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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

347 
Diese Tabelle bildet, wie man sieht, ein eigentümliches Konglomerat; 
die einen Orte, wie Nördlingen, Dinkelsbühl sind Hauptsitze der alten 
Weiß- und Sämischgerberei; in anderen, wie Prag, Wien, Erlangen, 
blüht die französische Glacegerberei; Dänemark war damals weniger 
bekannt durch weißgares als durch feines lohgares Leder zu Hand 
schuhen; Rußland war hauptsächlich bekannt durch seine Sämischgerberei, 
Hamburg und Lüttich dagegen vornehmlich durch ihre Lohgerberei 
speziell schwererer Leder. Diese Tabelle ist freilich nicht von Gesellen 
und nicht von Handwerkern aufgestellt, sondern sie wird von Männern 
der Wissenschaft den Weißgerbern empfohlen, und daher mag dieser 
Mangel an Einheitlichkeit kommen; es muß aber auf diesen Mangel 
hingewiesen werden, weil man geneigt sein könnte, aus einer solchen 
Tabelle weitere Schlüsse zu ziehen. 
Wir müssen damit unsere Betrachtungen über den Standort der 
alten Weiß- und Sämischgerberei abschließen, und wir wollen sehen, 
wie sich der Standort der Glacegerberei, der Weiß- und Rotgerberei 
entwickelt hat, und durch welche Momente er bedingt worden ist. 
Der Standort der Rotgerberei war lange Zeit hindurch bedingt 
durch die Lage der Lohegebiete; so läßt sich eine uralte Lohgerberei 
zurückverfolgen im Moselgebiete *), Trier und einigen Eifelstädten 2 ), 
dann das bedeutende Ledergewerbe Kölns, auf welches schon oben hin 
gewiesen wurde, und Lüttich, Malmedy und Sankt Vith, wie auch die 
belgischen Lohgerbereien, haben teilweise ihren Ruhm bewahrt s ). 
Der starke überseeische Import von Häuten hat Produktionszentren 
an den Küsten geschaffen^), wobei also nicht, wie in den oben er 
wähnten Fällen, die Lohe, sondern die leichte Beschaffbarkeit eines 
anderen Rohmaterials, nämlich der Häute, für den Standort eines 
Gewerbes bestimmend wurde. 
Wir können die Frage auswerfen, ob ähnliche Momente für die 
Lage der Weißgerberei bestimmend geworden sind. Einen Einfluß der 
Alaungewinnung auf die Lage der Weißgerbereien können wir nicht 
erwarten, weil der Wert dieses Produktes im Vergleich zum Haupt 
rohmaterial ein nur geringer ist, und weil die ganze europäische Weiß 
gerberei in völliger örtlicher Loslösung von den Alaunproduktions 
gegenden entstanden ist ^). Aber auch ein Einfluß des Hauptrohmaterials 
selbst, nämlich der Häute- und Fellprovenienzen, auf den Standort der 
Weißgerberei läßt sich nicht beobachten; denn als Hauptsitz der Glace 
gerberei erscheint von jeher vor allen Dingen Grenoble und Annonay 
*) Vgl. Gfrörer. 
2 ) Lamprccht 1886, 93b. I, S. 73; Bd. II, S. 326f., 319 f. 
°) Vgl. auch Dieterici 1838, Bd. I, S. 14, 15, 20, 22, 26, 49, 51—53, 65, 68, 76. 
4 ) Vgl. Wirtschaftskunde 1904. Karte der Lederfabrikation. 6 ) Vgl. S. 309 f. u. 61.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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