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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

131 
Werkerporträts Z stellen schon den Schabebaum dar, und auch heute 
noch finden wir selbst in den größten Betrieben diese altehrwürdige 
Unterlage im Gebrauch. 
Wir gehen nun nach der Betrachtung der Unterlagen über zu den 
arbeitenden Werkzeugen der Lederarbeiter. Sie dienen zum Kratzen, 
Schaben, zum Enthaaren, Entfleischen; ihre Form ist ursprünglich ab 
hängig von dem Material, aus welchem sie bestehen, schließlich aber 
paßt sich diese Form an die jeweiligen, eben besprochenen Arten der 
Unterlage an, auf welchen das Fell bearbeitet wird. 
Das Auskäuen der Häute mit den Zähnen zur Entfernung der 
Haare und des Fleisches 2 ), welches heute noch bei Eskimos in so starkem 
Maße geübt wird, daß die Zähne der Leute von mittlerem und höherem 
Alter durch das beständige Kauen der Felle zu bloßen Stümpfen ab 
genutzt finb s ), ist sonst nirgends mehr nachweisbar; denn bereits in 
der jüngeren Steinzeit erfolgte der Übergang zu Schabern oder Schneide 
messern * 4 * * ) aus Schiefer, Flintsplittern oder Knochen B ), teilweise schon 
in einem Griff aus Holz oder Knochen befestigt °), Instrumente, welche 
noch bis heute im arktischen Asien und Europa anzutreffen sind 7 ). 
Sobald aber das Material, aus welchem die Werkzeuge hergestellt 
wurden, eine Anpassung der Werkzeugform an die jeweilig benutzte 
Unterlage gestattete, wird der eben besprochene, vom Material der 
Werkzeuge diktierte Typ verlassen, und es bilden sich neue Typen heraus, 
welche wir in Analogie mit den zur Verwendung kommenden Unter 
lagen ebenfalls in drei Klassen teilen können: 
1. Die Werkzeuge für flache Unterlagen, wie der Erdboden oder 
ein flaches Brett. Die hierauf berechneten Werkzeuge haben infolge 
dessen gerade Schneiden mit oder ohne Handgriff, wie bei Eskimos, 
Ostjaken 8 ), Chinesen") oder bei manchen Steppenvölkern. 
2. Die Werkzeuge für die Bearbeitung der ausgespannten Felle, 
sei es auf dem Boden, sei es im Rahmen. Diese Form der Unterlage 
verlangt Werkzeuge mit konvexer Schneide, und daher finden wir solche 
konvexe Schneiden z. B. in den arktischen Regionen der Nordhudsonsbay 4 °), 
vor allen Dingen aber verlangt feine Arbeit am Rahmen hochgradig 
konvexe Formen; noch im 14. und 15. Jahrhundert arbeiteten die 
Pergamenten mit einem typisch halbmondförmigen Messer an der in 
Mendel, S. 92. -) Cranz 1770, Bd. I, S. 218. 
3 ) Deutsche Gerberzeitung 1881, Nr. 31. 
4 ) Abbildung bei Ranke Anthropologie 1912, Bd. II, S. 541. 
°) Montelius 1906, S. 20. «) Ebenda. 
7 ) Abbildungen bei Ratzel 1894, Bd. I, S. 642. 
8 ) Pallas 1778, Bd. III, S. 36. ») Schönmanns Journal 1900, Nr. 23. 
10 J Deutsche Gerberzeitung 1881, Nr. 31. 
9*
	        

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Citation recommendation

The Agrarian System of Moslem India. Oriental Books, Munshiram Manoharlal, 1968.
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