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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schmiermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Schmieröle. 
945 
ganze Masse erstarrt ist. Man entspricht diesen Bedingungen durch zeitweises Heraus 
nehmen der Lösungen aus der Kältemischung. Wenn die Salzlösungen beim Gefrieren 
diese Eigenschaft zeigen sollen, so muß man nach Annäherung an den Gefrierpunkt der 
Lösung ein Stückchen Eis und ein Stückchen des hetr. Salzes in die Lösung hineinwerfen. 
Die Probe bleibt 1—2 Stunden in der Lösung, worauf bei kurzem Heraus 
nehmen und Neigen des Eeagensglases festgestellt wird, ob noch eine Änderung 
des Flüssigkeitsspiegels eintritt. Die Temperatur, bei welcher ein öl nicht mehr 
fließt, ist sein „Kältepunkt“. Ist dieser erreicht, so senkt man, nachdem das 
Eohr sofort in die kalte Lösung zurückversetzt ist, einen Glasstab ein und prüft 
nach 1 / i Stunde, ob dieser noch leicht beweglich ist und sich aus dem Öl heraus 
ziehen läßt — „dünnsalbiges“ öl — oder ob sich der Glasstab nur schwer be 
wegen läßt und das Glas beim Herausziehen mitgehoben wird — „dicksalbiges“ öl. 
Zur näheren Bezeichnung der Konsistenz dienen die Bezeichnungen: „schwer- 
fließend, fadenziehend, dünnsalbig, dicksalbig, schmalzartig, hutterartig, talgartig“. 
Um nicht alle obigen Kältelösungen der Reihe nach ausprobieren zu müssen, empfiehlt 
es sich nach D. Holde, zu einem Vorversuch ein Reagensglas mit einer 7—8 cm hohen 
Schicht Öl zu beschicken, ein Thermometer in dem Glase so zu befestigen, daß die Queck 
silberkugel in der Mitte des Öles steht, das Reagensrohr in eine Mischung von Bis und 
Kochsalz zu bringen und bei zeitweisem kurzem Herausnehmen aus dieser das Öl auf 
Konsistenz und sonstige Beschaffenheit (z. B. Beginn der ersten Ausscheidungen) zu prüfen. 
b) Bestimmung des Fließvermögens in der Kälte nach dem U-Eohr- 
Verfahren von D. Holde. Bezüglich der Ausführung dieser Bestimmung sei auf 
Holdes „Untersuchung der Mineralöle und Fette usw.“ (Berlin bei Julius Springer, 
1905) S. 132 verwiesen; der dazu erforderliche Apparat ist zu beziehen von der 
Firma G. A. Schultze in Berlin, Köpenickerstraße 128. 
Der Kältepunkt der Öle ist wesentlich von ihrer vorhergegangenen Behandlung ab 
hängig; durch Erhitzen der Öle kann der Kältepunkt verschoben werden; ferner können 
auch Veränderungen nach wiederholtem Proben und Wiedererwärmen auf Zimmertemperatur 
auftreten; es können daher auch dieselben Öle hei der Prüfung zu verschiedener Zeit ganz 
verschiedene Kältepuukte zeigen. Man prüft daher stets 2 unerhitzte und 2 im Probe 
röhrchen 10 Minuten im Wasserbade hei 50° erhitzte Proben. Bei dem im erhitzten Zustande 
geprüften Öle ist die Prüfung zu wiederholen, wenn das Öl bei der ersten Prüfung genügt hat. 
Zur Entfernung mechanischer Verunreinigungen wird das Öl hei Zimmerwärme durch 
ein Sieb von 1 / 3 mm Maschenweite gegossen. 
4. Bestimmung des Flammpunktes, des Brennpunktes und der Verdnnipfungsmenge. 
a) Flammpunkt. „Die Festsetzung einer Mindestgrenze für den Flammpunkt 
ist für Eisenbahnöle, Maschinenöle, Zylinderöle usw. erwünscht, um das Schmieröl 
in einfacher Weise als frei von leichtflüchtigen ölen und als nicht feuergefährlich zu 
kennzeichnen, ferner zum Nachweise, daß es sich um ein und dasselbe öl handelt, 
und weil der Flammpunkt bis zu einem gewissen Grade mit wesentlichen Eigen 
schaften der öle Zusammenhänge Die Höhe dieser Grenzen ist für die verschiedenen 
Sorten von ölen nach Maßgabe der besonderen Betriebsbedürfnisse festzusetzen.“ 
„In allen Fällen, in denen es sich um Erzielung möglichst großer Genauigkeit 
handelt, ist die Pensky-Martenssche Vorrichtung, in anderen Fällen auch der 
offene Tiegel zu benutzen. Mit dem Ergebnis ist jedesmal anzugeben, welche Vor 
richtung benutzt worden ist.“ 
a) Der Pensky-Martenssche Apparat. 1 ) Von einer eingehenderen Be 
schreibung des nachstehend (Fig. 851) abgebildeten Apparates sehen wir hier ab, 
*) Der Apparat wird vou der Firma Sommer und Runge in Berlin SW. 48, Wilhelm 
straße 122, angefertigt. , 
Landwirtschaftliche Stoffe, 3. Auflage. 60
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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