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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schmiermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Schmieröle. 
947 
ß) Die Prüfung im offenen Tiegel (Fig. 352) wird nach den Vorschriften 
der preußischen Staatshahnen in folgender Weise vorgenommen: 
Das Öl wird in einen zylindrischen, glasierten Porzellantiegel a von 4 cm 
Höhe und 4 cm lichter Weite bis auf 1 cm vom Rande gefüllt und der Tiegel in 
eine halbkugelförmige Blechschale b von 18 cm Durchmesser gestellt, in welcher 
sich eine Sandlage von 1,5 cm Höhe befindet. Der Tiegel wird auf den Sand ge 
stellt. Nachdem ein Thermometer c so in das öl eingehängt ist, daß die Queck 
silberkugel ganz von Öl umgeben wird, fängt man an, mit dem Bunsen-Brenner 
zu erwärmen, und verfolgt die Temperatur-Steigerung, indem man von 100° an nur 
langsam mit der Erhitzung vorangeht. 
Von 100° oder von 120° an prüft man von 5 zu 5° und von 145° an von 
Grad zu Grad mit einer etwa 10 mm langen Zündflamme das öl auf entzündbare 
Gase, indem man die Zündflamme jedesmal 4 Sekunden über dem Tiegel hält und 
von den entwickelten Dämpfen bestreichen läßt. Hierbei läßt man das Zündrohr g 
so über den Rand der Blechschale gleiten, daß die Flamme langsam und gleichmäßig 
in wagerechter Richtung Uber den Rand geführt und die vertikalstehende Flamme 
2—3 mm von der Oberfläche entfernt bleibt 1 ). Die Erwärmung wird so lange 
fortgesetzt, bis bei Annäherung des Flämmchens ein vorübergehendes Aufflammen 
Uber der Öloberfläche oder eine durch einen schwachen Schall wahrnehmbare Ver 
puffung eintritt. 
b) Brennpunkt. Hierunter versteht man die Temperatur, bei der bei vorübergehender 
Annäherung einer Flamme ein ruhiges Fortbrennen an der Oberfläche des Öles stattfindet. 
„Die Bestimmung des Brennpunktes ist im allgemeinen bei Schmierölen neben der Flamm 
punktbestimmung entbehrlich. Jedoch empfiehlt es sich, in besonderen Fällen, z. B. bei 
auffallend niedrigem Flammpunkt und bei Fragen der Feuergefährlichkeit, auch den Brenn 
punkt zu bestimmen.“ Man schließt die Bestimmung des Brennpunktes an die des Flamm 
punktes im offenen Tiegel an (vergl. oben unter a ß). 
„Die Bestimmung erfolgt in offenen, 4 cm weiten und 4 cm hohen Porzellantiegeln 
auf flacher Sandbadschale. Die Tiegel sind zur Hälfte in Sand einzubetten. Das Erhitzen 
soll stetig erfolgen und die Temperatursteigerung soll etwa 4° in der Minute, im äußersten 
Falle 6° in der Minute betragen.“ 
c) Verdampfungsmenge. „Die Bestimmung der Verdampfungsmenge beim Erhitzen 
der Öle im offenen Gefäß (Porzellantiegel) ist nur ausnahmsweise erforderlich, nämlich um 
in besonderen Fällen die Verdampfbarkeit von solchen Ölen zu vergleichen, welche bei 
Heißdampf- und Hochdruckmasohinen zu hocherhitzten Ölbädern und dergleichen Ver 
wendung finden.“ 
„Die Bestimmung soll in 4 cm weiten und 4 cm hohen Porzellantiegeln erfolgen. 
Die Tiegel sollen im Sandbad, zur Hälfte in dieses eingehüllt, auf die in Frage kommende 
Temperatur erhitzt werden. Zu den Versuchen ist stets ein Vergleichsöl heranzuziehen 
und die Erhitzung ist bei den Vergleichsversuchen gleich schnell (20 oder 30 Minuten) zu 
bewirken. Es sind stets 2 Versuche auszuführen, aus deren Ergebnissen das Mittel zu 
nehmen ist.“ 
D. Holde * 2 ) hat für die Bestimmung der Verdampfbarkeit besondere Apparate 
herstellen lassen 3 ), auf die hier verwiesen sei. 
*) Eine stets gleichartige Annäherung der Flamme wird durch den Apparat mit 
mechanischer Flammenführung von Marcusson erreicht, der von den „Vereinigten Fabriken 
für Laboratoriumsbedarf“ in Berlin hergestellt wird. 
2 ) Mitteil, techu. Versuchsanstalten. Berlin 1902, 67. 
3 ) Die Apparate werden von der Firma Paul Altmann in Berlin NW., Louisen 
straße 47, geliefert. 
60*
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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