fortwährend annimmt, daß die „Preisbeziehung“ zwischen 
„‚Gütermengen“ obwaltet, andererseits aber doch zugeben muß, daß die 
„Preisbeziehung“ nicht in einer Wirkensbeziehung zwischen „Güter- 
mengen“ besteht. Wie jede „Wirtschaft“ ist aber auch die „ Tausch- 
Wirtschaft“ stets einreihiger oder zweireihiger Wirkenszusammenhang, 
die „Tausch-Wirtschaft“ insbesondere ein Wirkenszusammenhang, wel- 
2her sich als Erfüllung von zwei Seelen zugehörigen Wollenaugenblicken 
darstellt. Da sich nun in jeder ;Tausch-Wirtschaft“ kraft Wollens be- 
sonderer Seele gewirkte Veränderungen finden, welche die wirkende 
Bedingung dafür enthalten, daß andere besondere Seele kraft Wollens 
andere besondere Veränderung wirkt, so ist es nichts anderes als krasser 
„Naturalismus“, wenn die „Preisgesetze“ als Beziehungen zwischen 
‚Gütermengen“ formuliert werden, als ob nicht jede „Tausch-Wirtschaft“ 
nur kraft Wollens und nur kraft besonderen Seelen als grundlegende 
Bedingungen zugehöriger Seelischer herbeigeführt werden könnte. Wenn 
wir nicht unseren Blick auf besondere Wollenaugenblicke und auf besondere 
Wollenbereitschaften, also auf besondere Seelische richten, können wir 
eben weder verstehen, was „Tausch-Wirtschaft“, noch was „Preis“ ist und 
die mit dem Dünkel „exakter“ Wissenschaftslehre aufgestellten prächtigen 
„mathematischen Formeln“ über Beziehungen zwischen „Gütermen gen“ sind 
doch nur Dichtungen, in deren Nebel das Wesen der Gegebenen „Wirtschaft“, 
„Tausch“, „Preis“ usw. völlig unerkennbar bleibt. Wer von „Seele“ und „See- 
lischem“ nichts wissen will, wird auch den Gegebenheiten der „Gesellschafts- 
Wirtschaft“ ewig blind gegenüberstehen und bleibt trotz Ausschreibung 
mathematischer Lehrbücher ewig ein über dem Gegebenen schwebender 
Dichter. 
A > 
oben.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutsche Wirtschaft. Hobbing, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.