Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

69 
Die Bewegungen in der Kaufkraft des Geldes können wir hier ziemlich 
unberücksichtigt lassen, weil wir im Alaun auf Grund seiner Geschichte 
und auf Grund seiner Verwendung einen Artikel vor uns haben, 
welcher bis ins 16. Jahrhundert Schwankungen in der Kaufkraft des 
Geldes bei der Preisbildung viel weniger unterliegt als Einflüssen aus 
monopolistischer Tendenz, und weil besonders im 19. Jahrhundert die 
Preisschwankungen des Alauns viel stärker sind als Wertveränderungen 
der Edelmetalle. Unter Berücksichtigung jener Kaufkraftschwankungen 
würden aber die Differenzen noch größer werden. 
Wir sehen vom 13. bis 15. Jahrhundert für den Alaun einen 
typischen Monopolpreis, wie er eben nur entstehen kann, wenn ein 
einziger Produzent konkurrenzlos das ganze weite Feld des Absatzes 
beherrscht. 1552 steigt der Alaun von 10 st. auf 40 fl., also auf das 
vierfache. Es ist das wahrscheinlich eines der letzten Preisdiktate des 
päpstlichen Monopols. Wir haben die Antwort auf diese Steigerung 
bereits gehört. 1554 wurde wahrscheinlich das erste deutsche Alaun 
werk begründet, dem dann andere im Auslande folgten. In den 
Rechnungen der Erlanger Weißgerber um die Wende des 17. Jahr 
hunderts wird merkwürdigerweise der Alaun nicht genannt, ebensowenig 
freilich wie die übrigen Gerbe- und Beizsubstanzen mit Ausnahme von 
Mehl und Eiern. Aus dem 17. bis 18. Jahrhundert liegen dann 
wieder Zahlen vor, und um die Wende des 18. Jahrhunderts sehen 
wir offenbar neben der Wirkung des Sperrzollsystems auch noch die 
Wirkung der Kontinentalsperre: Der Alaunpreis steigt um das Doppelte. 
Wir haben gehört, daß dies ein letztes Atemholen der deutschen Alaun 
industrie ermöglichte: Eine Art Monopol der kontinentalen Alaun 
industrie mit Ausschluß der englischen Konkurrenz. 1815 sinkt der 
Preis bereits auf 9 Gulden, 1834 3% Taler; dieser ungeheure Tief 
stand zwingt zur Kartellierung, die im Rheinland versucht wird, in 
Deutschland und Italien eintritt; 1842 tritt das Aluminiumsulfat auf 
den Plan mit einem Selbstkostenpreis von 2 Talern. In der Folge 
ist dann der Alaunpreis wieder etwas gestiegen, weil sehr viele Fabriken 
eingegangen waren, und weil infolgedessen trotz der gesunkenen Nach 
frage diese doch für das stark gesunkene Angebot noch groß genug war. 
1905 kostete der Zentner Aluminiumsulfat, welches noch dazu im 
Transport und in der Verwendung um genau 50 °/ 0 wirtschaftlicher sich 
erweist als der Alaun, um Mark oder um 33°/« weniger als dieser. 
Noch ein Punkt sei hier berührt, nämlich der Einfluß der distri 
butiven Gewerbe auf die Preisbildung. Es liegt hierfür eine Unter 
suchung vor von van der Borght für die Jahre 1855—1879 Z: 
0 van der Borght 1888, S. 238.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.