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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

Object: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
883877538
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-7132
Document type:
Monograph
Author:
Hansen, Fritz
Title:
Großhandel und Industrie optisch-photographischer Bedarfsartikel
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1918
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Ein- und Ausfuhr in optischen und photographischen Bedarfsartikeln
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Arbeiterfrage in England. 
57 
lohnfestsetzungen brachte. Dieses Gesetz erstreckt sich zunächst 
auf die Konfektionsindustrie, die Herstellung von Schachteln, von 
Maschinenspitzen und Gardinen und von handgehämmerten Ketten, 
sie soll aber demnächst auf andere Gewerbe mit ähnlichen Ver 
hältnissen ausgedehnt werden. 
Handelt es sich in diesem Gesetz vor allem um den Schutz der 
Schwachen, die sich selbst nicht helfen können, so ist von ganz 
anderer prinzipieller Bedeutung die letzte gesetzgeberische Maß- 
nahmee auf diesem Gebiete, der Coal Mines (Minimum Wage) Act 
von 1912. Das Gesetz ist lediglich zustande gekommen durch den 
Druck der Arbeiterschaft des gesamten Kohlenbergbaus, die durch 
einen gemeinsamen Streik die Regierung in die Notwendigkeit ver 
setzten, die Forderung eines Minimallohns, die von dem Unter 
nehmertum abgelehnt wurde, auf gesetzlichem Wege zur Einführung 
zu bringen, um so das Land vor einer Katastrophe größten Stiles 
zu bewahren. Es ist das erstemal, daß eine so tief einschneidende 
Gesetzgebung von der Arbeiterschaft, eigentlich mit dem Schwert 
in der Hand, dem Parlament abgetrotzt worden ist. Das Gesetz 
legt keine bestimmte Lohnsumme für alle Arbeiter ganz Englands 
fest, sondern es bestimmt lediglich, daß in jedem der in Betracht 
kommenden Kohlenförderungsdistrikte Großbritanniens ein Lohn 
minimum auf Grund von Verhandlungen der Arbeiter und Unter 
nehmer unter Beihilfe von Regierungsinstanzen gesetzt werden 
soll. 
Es bleibt allerdings fraglich, ob die geschilderten, ungemein weit 
gehenden gesetzgeberischen Aktionen der liberalen Partei ausreichen 
werden, um die Arbeiterschaft Englands zu bestimmen, sehr viel 
einschneidendere, zum Teil rein sozialistisch-kommunalistische Forde 
rungen fallen zu lassen. Es scheint beinahe, als ob die liberale Aktion 
den richtigen Zeitpunkt versäumt habe, da augenscheinlich etwa 
seit 1910/1911 eine vollkommene Veränderung in der innerlichen 
Stellung der Arbeiterschaft zu dem gesamten Problem des Arbeits 
rechts und des Arbeitslohnes eingetreten ist. Die Gründe hierfür 
liegen vor allem in der relativ und absolut verschlechterten Lage 
der Arbeiterschaft (stagnierender Geldlohn und steigende Lebens 
haltungskosten gegenüber neuerdings wieder glänzender geschäft 
licher Konjunktur und steigendem Reichtum der oberen Klassen, 
mit entsprechender Entfaltung luxuriösen Lebens nach außen hin).
	        

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