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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

169 
') Gerber 1883, S. 114. 
2 ) Collegium 1909, S. 263. 
ahmungen handwerksmäßiger Technik mit handwerksmäßigen Mitteln 
sind, befinden sich auch noch einige Zurichtemaschinen der schweren 
Leder; teilweise hat man bei diesen aber auch schon maschinenmäßigere 
Typen gewonnen. 
Die Organe der Maschine verrichten ihre geschäftige Arbeit mit 
anderen Mitteln und in einer anderen Weise als es die feinfühligen 
Arbeitsorgane des Menschen tun; der Übergang zur maschinenmäßigen 
Technik bedeutet eine vollkommene Emanzipation von der Arbeitsweise 
des handwerksmäßigen Arbeiters; wie damals Jahrhunderte lange 
Übung in den Werkzeugen einen Kompromiß geschaffen hatte zwischen 
der Natur des Hautmaterials und der Fähigkeit der menschlichen Hand, 
so bedeutet es ein tiefes Sich-Versenken in das Wesen des maschinellen 
Prozesses, um ein neues, der Eigenart der Maschine angepaßtes Ver 
hältnis zu gewinnen zwischen dem zu bearbeitenden Material und dem 
aus dem Geiste der Maschine geborenen Werkzeug. 
Zur zweiten Kategorie von Maschinen gehörig, aber eine eigene 
Reihe bildend, müssen hier noch einige Maschinenformen besprochen 
werden. Die Arbeit dieser Formen hat teilweise ihresgleichen nicht 
in der handwerksmäßigen Technik, jedenfalls haben sich die Maschinen 
formen dieser Reihe vollkommen selbständig und unbeeinflußt von den 
Prinzipien handwerksmäßiger Operationen entwickelt, und daher haben 
sie auch schon ziemlich früh einen maschinellen Typ erreicht. 
Von diesen Formen ist für die Weißgerberei von Belang die 
Spaltmaschine, deren Idee, wie wir gesehen haben, schon aus dem 
18. Jahrhundert stammt. Dem früher fest gelagerten Spaltmesser 
wurde später eine oszillierende Bewegung erteilt, und die Haut oder 
das zu spaltende Fell wurde durch Aufwickeln auf einer Walze gegen 
das spaltende Messer gezogen. Bei dem zur Spaltung nach diesem 
Verfahren nötigen großen Zug läßt es sich nicht vermeiden, daß der 
Narben des Narbenspaltes hin und wieder reißt, was eine Entwertung 
des gewonnenen Spaltes zur Folge hat. Mitte der 50er Jahre des 
vorigen Jahrhunderts gelang die Konstruktion der sogenannten Band 
messer-Spaltmaschine, welche ihre wesentlichsten Verbesserungen in Amerika 
erhielt. Es ist mit ihrer Hilfe möglich, schwerere Häute in mehrere 
Blätter zu zerlegen und selbst dünne Schaffelle noch zu spalten. Ge 
spaltenes Alaunschafleder kam schon in den 80er Jahren des vorigen 
Jahrhunderts in den Handel J ), die Benutzung von Rindspalten in der 
Feinlederfabrikation ist keine Seltenheit, und Schaffelle werden häufig 
gespalten ^). Neuerdings wird die Spaltmaschine in Sämischgerbereien 
gebraucht, um den Narben vom Fell abzuspalten, anstatt, wie es sonst
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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